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Hosni Mubarak

Umbruch in Ägypten: Profitiert jetzt die türkische Tourismusbranche?

Die anhaltenden Unruhen in Ägypten könnten Tausende potentielle Besucher des nordafrikanischen Landes vertreiben. Von den geänderten Urlaubsplänen profitieren werden in diesem Fall dann vor allem die Türkei, Italien und Griechenland.

Sturz in Ägypten: Haben jetzt ausländische Studenten das Nachsehen?

Nicht nur die politische Welt beobachtet die Lage in Ägypten derzeit angespannt. Auch Universitäten verfolgen die Situation aufmerksam. Auf Grund des Sturzes von Präsident Mursi scheint unklar, ob für den Herbst geplante Programme in Ägypten tatsächlich stattfinden können.

Aufbruchstimmung: Türkische Kette BIM will sich in Ägypten etablieren

Noch im vergangenen November hatte der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan die türkisch-ägyptische Geschäftswelt ermuntert, intensivere Handelsbeziehungen einzugehen. Diesem Ruf kommt jetzt die türkische Discounter-Kette Birleşik Mağazalar A.Ş (BIM) im großen Stil nach. Allein in Kairo sollen bis Ende dieses Jahres mindestens 30 Läden des Einzelhandelsriesen entstehen. Weitere Niederlassungen sollen folgen.

Freedom House Bericht: Demokratie weltweit auf dem Rückzug

Die Zahl der demokratischen Regierungen in der Welt hat 2011 abgenommen. Das ist das Ergebnis des „Freedom in the World 2012“ Berichts. Ein Ergebnis, das zeigt, wie zerbrechlich die Errungenschaften des Arabischen Frühlings für den Nahen Osten und Nordafrika tatsächlich sind. Die US-amerikanische Nichtregierungsorganisation befürchtet, in der mancherorts chaotischen Situation könnte der ein oder andere Führer wieder zurück in eine autoritäre Regierung wechseln.

Parodie auf Twitter: Barack Obama Account scherzt auf Arabisch

Humor macht auch vor 140 Zeichen nicht Halt. Immer häufiger stoßen Twitter-User derzeit auf so genannte Parodie-Accounts bekannter Persönlichkeiten. Das neue Satire-Genre schreckt nicht einmal vor dem mächtigsten Mann der Welt, US-Präsident Barack Obama zurück.

Premiere im ägyptischen Staats-TV: Nachrichtensprecherin erscheint mit Kopftuch

Im ägyptischen Staatsfernsehen ist am vergangenen Sonntag erstmals eine Nachrichtensprecherin mit Kopftuch aufgetreten. Möglich wurde dies, nachdem die ägyptische Regierung ein seit Jahrzehnten bestehendes Verbot aufgehoben hatte.

Lebenslange Haft: Mubarak will in Berufung gehen

Die Todesstrafe forderte der zuständige Staatsanwalt, verurteilt wurde Hosni Mubarak zu einer lebenslangen Haftstrafe. Vielen ist das angesichts seiner Taten zu wenig. Zumal Mubarak nun angeblich sogar in Berufung gehen wolle.

Twitter Top Themen 2011: #egypt und #tigerblood

An diesem Dienstag wurden die beliebtesten "Twitter-Hashtags" des Jahres 2011 bekannt gegeben. Die Begriffe zeigen eindrucksvoll, welch weiten thematischen Bogen der Microblogging-Dienst von Politik bis hin zu Klatsch und Tratsch mittlerweile spannt.

Ägypten: 24 Tote bei Kämpfen zwischen Muslimen und Kopten

In der ägyptischen Hauptstadt Kairo haben sich in der Nacht von Sonntag auf Montag koptische Christen und Muslime blutige Straßenschlachten geliefert. 24 Menschen kamen dabei ums Leben und 200 wurden verletzt.

Verhandlung gegen Hosni Mubarak: Chaotische Szenen vor dem Gericht

An diesem Montag ist der gestürzte ägyptische Präsident Hosni Mubarak erneut vor Gericht in Kairo erschienen. Während der 83-Jährige in einem Krankenhausbett in den Saal geschoben wurde, ereigneten sich vor dem Gebäude turbulente Szenen. Jetzt wurde die Verhandlung erneut vertagt.

ElBaradei: Ägypten braucht einen Generationswechsel

Vier Tage nach dem Rücktritt von Präsident Hosni Mubarak hat sich der ägyptische Friedensnobelpreisträger Mohamed ElBaradei für einen klaren Generationswechsel im Land ausgesprochen. Die Lage Ägyptens bezeichnet er als "fragil". Auf das Militär hat der ehemalige Diplomat derweil ein wachsames Auge gerichtet.

Tahrir-Platz: Die Polizei droht mit Räumung

Drei Tage nach dem Rücktritt von Hosni Mubarak harren wieder einige Hundert Demonstranten auf dem Tahrir-Platz in Kairo aus. Das Militär will jetzt eine Räumung des Ortes durchsetzen. Es drohen Festnahmen. Doch auch Polizisten demonstrieren.

Ägypten feiert – aber wer folgt auf Mubarak?

Es ist vollbracht! 18 ewig lange Protest-Tage musste Ägypten auf den Rücktritt von Hosni Mubarak warten. Am heutigen Freitag war es dann soweit: Der Präsident des Landes ließ durch Vizepräsident Omar Suleiman mitteilen, dass er alle Amtsgeschäfte auf das Militär übertragen werde.

Obama kommentiert Ereignisse in Ägypten

Während Kairo noch immer im Freudentaumel versinkt und weiterhin Menschen Richtung Tahrir-Platz strömen, hat sich US-Präsident Barack Obama in einer Fernsehansprache an die Nation gewandt.

"Wir sind alle Ägypter. Wir sind alle Khaled Said"

Zeitgleich mit den euphorischen Reaktionen auf dem Tahrir-Platz in Kairo brach auch auf der Facebook-Seite "We are all Khaled Said" ein Sturm an Reaktionen los. Binnen Sekunden meldeten sich Tausende User zu Wort.

Mubarak nach Scharm el Scheich geflüchtet

Wie der TV-Sender Al-Arabija berichtet, habe der ägyptische Präsident Hosni Mubarak mit seiner Familie das Land verlassen. Das hat nun die ägyptische Regierungspartei bestätigt. Demnach sei der Staatschef per Hubschrauber nach Scharm el Scheich ans Rote Meer geflüchtet.

Tahrir: Das Freitagsgebet wird zum Massenprotest

Am Tag nach der TV-Ansprache des ägyptischen Präsidenten Mubarak ist die Enttäuschung über seine Entscheidung, nun doch nicht zurückzutreten, ungebrochen. Die Opposition versucht ein weiteres Mal die Menschen zu mobilisieren. Unterdessen gibt die Armee eine Garantie für einen Reformprozess ab.

Ägypten: Erbitterung nach Mubarak-Rede

Nach der für Ägypten enttäuschenden Rede ihres Präsidenten Husni Mubaraks, der in der Nacht in einer Fernsehansprache seinen Willen zum Verbleib an der Macht bekundet hatte, demonstrierten auch in der Nacht wieder Zehntausende Ägypter in Kairo.

Spannungen in Kairo steigen

Der ägyptische Präsident Hosni Mubarak hat in einer TV-Rede das Gegenteil eines Rücktritts verkündet: Er wolle in Ägypten bleiben, bis er stirbt. Unmittelbar nach der Rede kam es zu ersten Ausschreitungen, ein Twitterer sprach von einer "vulkanischen Bewegung" des Zorns.

Alle Araber schauen nach Istanbul

Zwei Drittel der Befragten sehen in der Türkei ein Modell für die arabische Region und eine erfolgreiche Verbindung von Islam und Demokratie. So das Ergebnis einer in dieser Woche veröffentlichten Studie der Türkischen Stiftung für Wirtschaftliche und Soziale Studien (TESEV). Vor dem Hintergrund der Ereignisse in Tunesien und Ägypten wird die Studie unter besonderer Aufmerksamkeit derzeit reflektiert.