Alle Artikel zu:

Integration

160 Schüler aus 24 Nationen singen am 11.07.2013 im Theatinerhof in München (Bayern) gemeinsam türkische und bayerische Volkslieder. (Foto: dpa)

„Dass die deutsch-türkische Integration geklappt hat, grenzt an ein Wunder“

Der Migrationsforscher Klaus J. Bade fordert sieht die Deutsch-Türken mehrheitlich gut integriert. Das sei nicht selbstverständlich: Von Helmut Kohl bis Helmut Schmidt gab es wenig Ambitionen, die „Gastarbeiter“ und ihre Familien zu einem Teil der deutschen Gesellschaft zu machen.

Der türkische Nobelpreisträger Aziz Sancar. (Screenshot via YouTube)

USA: Nobelpreisträger Aziz Sancar baut neues türkisches Kulturzentrum

Der türkische Nobelpreisträger Aziz Sancar will ein neues türkisches Kulturzentrum errichten, um den amerikanisch-türkischen Austausch voranzubringen.

Flüchtlinge absolvieren mit großer Mehrheit Integrations-Kurse

Entgegen dem landläufigen Klischee zeigt die klare Mehrheit der Flüchtlinge in Deutschland ihren Willen zur Integration: Drei Viertel von ihnen haben sich zu Integrationskursen angemeldet.

Regierung einigt sich auf neue Maßnahmen gegen Terror

Die Regierungsparteien haben sich in der Nacht zu Donnerstag auf neue Maßnahmen zur Terror-Abwehr geeinigt. Welche das sind gab die Regierung noch nicht bekannt. Einigung soll auch über ein neues Integrationsgesetz erreicht worden sein.

Aiman A. Mazyek, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland, hier bei einem Besuch in der Synagoge an der Gemarker Straße in Wuppertal. (Foto: Flickr/ Portrait: Aiman Mazyek by Jakub Szypulka CC BY 2.0)

Zentralrat: Einheimische Muslime bei Integrationsaufgabe einbeziehen

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) hat gefordert, bei der Integration von Flüchtlingen die bereits im Land lebenden Einwanderer stärker einzubeziehen. Die bereits in Deutschland heimischen Migranten könnten "Kulturdolmetscher und Mentalitätsübersetzer" für die Flüchtlinge sein.

Neues Islamgesetz: Erster türkischer Imam muss Österreich verlassen

Am Mittwoch soll der erste aus dem Ausland finanzierte Imam Österreich verlassen haben. Yakup A. sei bis dato Vorbeter in der Moschee von St. Veit an der Gölsen (NÖ) gewesen. Nun ging es für den Geistlichen zurück in die Türkei.

Amüsantes Spiel mit Vorurteilen und Klischees. (Screenshot http://www.daserste.de)

«Der Hodscha und die Piepenkötter»: Ein Film zeigt, wie es gehen kann

Die große Politik in Deutschland tritt derzeit ziemlich auf der Stelle. Wie das im Kleinen und deutlich besser funktionieren kann, zeigt ein ziemlich aktueller Film.

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck. (Foto: Flickr/ by Thomas Vogt CC BY 2.0)

Grünen-Politiker Beck fordert Akzeptanz für Schächten und Kopftuch

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck wirbt für mehr Akzeptanz religiöser Bedürfnisse von Flüchtlingen. Nach Ansicht des Politikers hänge unter anderem davon die Integration dieser Menschen in die Gesellschaft ab. Insbesondere stellte Beck auf die Themen religiöse Kopfbedeckung, das Schächten und die Beschneidung ab.

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: Consilium)

Merkel: Integration von Flüchtlingen ist möglich

Angela Merkel ist davon überzeugt, dass die Integration von Flüchtlingen aus vielen Nationen gelingen kann. Voraussetzung sei, dass die Gesellschaft ihnen eine Chance gäbe und tolerant sei.

Die immer wieder von Medien vermittelte These, dass die Integration gescheitert sei, kann Göle in ihrer Studie nicht teilen. (Foto: Flickr/ Young Muslim Women by Garry Knight CC BY 2.0)

Neue Studie: Europas Muslime noch lange nicht gleichberechtigt

Die französisch-türkische Soziologin Nilüfer Göle hat eine umfassende Studie über Muslime in Europa vorgelegt. Die Forscherin stellt fest: Eine Gleichberechtigung mit der einheimischen Bevölkerung ist noch lange nicht in Sicht. Dabei wollen sich Migranten genau hier zuhause fühlen.

De Maizière: Muslime in Deutschland müssen Brückenbauer sein

Angesichts der Flüchtlingskrise hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) die muslimischen Verbände in Deutschland zur verstärkten Integrationsarbeit aufgefordert. Er wünsche sich, dass die "Muslime hier im Land Brückenbauer sind" und "Anlaufstelle für diejenigen, die zu uns kommen", sagte de Maizière am Dienstag nach der zweiten Sitzung des Lenkungsausschusses der Deutschen Islamkonferenz (DIK) in Berlin.

CDU: „Wir müssen in den Spracherwerb investieren“

Volkshochschulen warnen, dass durch den Mangel an qualifiziertem Lehrpersonal in den Integrationskursen die Öffnung der Integrationskurse für Asylbewerber mit Bleibeperspektive nicht gewährleistet werden kann. Nach Ansicht der CDU-Bundestagsabgeordneten Cemile Giousouf besteht dringend Handlungsbedarf. Sie fordert eine bessere Bezahlung und eine höhere Festanstellungsquote für die Lehrkräfte.

Mord an Hatun Sürücü: Zwei Brüder stehen jetzt in der Türkei vor Gericht

Viele Menschen waren erschüttert, als die junge Berlinerin Hatun Sürücü im Februar 2005 erschossen wurde - von ihrem jüngsten Bruder. Sie wollte sich nicht den Traditionen ihrer Familie beugen. Zwei ihrer Brüder müssen sich in der Türkei nun vor Gericht verantworten.

Edmund Stoiber: «Die Muslime gehören zu Deutschland, nicht der Islam.» (Screenshot YouTube)

Stoiber widerspricht Merkel: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

Der CSU-Ehrenvorsitzende Edmund Stoiber hat zu Wochenanfang Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer grundlegenden Angelegenheit widersprochen. Im Gespräch mit einer großen deutschen Tageszeitung teilte er die Ansicht nicht, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Merkel hatte sich in den vergangenen Jahren immer wieder auf die Aussage des einstigen Bundespräsidenten Christian Wulff berufen.

Wirtschaft will Flüchtlinge als selbstständige Unternehmer fördern

Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft wollen Asylsuchende schnellstmöglich in Jobs vermitteln. In einer Erklärung forderten BDI, DIHK und ZDH einen direkteren Zugang zum Arbeitsmarkt für Flüchtlinge auch über Zeitarbeitsfirmen oder als Selbstständige. Menschen mit ausländischen Wurzeln hätten demnach einen "ausgeprägten Unternehmergeist", den es zu fördern gelte.

Grünen-Chef Özdemir: In der Flüchtlingskrise sind die muslimischen Gemeinden gefragt

Der Vorsitzende der Grünen, Cem Özdemir, hat davor gewarnt, Fehler der früheren Einwanderungspolitik in Deutschland zu wiederholen. Herkunft, Ethnie, Religion seien für jeden Menschen wichtig. «Aber wer in die Bundesrepublik eintritt, der muss verstehen, dass diese Identitätsmerkmale dann an die zweite Stelle rücken.»

Nahles: Nicht einmal jeder zehnte Flüchtling für Arbeit oder Ausbildung qualifiziert

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hat für Ernüchterung im Hinblick auf die rasche Integration der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge gesorgt. Die meisten Flüchtlinge seien nicht qualifiziert, um direkt in eine Arbeit oder Ausbildung vermittelt zu werden. Dies werde sich auch in der Arbeitslosenstatistik niederschlagen.

Wäre am Sonntag Bundestagswahl, käme die Union jetzt nur noch auf 34 Prozent und damit 1,5 Punkte weniger als in der Vorwoche. (Foto: Consilium)

Absage an die EU: Merkel will keine europäische Armee

Angela Merkel hat der Bildung einer eigenen EU-Armee eine Absage erteilt. Sie glaubt nicht an das Ende der nationalstaatlichen Armeen.

Radikaler Kurswechsel bei der Links-Partei: Sarah Wagenknecht hält das aktuelle Modell der EU für gescheitert. (Foto: Flickr/ Sarah Wagenknecht by Thomas Rodenbücher CC BY 2.0)

Euro abschaffen: Sarah Wagenknecht verliert den Glauben an die EU

Die künftige Fraktionschefin der Linken im Bundestag, Sahra Wagenknecht, stellt den Euro als europäische Gemeinschaftswährung infrage. «Es zeigt sich einfach, dass der Euro nicht funktioniert, sondern immer größere wirtschaftliche Ungleichgewichte erzeugt, und am dramatischsten zeigt sich das eben in Griechenland»,...

Es gibt keine gute Grundlage zur Integration muslimischer Flüchtlinge in der Slowakei. (Foto: Flickr/ Bratislava by realloc CC BY 2.0)

Muslime können nicht ingetriert werden: Slowakei will nur christliche Flüchtlinge

Die Slowakei will nur christliche Flüchtlinge aufnehmen und hat damit für Wirbel gesorgt. Das Innenministerium in Bratislava begründet das mit fehlenden Integrationsmöglichkeiten. Die Ablehnung muslimischer Einwanderer wird in östlichen EU-Staaten geteilt.