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Homs

Bei einem Treffen wurde Kamal Hamami von Islamisten getötet. (Foto: Flickr/ FreedomHouse)

Blutiger Streit unter Syriens Rebellen: Al-Kaida tötet hochrangig​es FSA-Mitglied

Offenbar herrscht Uneinigkeit innerhalb der bewaffneten Opposition Syriens. Islamisten haben ein hochrangiges Mitglied des Obersten Militärrats der syrischen Rebellen ermordet. Zuvor hatte sich das FSA-Mitglied mit Al-Kaida-nahen Kämpfern getroffen, um einen weiteren Vorstoß gegen die Assad-Truppen vorzubereiten. Es soll zu einem Streit gekommen sein, der blutig endete.

Chemiewaffen-Gefahr aus Syrien: Trainierte das FBI türkische Sicherheitskräfte?

Die bundespolizeiliche Ermittlungsbehörde des US-Justizministeriums (FBI) soll angeblich türkische Sicherheitskräfte für einen Angriff mit syrischen Chemiewaffen trainieren. Die Angst vor einem solchen Ernstfall ist riesengroß. Erst vor einigen Tagen kam eine geheime US-Depesche ans Licht, die einen solchen Einsatz bereits bestätigte.

Entführung in Syrien: Zwei russische Staatsbürger verschleppt

In Syrien ist es zu einem Entführungsfall mit zwei russischen Staatsbürgern und einem Italiener gekommen. Nach Angaben des russischen Außenministeriums wurden die drei Stahlarbeiter auf einer Autobahn von der Hafenstadt Tartus weg verschleppt. Die Hintergründe der Tat sind bisher absolut unklar.

Erdoğan: Das Assad-Regime begeht „Genozid“

Das Massaker von Tremseh bei dem in der vergangenen Woche zwischen 100 und 250 Menschen getötet worden sein sollen, hat die internationale Gemeinschaft noch einmal erschüttert. Erdoğan ist sich sicher, dass das Assad-Regime für die vielen Opfer verantwortlich ist und beschuldigt Assad des versuchten Genozids an seinem Volk.

Flucht aus Syrien: 85 Militärs retten sich in die Türkei

Die Flucht syrischer Soldaten und Befehlshaber in die benachbarte Türkei geht weiter. Die jüngste „Welle“ setzte am vergangenen Montag ein. Insgesamt bietet die Türkei derzeit gut 35.000 syrischen Flüchtlingen Schutz.

Davutoğlu: Bewaffnung der syrischen Opposition ist klares Signal an Assad-Regime

In der Syrien-Frage verliert die Türkei allmählich die Geduld. Nun zieht auch die Türkei eine Bewaffnung der Rebellen in Betracht, erklärte Außenminister Ahmet Davutoğlu am Wochenende.

Gül: Auch Russland und Iran werden sich von Assad abwenden

Es ist nur eine Frage der Zeit, dass auch Russland und der Iran in der Syrien-Frage umdenken, glaubt der türkische Staatspräsident Abdullah Gül. Bald werden sich auch diese Länder der internationalen Gemeinschaft in der Bemühung, Assad zu stürzen, anschließen. Das syrische Volk hat diese Zeit allerdings nicht.

Sie tragen Photos der Getöteten und eindeutige Banner bei sich. Türkische Journalisten protestieren gegen die Tötung ihrer Kollegen in Syrien. (Foto: DTN)

Tod westlicher Journalisten in Syrien: Türkische Kollegen solidarisieren sich!

Gerade als sie ein Medienzentrum der Opposition in Homs besuchten, schlug das Geschoss ein. Der Tod der US-Amerikanerin Marie Colvin und ihres französischen Kollegen Rémi Ochlik Mitte der vergangenen Woche in der syrischen Rebellenhochburg hat auch ihre türkischen Kollegen aufgeschreckt. Sie gingen am vergangenen Freitag für sie auf die Straße.

Syrien: Assad-Regime blockiert Hilfstransporte

Während die internationale Gemeinschaft im Syrienkonflikt weiter nicht mehr liefert als Worte, blockieren die Assad-Truppen die dringend nötige Lebensmittel- und Medikamentenversorgung. Das Internationale Rote Kreuz fordert nun täglich zwei Stunden Waffenstillstand um die Bevölkerung zu versorgen.

Türkei: „Unsere Türen stehen allen syrischen Flüchtlingen offen“

Davutoğlu betonte, in der Türkei würden den syrischen Flüchtlingen „alle Türen offen stehen“. Deutschland bleibt in dieser Frage untätig. Der Vorsitzende des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, Tom Königs, ist der Ansicht, Deutschland solle die Türkei zum Vorbild nehmen.

Gut zweieinhalb Jahre dauern die Unruhen in Syrien bereits an. Ein Ende des Blutvergießens ist nicht in Sicht. (Flickr/Foto: Syria-Frames-Of-Freedom)

Assads Visionen: Syriens Präsident träumt von Versöhnung mit Türkei

"Wir sind doch Brüder", erklärt Syriens Präsident Bashar al-Assad. Ob das ein Hilferuf in einer Zeit, in der sich die Schlinge um das al-Assad-Regime immer enger zuzieht, sein soll? Er jedenfalls glaubt, dass die eisige Stimmung zwischen seiner Heimat und der Türkei nur eine Sache auf Zeit sei. Das Blutvergießen geht unterdessen unvermindert weiter.

Syrien: Nationalrat befürchtet Massaker trotz Sanktionen

Das Ultimatum der Arabischen Liga hat nichts bewirkt. Assad will trotz allem keine Beobachter im Land. Nun drohen seinem Regime Sanktionen. Der Nationalrat befürchtet ein Massaker in der syrischen Stadt Homs.

Syrien: Saudi Arabien fordert “Ende der Tötungs-Maschinerie”

Saudi Arabien zieht seinen Botschafter aus Syrien ab. Dies ist eine Reaktion auf die "inakzeptable" Gewalt gegen Regierungsgegner im Land.