Alle Artikel zu:

Hollande

Frankreichs Präsident Hollande. (Foto: Flickr/Meeting François Hollande by Jean-Marc Ayrault CC BY 2.0)

Nizza: Frankreich verlängert Ausnahmezustand

Frankreich hat aufgrund des Anschlags von Nizza den Ausnahmezustand um drei Monate verlängert. Zudem sollen im Inland Reservisten der Gendarmerie eingesetzt werden, um die Polizei zu entlasten.

Frankreich: Finanzminister Sapin liefert einen Sex-Skandal

Einer der renommiertesten Finanzminister der Euro-Zone wartet mit einem Sex-Skandal auf: Der Franzose Michel Sapin soll eine Journalistin sexuell belästigt haben. Sapin räumte den Vorfall ein, bestritt jedoch die Details.

Die Terror-Miliz IS ist wegen des Einsatzes der Russen klar in die Defensive geraten. (Foto: Flickr/Global Panorama/CC by sa 2.0)

Frankreich lobt Putin: Er kämpft „aufrichtig“ gegen den Terror

Frankreich hat eine enge Achse mit Russland etabliert: Außenminister Fabius lobt den russischen Präsidenten Putin. Francois Hollande trifft sich mit Putin. Die Senatssprecherin fordert das Ende der Sanktionen. Nach den Terror-Anschlägen kooperieren die beiden Staaten auch militärisch.

US-Außenminister John Kerry kündigte eine verschärfte Gangart gegen den IS an. (Foto: Flickr/ enator John Kerry by Cliff CC BY 2.0)

Syrien: Grenze zur Türkei wird komplett abgeriegelt

Die USA ziehen aus den jüngsten Terroranschlägen Konsequenzen. Wie Außenminister John Kerry nach einem Treffen mit Frankreichs Präsident François Hollande erklärte, werde man die Angriffe auf die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verstärken. Dazu gehört auch ein gemeinsamer Militäreinsatz mit der Türkei zur Abriegelung der türkisch-syrischen Grenze.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama beim G20-Gipfel in Antalya.(Screenshot YouTube)

Merkel leitet Kurs-Wechsel ein: Kontingente für Flüchtlinge

Angela Merkel leitet eine Kurs-Korrektur in der Flüchtlings-Politik ein: Statt der offenen Grenzen soll es nun Kontingente für Flüchtlinge geben. SPD-Chef Sigmar Garbriel schließt sich der Wende an und fordert ein Ende der „chaotischen Zuwanderung“. Praktisch dürfte das Konzept ohne massive Grenzsicherungen nicht funktionieren.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama beim G20-Gipfel in Antalya.(Screenshot YouTube)

Erdoğan trifft Obama und eröffnet in Antalya Welt-Gipfel

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan nutzt den Auftakt des G20-Gipfels, um auf seine politische Linie einzuschwören. Er rief die G-20 zu einer "starken, harten Botschaft" gegen den internationalen Terrorismus auf. Solidarität verlangt er aber nicht nur bei der Terrorfrage, sonder auch beim Thema Flüchtlinge.

Kriegs-Rhetorik: Frankreichs Regierung ruft zu „heiliger Union“ auf

In Frankreich setzt sich nach den Anschlägen von Paris die Kriegs-Rhetorik durch: Der Premier ruft eine „heilige Union“ aus, die Konservativen wollen eine neue Einwanderungspolitik. Offenbar wollen die Parteien den Terror nutzen, um gegen Marine Le Pens Front National zu punkten.

Präsident Recep Tayyip Erdogan (Foto: Flickr/señor Recep Tayyip Erdogan, by residencia de la República Mexicana CC BY 2.0)

Erdoğan: Worte reichen im Kampf gegen Terror nicht mehr aus

Die Türkei will den G-20 Gipfel nutzen, um den Einsatz von Bodentruppen in Syrien zu erwirken. Die Anschläge von Paris sieht Präsident Erdogan als Bestätigung seiner These, dass gegen den Terror mit massiver militärischer Gewalt vorzugehen sei.

Der französische Präsident François Hollande und sein Amtskollege Recep Tayyip Erdoğan. (Screenshot)

Erdoğan zu Hollande: Die Türkei kämpft mit Frankreich gegen den Terrorismus

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und sein französischer Amtskollege François Hollande haben ihre gemeinsame Entschlossenheit zur Bekämpfung des Terrorismus zum Ausdruck gebracht. Die beiden Staatsmänner hatten sich am Nachmittag telefonisch verständigt.

Hollande: Terror war Kriegsakt des IS

Frankreich geht nun offiziell davon aus, dass der Terror-Anschlag von der Extremisten-Miliz IS ausgeführt wurde. Außerdem verhängte Hollande ein vollständiges Versammlungsverbot für Paris.

Frankreichs Präsident Hollande. (Foto: Flickr/Meeting François Hollande by Jean-Marc Ayrault CC BY 2.0)

Frankreich schließt seine Grenzen, Armee soll Paris schützen

Frankreichs Staatspräsident François Hollande hat die Anschlagserie in Paris mit mindestens 150 Toten als "Terrorangriffe von einem bisher nie dagewesenen Ausmaß" bezeichnet. Er verhängte den Ausnahmezustand für ganz Frankreich und ließ die Grenzen schließen. Seine Erklärung vom späten Freitagabend im Wortlaut.

Zuschauer fliehen aus dem Stadion. (Screenshot: ARD)

Präsident Hollande ruft den Ausnahmezustand in Frankreich aus

Nach einer Serie von Anschlägen in Paris mit mindestens 150 Toten hat Präsident Hollande den Ausnahmezustand ausgerufen. Die Pariser Bürger wurden aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Die Staatsgrenzen wurden geschlossen. Die Lage ist völlig unübersichtlich.

Eine fundamentale Auseinandersetzung zwischen Frankreich und Deutschland über die Zukunft der Europäischen Union steht bevor. (Foto: Consilium)

Empfehlung aus Frankreich: Deutschland soll aus dem Euro austreten

Die Verwerfungen wegen der Griechenland-Krise haben in Frankreich tiefe Spuren hinterlassen. Nun werden erste Stimmen in den französischen Eliten laut, die sagen, es gäbe nur zwei Möglichkeiten: Den geordneten Austritt Deutschlands aus dem Euro oder das wirtschaftliche Chaos. Dieses werde sich einstellen, wenn Frankreich oder ein anderer Süd-Staat gezwungen würden, den Euro-Raum zu verlassen.

Der französische Präsident François Hollande und sein Amtskollege Recep Tayyip Erdoğan. (Screenshot)

Hollande solidarisiert sich nach Anschlag mit Erdoğan

Frankreichs Staatschef François Hollande hat sich am Dienstag mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdoğan in Verbindung gesetzt, um ihm sein Beileid für den Terror-Anschlag in Suruç mitzuteilen. Hollande bemerkte, dass dieser Vorfall gezeigt habe, wie wichtig eine bilaterale Kooperation zwischen der Türkei und Frankreich sei. Beide Länder wollen künftig in Europa und im Nahen Osten gegen den IS vorgehen.

Angela Merkel (hier mit Francois Hollande): Anarchie durch komplettes Politik-Versagen. (Foto: Consilium)

Frankreich kündigt radikale Vorschläge zur Neuordnung des Euro an

Frankreich kündigt an, in den kommenden Wochen konkrete Vorschläge über eine radikale Neuordnung der Euro-Zone präsentieren: Als Gründungs-Mitglieder sollen sechs Staaten ihre Haushalte zusammenlegen sowie ein eigenes Parlament und eine eigene Regierung etablieren. Die Pläne dürften in Berlin für einige Irritation sorgen.

Die wirklichen Probleme der Euro-Zone kommen erst mit Italien und Spanien. (Grafik: livinginabubbleblog)

Italien und Frankreich schmieden Allianz gegen Deutschland

In der Euro-Zone stehen neue Spannungen ins Haus: Die Pläne von Frankreich und Deutschland für eine Vertiefung der politischen Union sind nicht kompatibel. Der offene Konflikt um einen Grexit hat Italien und Frankreich stärker zusammengebracht. Sie wollen eine deutsche Dominanz verhindern. Doch ihr Helfer Mario Draghi hat bereits dafür gesorgt, dass Deutschland in die Defensive geraten ist.

Unter einer Wirtschaftsregierung verstehen die Franzosen vor allem die politische Kontrolle über den Härtegrad des Euro. (Foto: Flickr/ Meeting François Hollande by Jean-Marc Ayrault CC BY 2.0)

Der Machtkampf ist eröffnet: Frankreich will Allianz gegen Deutschland

Zwischen Deutschland und Frankreich zeichnet sich ein grundsätzlicher Konflikt über die Zukunft der Euro-Zone ab: Präsident Francois Hollande fordert ein Euro-Parlament. Die Idee dahinter: Die Südstaaten wolle die brutale Euro-Gruppe nicht mehr, sondern Mehrheiten gegen Deutschland organisieren. Außerdem will Hollande die politische Kontrolle über den Wechselkurs des Euro. Diese neue EU ist der Gegenentwurf zu dem, was Wolfgang Schäuble will. Der Kampf der Systeme ist eröffnet.

Angela Merkel nach dem ultimativen Euro-Gipfel: Technokratisch gescheitert. (Foto: Flickr/ Art with a meaning by Jon Kristian Bernhardsen CC BY 2.0)

Angela Merkel: Unter ihren müden Augen zerfällt die EU

Die EU steht vor der Spaltung. Der Gipfel legte die Bruchlinien schonungslos offen: Die Südeuropäer wollen etwas anderes als der Norden oder der Osten. Griechenland ist der Katalysator für eine zentrifugale Dynamik. Mittendrin Angela Merkel: Müde, ausgelaugt, überfordert. Sie kann nur noch zusehen, wie auseinanderfällt, was mit der Verführung des Geldes in eine Einheit gezwungen werden sollte.

Keine Lösungen, viel Taktik: Angela Merkel und Francois Hollande. (Foto: Flickr/ Global Week of Action by Robin Hood CC BY 2.0)

Rette sich, wer kann: Europa taumelt dem Abgrund entgegen

Angela Merkel und die Euro-Retter stehen wie paralysiert vor dem Scherbenhaufen ihrer Politik. Doch statt Fehler zu korrigieren und sich dem Crash entschlossen entgegenzustellen, werden neue Märchen aufgetischt, die Tatsachen verdreht, die Geschichte umgeschrieben. Die Politik in Europa ist im Panik-Modus. Völlig irrational sehnt sie sich nach dem „Ende mit Schrecken“. Sie verkennt, dass der wirkliche Schrecken noch gar nicht begonnen hat.

Griechische Zentralbank warnt vor dem Zerfall der EU

Die griechische Zentralbank hat in einem ungewöhnlich dramatischen Appell vor einer griechischen Staatspleite gewarnt: Diese würde den „Austritt Griechenlands aus dem Euro und höchstwahrscheinlich auch den Austritt Griechenlands aus der EU“ zur Folge haben. Sollte der Grexit wirklich eintreten, wäre dies der Anfang des Zerfalls der EU in ihrer gegenwärtigen Form.