Alle Artikel zu:

Hungerstreik

Schmerzhafter Protest: Gestrandete Flüchtlinge an mazedonischer Grenze nähen sich Mund zu

Hunderte Flüchtlinge haben mit spektakulären Protesten auf ihre Abweisung an der griechisch-mazedonischen Grenze bei Gevgelija reagiert. Einige nähten sich den Mund zu, während sich andere Männer mit nackten Oberkörpern in der Kälte präsentierten. Das beobachtete ein Reporter der Fotoagentur epa.

Israel will palästinensischen Islamisten nach Hungerstreik freilassen

Nach einem lebensbedrohlichen Hungerstreik hat Israel der Freilassung eines palästinensischen Häftlings zugestimmt. Chader Adnan, ein ranghohes Mitglied des Islamischen Dschihad, solle noch vor Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan freikommen, berichtete das israelische Fernsehen am Montag.

„Unverhältnismäßige Gewalt“ in Haft: Europäischer Menschenrechtsgerichtshof verurteilt Türkei

Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof straft die Türkei erneut ab. Ankara muss Schmerzensgelder in Höhe von insgesamt 33.000 Euro an sechs ehemalige Gefängnisinsassen zahlen. Bei den Geschädigten handelt es sich ausschließlich um Frauen.

Taifun auf den Philippinen: „Haiyan“ war der stärkste jemals gemessene Sturm

Der Taifun Haiyan gibt den Forschern Rätsel auf: Es ist noch unklar, ob der fortschreitende Klima-Wandel oder andere Natur-Phänomene für die Katastrophe verantwortlich sind. Der Streit zwischen Lobbygruppen und wissenschaftlichen Glaubens-Gemeinschaften hat jedoch dazu geführt, dass die Menschheit den Natur-Gewalten noch genauso hilflos gegenüber steht wie in der Steinzeit.

Deutschland: Zehntausende „Geduldete“ leben schlechter als Asylbewerber

In Deutschland leben tausende Menschen, die jederzeit abgeschoben werden können. Sie gelten nicht als Asylbewerber, sondern als „Geduldete“. Bei ihnen wird die Abschiebung lediglich vorübergehend ausgesetzt. In der vergangenen Legislatur-Periode beschloss der Bundesrat eine Liberalisierung des Bleiberechts. Doch die Bundesregierung setzte den Beschluss nicht um.

Flüchtlinge in Sachsen-Anhalt treten in den Hungerstreik

In Bitterfeld, Sachsen-Anhalt, befinden sich mittlerweile fünf Asylbewerber im Hungerstreik. Der Streik richtet sich gegen die aus ihrer Sicht unwürdigen Unterkünfte. Außerdem fordern sie eine schnellere Bearbeitung der Anträge für ihre Arbeitserlaubnis.

„Ötekilerin Postası“: Facebook sperrt türkische Seite mit kritischen Nachrichten

„Die Post der Anderen“ ist eine Facebook-Plattform, die Raum für gesellschaftliche Gruppen im blinden Fleck der türkischen Mainstream-Medien bieten will. Auch nach zweimaliger Sperrung der Seite ohne stichhaltige Gründe geben die Betreiber nicht auf. Das Logo der Seite ist ein Granatapfel, ein Symbol für die Vielfalt der türkischen Gesellschaft.

Kurdisch vor Gericht: EU lobt türkische Entscheidung

EU-Erweiterungskommissar Stefan Füle hat die jüngste Änderung der türkischen Strafprozessordnung (CMK) begrüßt. Diese ermöglicht nun die Verwendung der Muttersprache in türkischen Gerichten. Eine der Hauptforderungen während des 68 Tage dauernden Hungerstreiks in türkischen Gefängnissen 2012.

Dialog mit der PKK: Türkische Regierung baut auf Öcalan

Der inhaftierte PKK-Führer Abdullah Öcalan ist nach Ansicht des Chef-Beraters des türkischen Premiers Erdoğan, Yalçın Akdoğan, offenber entscheidend für jedweden Dialog, der die Terrororganisation davon überzeugen könnte, ihre Waffen niederzulegen. Zum Jahreswechsel war bekannt geworden, dass die türkische Regierung mit ihm über einen Friedensplan verhandelt.

PKK-Entwaffnung: Türkische Regierung verhandelt mit Öcalan

Ein Ende des PKK-Konflikts durch Waffengewalt ist nicht möglich - sowohl die türkische Regierung als auch die PKK selbst haben das erkannt, erklärt ein Berater der Regierung. Um den Terror im Land endgültig zu beenden, soll Öcalan seinen Einfluss nutzen.

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte: Türkei muss 80.000 Euro für Niederschlagung von Hungerstreik zahlen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat den türkischen Staat angewiesen, 80.000 Euro Entschädigung für die Opfer einer von Sicherheitskräften durchgeführten Razzia im Istanbuler Bayrampaşa Gefängnis am 19. Dezember 2000 zu bezahlen. Auch damals ging es um einen Hungerstreik. Zwölf Insassen kamen bei der Aktion allein in dieser Anstalt ums Leben.

Türkeiberichterstatterin Ria Oomen-Ruijten: Hungerstreiks für eine Demokratie völlig inakzeptabel

Nach dem Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, hat sich nun Türkeiberichterstatterin Ria Oomen-Ruijten in den seit Mitte September andauernden Hungerstreik in türkischen Gefängnissen eingeschaltet. Sie kritisierte die derzeit mehr als 700 Protestierenden scharf. Ihre Aktionen seien undemokratisch.

Präsident des Europäischen Parlaments: Hungerstreik muss sofort gestoppt werden

Über 60 Tage dauert der Hungerstreik in türkischen Gefängnissen nun schon an. Jetzt hat sich der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, eingeschaltet. Schriftlich wandte er sich an den türkischen Justizminister Sadullah Ergin. In seinem Schreiben appellierte er an die Insassen, diesen „lebensbedrohlichen Akt“ zu beenden.

EU rügt die Türkei: Todesstrafe ist inakzeptabel

Die Reaktion von Seiten der EU hat nicht lange auf sich warten lassen: Die jüngsten Äußerungen des türkischen Premiers Recep Tayyip Erdoğan zur Todesstrafe haben in Brüssel für einige Irritationen gesorgt. Aus dem Büro von EU-Erweiterungskommissar Stefan Füle werden Mahnungen laut. Die Türkei mache ihre bisherigen Fortschritte im EU-Beitrittsprozess selbst zunichte.

Erdoğan fordert EU heraus: Premier will Todesstrafe wieder einführen

Seit Tagen kehrt der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan ein Thema immer wieder hervor: Die Todesstrafe. Erst in diesem Jahrtausend von der Türkei abgeschafft, scheint es so, als würde er derzeit alles daran setzen, um diese jetzt wieder einzuführen. Ein Schritt, der dem ohnehin schon in weite Ferne gerückten EU-Beitritt seines Landes, alles ander als zuträglich wäre.

Hungerstreik: Führende kurdische Politiker schließen sich Protestbewegung an

Den beiden BDP-Abgeordneten Özdal Üçer und Emine Ayna sind nun weitere Parteikollegen in den Hungerstreik gefolgt. Insgesamt sechs führende kurdische Politiker haben sich am vergangenen Samstag dazu entschlossen, sich mit den rund 700 Gefangenen zu solidarisieren, die nun teils seit 61 Tagen ohne Nahrung auskommen.

Hungerstreik: Erste BDP-Abgeordnete schließen sich an

Erst vor zwei Tagen hatte BDP-Chef Selahattin Demirtaş den Druck auf die Regierung erhöht und angekündigt, dass seine Abgeordneten bereit seien, sich dem Hungerstreik von mittlerweile rund 700 Häftlingen in türkischen Gefängnissen anzuschließen. Jetzt machen zwei von ihnen Ernst. Emine Ayna und Özdal Üçer haben die Nahrungsaufnahme eingestellt.

Hungerstreik: BDP gibt Regierung nur noch wenige Tage Zeit

Die türkische Oppositionspartei BDP erhöht den Druck. Die Regierung habe nur noch wenige Tage Zeit, um die Forderung der streikenden Gefängnisinsassen zu erfüllen. Andernfalls, so droht BDP-Vorsitzender Selahattin Demirtaş, würde sich seine Partei dem seit nunmehr 57 Tagen andauernden Hungerstreik anschließen.

Hungerstreik in Deutschland: Flüchtlinge protestieren gegen Asylpolitik

Asylsuchende demonstrieren seit einer Woche vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Nun beenden sie ihren Hungerstreik, weil die Bundesregierung ihnen vorerst in wesentlichen Punkten ein Entgegenkommen signalisiert.

Gül widerspricht Erdogan: Hungerstreik ist keine „Show“

Die Konflikte zwischen Präsident Gül und Premier Erdogan nehmen zu. Während der Hungerstreik für Erdogan offenbar keine Bedeutung hat, sieht Gül darin eine „ernste Angelegenheit“, mit der man sich auseinandersetzen müsse.