Alle Artikel zu:

Holocaust

Der Zeuge, der die Wahrheit sprach: Elie Wiesel ist tot

Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel ist gestorben. Er war einer der wichtigsten Zeugen für den Holocaust und hat eine Tradition des Erinnerns geprägt.

Eine deutsche Sinti-Familie um 1933. (Screenshot)

Auf Sinti und Roma „einschlagen“ ist Normalität in Europa

Das Schicksal der Sinti und Roma in Europa während des Dritten Reichs wurde bis zum heutigen Tage in Gesamteuropa nicht ausreichend aufgearbeitet. Bis Ende der 1970er Jahre gab man diesen Menschen sogar die Schuld an ihrer eigenen Ermordung. Das Wort „Zigeuner“ stammt aus dem Nationalsozialismus und findet trotzdem noch Verwendung.

Die EU schaut weg: Im Baltikum werden SS-Veteranen als Helden gefeiert

In den EU-Staaten im Baltikum findet ein neuer Kult um die Veteranen der Waffen-SS statt. Die rechtsextremen Umtriebe werden von der EU-Politik ebenso ignoriert wie die Aktivitäten der rechtsextremen Milizen in der Ukraine. Efraim Zuroff vom Simon Wiesenthal Center warnt vor einer gefährlichen Melange aus anti-russischen und antisemitischen Vorurteilen.

Griechenland: Jüdische Gemeinde hofft auf Entschädigung aus Deutschland

Fast alle Juden der griechischen Gemeinde Thessaloniki sind nach Auschwitz deportiert wurden. Nun soll für sie eine Gedenkstätte errichtet werden. Die jüdische Gemeinde hofft, dass ein Großteil der Kosten von Deutschland übernommen werden.

Türkei veranstaltet Holocaust-Gedenktag

Das türkische Außenministerium ist Mitorganisator des diesjährigen Gedenktags an den Holocaust. Die Veranstaltung wird am kommenden Montag an der Kadir Has Universität in Istanbul stattfinden.

Nobelpreis-Träger Englert ist Holocaust-Überlebender

Der Physik-Nobelpreisträger François Englert ist Überlebender des Holocaust. Während des Zweiten Weltkriegs soll er seine jüdische Identität geheim gehalten und in Kinderheimen untergekommen sein.

Atomprogramm: Iran will schnelle Verhandlungen innerhalb der UN

Der Iran geht auf den Westen zu. Präsident Rohani möchte nicht , dass die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm länger als sechs Monate dauern. Damit begegnet er dem Verdacht, sein rhetorisches Entgegenkommen sei nur ein Spiel auf Zeit.

Syrien: Obama verschiebt Kongress-Abstimmung

Der US-Präsident sagte, er wolle der Diplomatie eine letzte Chance geben, um einen Militärschlag gegen Syrien zu vermeiden. Zugleich versuchte er erneut, eine kriegsmüde Nation davon zu überzeugen, dass der Einsatz von Chemiewaffen eine Antwort erfordere.

„Zivilisation darf nicht erneut scheitern“: Imame aus aller Welt besuchen Auschwitz

14 Imame aus verschiedenen Ländern werden in der kommenden Woche Auschwitz besuchen. Auf diese Weise soll ihnen der Horror der Vergangenheit bewusst gemacht werden, sodass er sich nie wieder wiederhole.

Besorgniserregende Entwicklung: Türkischer Präsident Gül fürchtet neuen Holocaust in Europa

Der türkische Präsident Abdullah Gül ist besorgt: Falls die europäischen Staaten weiterhin darin versagten, Toleranz gegenüber anderen Kulturen und Religionen zu üben, werde das zu neuen humanitären Tragödien, wenn nicht gar zu Massentötungen von Menschen führen.

Türkei gedenkt dem Holocaust: Unter Opfern waren auch Türken

Zum dritten Mal wird an diesem Sonntag auch in der Türkei der Befreiung der Gefangenen des KZs in Auschwitz gedacht. In einer offiziellen Erklärung bezeichnet das Land diesen Tag als eine Gelegenheit, sich an die jüdische Bevölkerung und andere Minderheiten zu erinnern, die ihr Leben während des NS-Regimes verloren haben. Der Holocaust forderte einst auch türkische Opfer.

Holocaust-Gedenktag: Integrationsministerin Öney will Migranten sensibilisieren

Am kommenden Sonntag, den 27. Januar, wird der Befreiung der Gefangenen des KZs in Auschwitz im Jahr 1945 gedacht. Nach Ansicht von Bilkay Öney, Ministerin für Integration, gelte es, auch „Migranten für das dunkelste Kapitel unserer Geschichte zu sensibilisieren“. Denn: Gerade Jugendliche mit Diskriminierungserfahrungen bietet Antisemitismus einfache Erklärungen.

Verleumdung der Holocaust-Opfer: NPD-Vize-Vorsitzender Pastörs zu Bewährungsstrafe verurteilt

Der NDP-Vize Uda Pastörs hatte in einer Rede keinen Hehl aus seinen rechten Gedanken gemacht und wurde nun zu acht Monaten Bewährung und einer Geldbuße in Höhe von 6.000 Euro verurteilt.

Mila Kunis offenbart: Sie hat ihre Familie während des Holocaust verloren

Mit der Serie "Die wilden Siebziger" wurde sie bekannt, für ihre Rolle in Black Swan haufenweise Lob. Die 28-jährige Mila Kunis ist im Land der unbegrenzten Möglichkeiten angekommen. Die düstere Vergangenheit ihrer Familie hat sie jedoch nicht vergessen.

Vergewaltigung ist eine Kriegswaffe! Neues Online-Projekt gestartet

Wer sich auf den Seiten des "Women Under Siege Project" umsieht, fragt sich unweigerlich: Warum musste es ganze 65 Jahre dauern bis man erkannt hat, dass eine Vergewaltigung eine bewusst eingesetzte Waffe in Kriegszeiten ist. Und genau dieser Umstand und die Empörung darüber waren es, die die Macher zu diesem neuen Online-Projekt inspiriert haben. Es beschäftigt sich mit dem verheerenden Vermächtnis von sexueller Gewalt in Konfliktgebieten.

Turkish Passport: Eine türkisch-jüdische Rettungsgeschichte

Seit Donnerstag ist der Dokumentarfilm "Turkish Passport" in den deutschen Kinos zu sehen. Der Film zeigt, wie türkische Botschafter während des Zweiten Weltkriegs Juden mit gefälschten Papieren halfen.

Liebermans Revanche: Erdogans Regierung unterstützt den Terror

Als Reaktion auf die jüngste Kritik des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan an Israel in einem Interview mit "CNN International" beschuldigt der israelische Außenminister Avidgor Lieberman Erdogans Regierung der "Unterstützung und Förderung des Terrors".

Ahmadinedschad brüskiert UNO: Delegationen verlassen den Saal

Irans Präsident Ahmadinedschad hat mit seiner Rede vor den Vereinten Nationen am Donnerstag in New York erneut bewiesen, dass er sich weiter auf dem Kriegspfad gegen den Westen befindet. Aufgebrachte amerikanische und europäische Delegationen, darunter die deutsche, verließen daraufhin den Saal.

Holocaust-Gedenktag erstmals in der Türkei

Zum ersten Mal in der Geschichte ist am 27. Januar den Opfern des Holocausts auch in der Türkei gedacht worden. In einem offiziellen Akt in der Istanbuler Neve-Schalom-Synagoge kamen leitende Beamte des Außenministeriums sowie der Gouverneur von Istanbul, Avni Mutlu zusammen, um gemeinsam mit Oberrabbiner Rav Isak Haleva eine Kerze zum Gedenken an die Opfer der Shoah anzünden.

Türkei gedenkt erstmals offiziell der Holocaust-Opfer

Die Beziehungen zwischen der Türkei und Israel sind seit Monaten erheblich gestört. Grund dafür ist vor allem die gewaltsame Erstürmung von Hilfsschiffen Richtung Gazastreifen. Dennoch wird in Istanbul erstmals offiziell der Holocaust-Gedenktag begangen. Dazu werden auch hochrangige Offizielle erwartet.