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Industrie

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: Consilium)

Deutschland will schwache Exporte mit Waffen-Deals beleben

Die deutsche Industrie verbucht einen enttäuschenden Mai beim Auftragseingang. Die weltweite Rezession schlägt auf die deutsche Wirtschaft durch. Durch die Russland-Sanktionen hat sich Deutschland zusätzlich geschwächt. Nun ruhen die Hoffnungen auf der Rüstungs-Industrie.

Die C919 ist das erste chinesische Passagierflugzeug. (Foto: Screenshot)

China entwickelt erstes Passagierflugzeug

China hat sein erstes Passagierflugzeug entwickelt, doch der erste Flug könnte sich bis 2017 verschieben. Die Regierung in Peking erhofft sich somit Großaufträge aus dem Ausland, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln.

Deutsche Industrie erwägt Rente mit 85 Jahren

BDI-Chef Ulrich Grillo hält ein Renteneintrittsalter von 85 Jahren für denkbar. Denn auch die Lebenserwartung der Menschen steige an. Deshalb sei eine Anpassung des Eintrittsalters angemessen.

Bau-Industrie: Konjunktur-Anstoß durch Flüchtlinge ist Strohfeuer

Die Deutsche Bauindustrie hat vor zu viel wirtschaftlicher Euphorie angesichts der Flüchtlings-Ausgaben gewarnt. Die Sichtweise, die staatlichen Milliardenausgaben seien ein kleines Konjunkturprogramm, sei „blauäugig“, so der Verbandschef der Deutschen Bauindustrie. Vielmehr handele es sich dabei nur um ein konjunkturelles Strohfeuer.

Produktion für das Produzierende Gewerbe. (Grafik: Destasis)

Deutsche Industrie drosselt Produktion

Die deutschen Unternehmen haben ihre Produktion im August so stark gedrosselt wie seit einem Jahr nicht mehr. In den vergangenen Monaten sind immer weniger Aufträge eingegangen. China und Russland belasten die Branche. Die Auswirkungen der Abgas-Affäre werden erst in den kommenden Monaten zu sehen sein.

Auftragseingang in der Industrie aus dem Ausland, ohne Mehrwertsteuer. (Grafik: Deutsche Bundesbank)

Deutscher Industrie brechen Aufträge aus dem Ausland weg

ie deutsche Industrie muss im Juli bei den Aufträgen den größten Rückgang seit sechs Monaten hinnehmen. Vor allem aus dem Ausland ließ die Nachfrage erheblich nach. China und Russland sind hier nur ein Teil des Problems.

Rohstoff-Schock wird USA härter treffen als Europa

Der aktuelle Preisverfall der Rohstoffe kommt den Konsumenten in Europa und Südostasien zugute. Die Gewinner konzentrieren sich auf die Peripherieländer einerseits, auf große Exportländer wie Deutschland, China und Japan andrerseits. Diese Exportländer - wie die USA - werden umgekehrt den Konjunktureinbruch der Rohstoff-Länder mit voller Wucht zu spüren bekommen.

Rohstoff-Schock bringt Bauern weltweit in Bedrängnis

Die stark erhöhte Nachfrage hat in den Schwellenländern zu einer deutlichen Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion geführt. Kurz darauf wurden Rohstoffe als eigenständige Vermögensklasse entdeckt. Die Investoren wurden von der Aussicht verlockt, in Index-Fonds oder -Zertifkate zu investieren. Doch diese Entwicklung setzt die Bauern weltweit unter Druck.

Deutsche Industrie vermeldet starke Umsatzeinbußen

Das Verarbeitende Gewerbe hat im Juni immense Umsatzeinbußen im Vergleich zum Vormonat hinnehmen müssen. Besonders der Absatz im Ausland ist deutlich zurückgegangen. Maschinenbauer und Metallerzeuger waren am stärksten betroffen.

BDI: Krankenversicherte verhalten sich beim digitalen Wandel schizophren

Der Datenschutz in Deutschland behindert die Modernisierung des Gesundheitssystems. Dass Krankenversicherte sich gegen die elektronische Gesundheitskarte wehren, gleichzeitig aber Daten über Apps preisgeben, grenzt für BDI-Geschäftsführer Markus Kerber an Schizophrenie. Auch das geplante E-Health-Gesetz der Bundesregierung setzt keine verbindlichen Maßstäbe für die Digitalisierung des Gesundheitssystems.

Russland: Die große Inflation hat begonnen

In Russland tätige ausländische Unternehmen erhöhen aufgrund des Rubel-Verfalls ihre Produkt-Preise. So hat der US-Restaurantbetreiber McDonalds den Preis für ein Big Mac um 2,2 Prozent auf 94 Rubel erhöht. Um gegen den weiteren Anstieg der Inflation vorzusorgen, kaufen und verstauen die Russen Lebensmittel.

Die USA betreiben mehr Industrie-Spionage als Russland

Die USA sind im Bereich der industriellen Cyber-Spionage aktiver als Russland. Alle anderen EU-Staaten sind ohnehin abgeschlagen. 11 Prozent aller Cyber-Angriffe gingen im ersten Quartal des aktuellen Jahres auf das Konto der USA. Russland konnte lediglich 2,9 Prozent verzeichnen. Doch weltweiter Spitzenreiter ist mit 41 Prozent China.

Für mehr Erfolg: Medizinische Forschung und Industrie müssen sich besser vernetzen

Die akademische Wissenschaft braucht die Industrie als Partner, um medizinische Innovation in profitablen Unternehmen umsetzen zu können. Ein Vorbild ist die USA: Dort wird die Gründung von medizinischen Start-ups gefördert, die die Marktreife neuer Technologien und Medikamente beschleunigen. Internisten sehen Nachholbedarf bei der Translationsforschung – der Schnittstelle zwischen präklinischer Forschung und klinischer Entwicklung.

TÜSİAD-Chef: Die Türkei könnte zum Polizeistaat abrutschen

Der führende türkische Wirtschaftsverband TÜSİAD warnt die Regierung vor einer zu starken Beschneidung des türkischen Rechtstaats. Denn genau das drohe durch die im Raum stehende Justizreform. Der Verband befürchtet ein Abgleiten in einen Polizeistaat.

Milliardenschwere Kooperation: Amerikanische und Russische Ölkonzerne beginnen weltgrößte Offshore-Bohrungen

Rosneft und Exxon planen eine riesige Ausweitung der Ölbohrung in neuen Feldern. Insbesondere für den Offshore-Drill wird eine bisher unerreichte Geldmenge investiert. Damit stößt die russisch-amerikanische Kooperation in neue Dimensionen vor.

Plastikrückstände im Blut: Forscher waren vor hochgiftigem Bisphenol A

Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt vor möglichen Folgen von Bisphenol A in Lebensmittelverpackungen. Spuren dieses hochgiftigen Stoffes wurden in menschlichem Blut und Urin gefunden. Weil der letzte wissenschaftliche Beweis für eine Kausalität fehlt, kann sich der Konsument im Falle einer Erkrankung faktisch nicht an die Industrie als Verursacher wenden.

Bürgerkrieg in Syrien: Industriesektor büßt 2,2 Milliarden Dollar ein

Während der vergangenen 31 Monate hat der Bürgerkrieg in Syrien nicht nur unzählige Menschenleben gekostet. Auch der wirtschaftliche Schaden ist immens. Syriens Industrieminister Kamaleddine Tohme beziffert die Einbußen der hiesigen Industrie derzeit mit rund 2,2 Milliarden Dollar. Die tatsächlichen Zahlen könnten jedoch weitaus höher sein.

Berlin: Döner-Erfinder stirbt im Alter von 80 Jahren

Der „Vater des Döners“ ist in Berlin im Alter von 80 Jahren verstorben. Kadir Durman war der erste Geschäftsmann, der das Dönerfleisch im Brot servierte. Die Dönertasche gelangte dann zu weltweiter Berühmtheit. In Deutschland entstand eine große Döner-Industrie.

Allein 5000 Stellen in Deutschland gestrichen: Neuer Siemens-Chef sorgt für Klarheit

Kurz nach seinem Amtsantritt sorgt Siemens-Chef Joe Kaeser endlich für Klarheit. Im Rahmen des laufenden Sparprogramms müssen allein in Deutschland 5.000 Mitarbeiter gehen. Vor allem die Industrie ist betroffen.

Türkische Chemieindustrie: Zwanzig Prozent mehr Export im Juli

Die türkische Chemieindustrie ist im Aufwind. Sie ist die drittstärkste Branche im Land und konnte im Juli insgesamt 20,2 Prozent mehr an Waren exportieren als im Vormonat. Der Export in die EU-Länder steigt stetig. Deutschland ist drittgrößter Abnehmer von türkischen Chemieprodukten.