Alle Artikel zu:

Human Rights Watch

Zwei Drittel der syrischen Kinder besuchen keine Schule in der Türkei

Zwei Drittel der syrischen Flüchtlingskinder in der Türkei gehen nach einem Bericht der Menschenrechtsorganisationen Human Rights Watch (HRW) nicht zur Schule. Von den mehr als 700 000 syrischen Kindern im Schulalter seien im vergangenen Schuljahr nur rund 200 000 in den Genuss von Unterricht gekommen, hieß es in dem am Montag in Istanbul veröffentlichten Bericht. Grund seien unter anderem Sprachbarrieren und die schlechte finanzielle Situation vieler Flüchtlingsfamilien.

Human Rights Watch: Iraks Kurden-Partei KDP schießt auf Demonstranten

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch macht die führende politische Partei der kurdischen Autonomiegebiete im Nordirak für den Tod von fünf Demonstranten verantwortlich. Kräfte der Kurdischen Demokratischen Partei (KDP) von Kurden-Präsident Massud Barsani hätten Anfang Oktober bei Protesten in zwei Städten das Feuer eröffnet, erklärten die Menschenrechtler am Mittwoch. Mindestens zwei der Opfer seien unbewaffnet gewesen.

Pakt mit dem Teufel? Australien stoppt Boote «koste es, was es wolle»

«Stop the boats!» - die Schiffe stoppen: mit dem Wahlkampfversprechen trat Tony Abbott 2013 in Australien an. Er gewann. Mit dem radikalen Kurs gegen Flüchtlinge, Asylsuchende und Migranten hat er ernst gemacht.

Neues Sicherheitsgesetz in der Türkei: Amnesty fürchtet neue Menschenrechtsverletzungen

Das vom Parlament in der Türkei beschlossene Sicherheitsgesetz ebnet der Polizei nach Einschätzung von Amnesty International den Weg für neue Menschenrechtsverletzungen. Schon jetzt würden friedliche Proteste in der Türkei unterdrückt. Wenige Monate vor den Parlamentswahlen ist neue Macht entstanden, Widerspruch niederzuschlagen.

«Ende des Rechtsstaats»: Neue Sicherheitsgesetze in der Türkei

Die AKP will mit neuen Gesetzen härter gegen gewalttätige Demonstranten in der Türkei vorgehen. Kritiker sehen hinter der Reform den Versuch, Proteste vor der Wahl im Juni im Keim zu ersticken. Die Opposition warnt, die Türkei werde zum «Polizeistaat».

Neue Generation von Terroristen: Islamisten reisen mit ihren Kindern in den Dschihad

«Wir sehen uns wieder im Paradies», hieß es in der Abschieds-Mail einer Terrorverdächtigen aus Osnabrück. Sie soll mit ihrer kleinen Tochter nach Syrien gereist sein. Die Behörden befürchten jedoch: Ihr Vorgehen ist kein Einzelfall.

Human Rights Watch warnt: Erdoğan-Regierung ist zunehmend autoritär

Die internationale Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) ist über die Entwicklung in der Türkei alarmiert. Zunehmend schränke die regierende AKP die Rechte ihrer Bürger ein. Als exemplarisch bezeichnete die Organisation in ihrem aktuellen Report unter anderem die Vorgehensweise während des Korruptionsskandals. Statt aufzuklären, startete man eine regelrechte Säuberungswelle.

Neues Gesetz in Saudi Arabien: Atheisten sind jetzt Terroristen

Das ultra-konservative Königreich Saudi Arabien hat ein neues Anti-Terror-Gesetz eingeführt, das Ungläubige und Atheisten künftig als Terroristen brandmarkt. Die internationale Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch ist alarmiert. Die neuen Vorschriften sind ein Rückschlag für all jene, die sich um die Freiheit dort bemühen.

Türkischer Außenminister: Veröffentlichtes Sicherheitstreffen ist eine „Kriegserklärung”

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu hat die unverzügliche YouTube-Blockade am Donnerstag verteidigt. Die Aufnahme eines hochrangigen Sicherheitstreffens und seine Veröffentlichung im Internet käme einer „Kriegserklärung an die Türkei” gleich.

YouTube-Verbot: Türkische User lassen sich nicht einschüchtern

Spätestens seit der Twitter-Blockade am 21. März sind türkische User geübt darin, sich über Umwegen ihre gewünschten Informationen zu beschaffen. Auch im Fall der jüngsten YouTube-Sperre agieren sie so. Die türkische Regierung scheint sich dessen wohl bewusst. Besser macht es die Blockaden allerdings nicht. Für Human Rights Watch sind sie ein klarer Verstoß gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung.

Human Rights Watch: Russland muss Verhaftung von Olympia-Demonstranten sofort stoppen

Nach Ansicht von Human Rigths Watch können die russischen Behörden nicht länger die Rede- und Versammlungsfreiheit ihrer Bürger ignorieren. Im Zuge der Eröffnung der Olympischen Spiele war es zu zahlreichen Verhaftungen gekommen. Die Leute wurden teils über viele Stunden festgehalten, einigen soll Gewalt angetan worden sein. Die Menschenrechtsorganisation fordert einen sofortigen Stopp dieser Praxis.

Amnesty International: Russland muss Olympia-Kritiker sofort freilassen

Die internationale Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat Russland aufgefordert, einen führenden Umweltaktivisten umgehend aus dem Gefängnis zu entlassen. Der Mann hatte die Umweltschäden kritisiert, die durch die Olympischen Spiele in Sotschi verursacht wurden. Jetzt soll er für drei Jahre in eine Strafkolonie.

Beleidigung der Religion? Türkisches Satire-Portal landet vor dem Kadi

Bis zu zwölf Monaten Gefängnis drohen derzeit einigen Schreiberlingen der bekannten türkischen Internetseite Eksi Sozluk. Sie müssen sich wegen des Vorwurfs der Religionsbeledigung vor Gericht verantworten. Ein weiterer Schauprozess in der Türkei, der zur voranschreitenden Einschüchterung der User beiträgt.

Kurz vor Olympia: Human Rights Watch rüttelt mit brutalem Anti-Homosexuellen-Video auf

Kurz vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in Sotschi veröffentlicht die internationale Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch ein schockierendes Video. Gezeigt wird verstörende Gewalt und die Diskriminierung Homosexueller in Russland, die offenbar kaum geahndet wird. Eine fatale Botschaft in die Welt.

Human Rights Watch Report: Die Intoleranz in der Türkei wächst

Die türkische Regierung ist für wachsende Intoleranz gegenüber der Opposition, dem öffentlichen Protest sowie kritischen Medien verantwortlich. In ihrem aktuellen Bericht sieht Human Rights Watch angekündigte Demokratisierungsversuche gefährdet.

Syrien: Rebellen verüben Massaker an Zivilisten

Mindestens 190 Zivilisten sollen nahe der syrischen Stadt Latakia von Rebellen getötet und über 200 entführt worden sein. Mehrere Rebellen-Gruppen haben das Massaker verübt, berichtet Human Rights Watch. Finanziert wurden die Rebellen von den Golf-Staaten. Sie wären diejenigen gewesen, denen die Amerikaner mit einem Militärschlag gegen Assad zu Hilfe geeilt wären.

Zunehmende religiöse Intoleranz: Indonesiens Präsident schaut tatenlos zu

Indonesiens Präsident Susilo Bambang Yudhoyono ist in Sorge ob der wachsenden religiösen Intoleranz in seinem Land. Indonesien hat derzeit die größte muslimische Bevölkerung weltweit. Doch der Regierung ist es bisher kaum gelungen, diese einzubeziehen.

Anti-Schwulen-Gesetz in Russland: Bleiben jetzt auch die Touristen weg?

Russlands neue Gesetzgebung gegen „Propaganda nicht-traditioneller sexueller Beziehungen” könnte dem Land nun auch sinkende Touristenzahlen bescheren. Vor allem Lesben, Homosexuelle, Bisexuelle und Transgender (LGBT) werden sich eine Reise derzeit genauer überlegen. Denn nicht nur der heimischen Bevölkerung, auch ihnen drohen harte Strafen. In Mitleidenschaft gezogen werden könnte auch Putins Prestigeprojekt: Die Olympischen Spiele in Sotschi.

Human Rights Watch: Türkei lässt syrische Flüchtlinge nicht ins Land

Nach Ansicht von Human Rights Watch (HRW) wehren sich die Türkei, Jordanien und der Irak, syrische Flüchtlinge in großem Ausmaß aufzunehmen. Die körperliche Unversehrtheit und das Leben der Flüchtlinge seien einem hohen Risiko ausgesetzt. Doch die syrischen Flüchtlinge entwickeln sich in der Türkei immer mehr zu einem Sicherheitsrisiko.

Nicht nur den Berg bezwungen: Erste saudi-arabische Frau besteigt den Mount Everest

Nicht nur für Raha Moharrak ist das ein Riesenschritt: Sie hat als erste saudi-arabische Frau den höchsten Gipfel der Welt, den legendären Mount Everest, bezwungen. Ihre Leistung hat Symbolcharakter. Immerhin: In ihrem Heimatland haben Sportlerinnen alles andere als einen guten Stand.