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Hüseyin Avni Mutlu

Unruhen in Istanbul fordern zweites Todesopfer

Kurz nach dem Tod eines 30-Jährigen, der am Donnerstag von einem Geschoss schwer am Kopf verletzt wurde, ist nun ein weiterer Bürger im Zuge der Istanbuler Unruhen verstorben. Auch diesmal zeigt der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan wenig Taktgefühl und lässt sich erneut zu einer verbalen Attacke gegen die Bevölkerung hinreißen.

Unruhen in Istanbul: 30-Jähriger stirbt nach Schuss in den Kopf

Kurz vor dem Auftritt des türkischen Premiers Recep Tayyip Erdoğan in Köln, ist es in der Türkei zu einem neuerlichen Todesfall auf offener Straße gekommen. Ein 30-jähriger Mann starb in Istanbul, nachdem er schwer am Kopf verletzt wurde. Sein Bild geht mittlerweile um die Welt.

1. Mai auf dem Taksim Platz: Türkische Behörden warnen vor Terrorgefahr

Wenige Tage nach der Ankündigung des türkischen Premiers Erdoğan, den Istanbuler Taksim Platz am 1. Mai zu sperren, meldet sich nun auch das hiesige Gouverneursbüro zu Wort. Dort stützt man sich auf Geheimdienstberichte, die vor Gewalt gegen Sicherheitskräfte durch „illegale terroristische Gruppen“ warnen. Einige Gewerkschaften hatten bereits angekündigt, sich dem Verbot widersetzen zu wollen.

„Majestätsbeleidigung“: Türkischem Schriftsteller Emrah Serbes drohen bis zu 12 Jahre Haft

Ein Staatsanwalt in Istanbul hat die Inhaftierung des Schriftstellers Emrah Serbes gefordert. Dem 32-Jährigen drohen zwischen zehn Monaten und zwölf Jahren Haft. Der Vorfwurf: Er soll den türkischen Premier Recep Tayyip Erdoğan, den Istanbuler Gouverneur Hüseyin Avni Mutlu und Innenminister Muammer Güler beleidigt haben.

Erneuerung des Gezi Parks: Anlage in wenigen Tagen wieder geöffnet

Der Istanbuler Gezi Park soll der Öffentlichkeit schon in ein paar Tagen wieder zugänglich gemacht werden. Das einstige Herzstück der Proteste war von diesen stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Seit zwei Wochen wird nun wieder instand gesetzt.

„Schädlich und kriminell“: Türkische Fachleute warnen vor Zusätzen in Wasserkanonen

Rote Stellen auf der Haut, die aussehen, als wären sie verbrannt. Derartige Bilder kursieren im Augenblick zahlreich in den Sozialen Medien. Verursacht worden sein sollen die Verletzungen durch Jenix. Eine CS-Gas-Lösung, die die Polizei offenbar auch in ihren Wasserwerfern einsetzt. Der Istanbuler Gouverneur wiegelt ab. Ärzte und Juristen sind jedoch alarmiert.

„Körperwelten“: Gunther von Hagens stellt in Ankara aus

Die umstrittene Ausstellung „Körperwelten: Der Zyklus des Lebens“ des bekannten Plastinators Gunther von Hagens wird ab dem 7. September in Ankara zu sehen sein. Bereits vor zwei Jahren konnten die türkischen Besucherinnen und Besucher einen Blick auf die Exponate werfen. Mit Unterstützung der Universität von Ankara wird sie jetzt im Einkaufszentrum Kentpark aufgebaut.

Erdoğan: Die Situation in Myanmar ist schlimmer als in Somalia

Während einer Feierstunde des Türkischen Roten Halbmondes hat Premier Erdoğan erneut auf die verheerende Situation im fernen Myanmar hingewiesen. In Telefongesprächen sei ihm mitgeteilt worden, dass die Lage dort nicht schlimmer sei als einst in Somalia.

Nach den Ausschreitungen: 47 Fenerbahçe-Fans wieder auf freiem Fuß, einer geht ins Gefängnis

Drei Tage nach den schweren Ausschreitung rund um das Meisterschaftsspiel Fenerbahçe gegen Galatasaray hat das Gericht im Istanbuler Bezirk Kadıköy 47 Fenerbahçe-Fans wieder auf freien Fuß gesetzt. Eine Person, so befand der Richter am vergangenen Dienstag, muss ins Gefängnis.

Fenerbahçe gratuliert Galatasaray: Verein distanziert sich klar von randalierenden Fans

Ein Toter, 47 Festnahmen, immenser Materialschaden: Die Bilanz des vergangenen Meisterschafts-Wochenendes lässt nicht nur türkische Fußball-Fans erschaudern. Der unterlegene Verein Fenerbahçe versucht derweil Haltung zu bewahren und gratuliert Galatasaray zum 18. Titel. Die Gewalt nach einem Spiel missbilligt man entschieden, gibt für die Eskalation teilweise aber auch den Sicherheitskräften die Schuld.

Meisterschaft für Galatasaray: 47 Fenerbahçe Fans nach Ausschreitungen verhaftet

Die Bilder, die sich nach dem Meisterschaftsspiel zwischen Galatasaray und Fenerbahçe abgespielt haben, werden den türkischen Fans wahrscheinlich noch lange im Gedächtnis bleiben. Im Fenerbahçe-Stadion spielten sich kriegsähnliche Szenen ab. Nicht wenige brachten die Unruhen sogar ins Gefängnis.

Ausschreitungen nach Derby: Galatasaray erhält Pokal nur durch Erdoğan

Es war nur ein Unentschieden, doch das reichte für Galatasaray aus, um die Meisterschaft zu gewinnen. Feiern oder wenigstens mit dem Pokal jubeln konnte die Mannschaft stundenlang nicht. Das Fenerbahçe-Stadion glich einem Schlachtfeld. Erst durch Erdoğans Intervention wurde der Pokal ausgehändigt - im dunklen Stadion.

Feuer in Istanbul: Mehr als 60 Betriebe vollständig zerstört

Ein Feuer, das an diesem Montagmorgen im Istanbuler Distrikt Bakırköy ausgebrochen ist, hat nach Angaben des Istanbuler Gouverneurs Hüseyin Avni Mutlu mehr als 60 Betriebe in der direkten Umgebung in Mitleidenschaft gezogen.