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Inflation

Verfall der Türkischen Lira – Erdogan und die «Zinslobby»

Die türkische Lira verfällt, die Inflation ist so hoch wie seit Jahren nicht mehr - doch entgegen der gängigen Lehre fordert Präsident Erdogan Zinssenkungen. Was steckt dahinter?

Bundesregierung beschließt höhere Gehälter für sich selbst

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Sigmar Gabriel bekommen künftig gemeinsam mit ihren Regierungskollegen mehr Geld. Die Erhöhung der Gehälter erfolgt, obwohl die Inflation offiziell auf einem Rekordniveau ist. In früheren Jahren wurden die Erhöhungen stets mit der Inflation begründet.

EU-Bericht sieht neue Banken-Krise in Griechenland

Die wirtschaftliche Lage Griechenlands verbessert sich kaum – im Bankensektor haben sich die Fundamentaldaten sogar verschlechtert. Besonders die hohe Zahl ausfallgefährdeter Kredit beunruhigt die Verfasser einer aktuellen Analyse der Europäischen Kommission.

Deutsche Sparer scheuen das Risiko – und verlieren

Die deutschen Privathaushalte haben nicht von der Party des billigen Geldes profitiert: Weil sie um riskante Anlagen einen weiten Bogen machen, haben sie Vermögen verloren. Auch die Immobilien haben nicht die erhofften Wunder-Steigerungen gebracht.

Erdoğans Eingriffe treiben Türkei in eine Währungs-Krise

Die türkische Regierung spielt ein gefährliches, politisches Spiel, das das Land in eine ausgewachsene Währungskrise und eine Rating-Abstufung stürzen kann. Hintergrund ist ein Streit zwischen der Regierung und der Zentralbank um die Senkung des Leitzinses im Vorfeld der türkischen Parlamentswahlen im Juni.

Ratingagentur Fitch: Fallender Ölpreis nimmt Druck von der Türkei

Nach Einschätzung der Ratingagentur Fitch nimmt der derzeit fallende Ölpreis den großen Energieimporteuren wie der Türkei und Indien immensen Druck von außen. Die Entwicklung halte die Gesamtinflation niedrig. Sogar der Aktienmarkt könnte profitieren.

Crash-Gefahr: Rekord-Schulden bedrohen die Weltwirtschaft

Die globale Verschuldung wächst weiter und bricht neue Rekorde. Der 16. Genfer Bericht über die Weltwirtschaft besagt, dass die globale Wirtschaft nicht in der Lage ist, die angehäuften Schulden zurückzuzahlen. Der weltweite Schuldenanstieg macht sich vor allem in China bemerkbar.

Erdoğan möchte Ratingagenturen aus dem Land werfen

Präsident Erdoğan wirft den Ratingagenturen Moody's und Fitch vor, Bewertungen auf politischer anstatt auf wirtschaftlicher Basis zu treffen. Beide Agenturen hatten vor einer möglichen wirtschaftlichen Instabilität und der hohen Inflation in der Türkei gewarnt. Mit Standard & Poor's hatte Erdoğan die Zusammenarbeit schon 2012 beendet.

IWF: Pleitestaaten sollen nach internationalem Recht gepfändet werden

Die harte Politik der argentinischen Präsidentin Kirchner gegen die amerikanischen „Geierfonds“ macht sie trotz Wirtschaftskrise im Lande populär. Im Ausland gibt es dagegen Überlegungen, ähnliche Konflikte künftig durch ein internationales Insolvenzrecht zu verhindern. Das soll auch die Zwangsvollstreckung von Staatsbesitz bis hin zur Verpfändung nationalen Territoriums beinhalten.

Jeder deutsche Arbeitnehmer arbeitet die Hälfte des Jahres für den Staat

Die Deutschen müssen mehr als die Hälfte ihrer Einkommen an den Staat abgeben. Rein rechnerisch arbeiten sie dieses Jahr erst seit dem 8. Juli für das eigene Portemonnaie, so der Bund der Steuerzahler. Er fordert daher unter anderem die Abschaffung der kalten Progression.

Türkei: Hohe Nahrungsmittel-Preise treiben Inflation nach oben

Steigende Nahrungsmittel-Preise in der Türkei treiben die Inflationsrate nach oben. Der türkische Notenbank-Chef erwartet, dass sich dieser Trend bis Ende Mai fortsetzt. Deshalb setzt er auf eine maßvolle Billiggeld-Strategie.

Kosmische Inflation: Forscher entdecken Echo des Urknalls

Forschern von der US-amerikanischen Harvard-Universität ist es gelungen, ein 14 Milliarden Jahre altes Echo des Urknalls aufzuzeichnen. Ihnen zufolge handelt es sich dabei um den „ersten direkten Beweis für die kosmische Inflation“, also die blitzartige Ausdehnen des Universums unmittelbar nach dem Urknall. Bisher war das lediglich eine Theorie.

Türkei-Krise: Analysten sind uneinig über Lösungs-Methoden

Einige Wirtschaftswissenschaftler sehen die Türkei als ein kriselndes Schwellenland unter vielen. Andere stufen ihre Situation als besonders gefährlich ein. Ähnliche Krisensymptome zeichnen die Schwellenländer, aber in deren Ausprägung unterscheidet sich die Türkei deutlich.

Lira-Absturz: Türkei erwägt Kapitalmarkt-Kontrollen

Nach Meinung von Finanz-Analysten wird die türkische Zentralbank heute eine massive Zinserhöhung verkünden. Der künftige Leitzins wird an der Schwelle zur Zweistelligkeit kratzen. Doch die Türkei könnte auch Kapitalmarkt-Kontrollen einführen. Eine Regulierung des Kapitalmarkts bietet sich als Alternative an.

Die Lira fällt: Türkischer Energiesektor macht Milliarden-Verluste

Die Türkei wird im aktuellen Jahr Milliarden-Verluste im Energie-Sektor machen. Der Währungsverfall der Türkischen Lira führt zu einer Verteuerung von Importen. Das Land ist hochgradig abhängig von Energie-Importen.

Geldpolitik in der Türkei: Finanz-Analysten fordern Zinserhöhung

Die türkischen Lira befindet sich im freien Fall. Die Erhöhung des Leitzins-Satzes könnte den Trend aufhalten. Doch die türkische Zentralbank will nicht abweichen von ihrer Niedrigzins-Politik.

Korruptionsskandal: Türkische Märkte erholen sich etwas

Auf den türkischen Märkten herrschen derzeit gemischte Gefühle: Einerseits erholen sich die Börsenwerte langsam. Andererseits lassen jüngste Zahlen aus den Vereinigten Staaten neue Dämpfer für die türkische Wirtschaft befürchten. Währenddessen gibt die Lira wie erwartet nach.

Korruption wirkt: Türkische Lira wird bis zur Wahl um 6 Prozent fallen

Ein polnischer Wirtschaftsanalyst prognostiziert einen Verfall der türkischen Währung von sechs Prozent im Laufe der kommenden drei Monate. Damit setzt die Lira ihren Kurs als schlechteste Währung der wichtigsten Märkte der Welt fort. Schuld an dem Verfall der Währung seien die politischen Turbulenzen in der Türkei.

Japan ignoriert Fukushima: AKWs sollen wieder hochgefahren werden

Die japanische Atomaufsicht hat trotz der Katastrophe von Fukushima die erneute Aufschaltung aller 50 Atomkraftwerke empfohlen. Die Regierung macht Druck, weil die Strompreise explodiert sind. Über die Entwicklung in der Atom-Ruine schweigt die Regierung geflissentlich.

Tepco-Ingenieur: Japanische AKW sind bei Erdbeben akut gefährdet

Ein ehemaliger Ingenieur der Skandal-Firma Tepco von Fukushima sagt: Die Atomreaktoren von Tepco sind nicht erdbebensicher. Tepcos Behauptung, Fukushima sei erst durch den Tsunami zerstört worden, sei eine Lüge - damit die Japaner nicht merken, dass sie von lauter einsturzgefährdeten AKW umgeben sind. Auch in anderen Staaten gibt es AKW dieses Typs. Wenn die Aussagen des Ingenieurs stimmen, dann hat Japan ein Riesen-Problem.