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Investitionen

Rekord-Tief bei Türkischer Lira, US-Ratingagentur warnt

Die Türkische Lira erreichte am Montag zum Dollar ein erneutes Rekordtief. Ein Dollar kostete am Vormittag 3,7284 Türkische Lira. Die US-Ratingagentur Moody's warnt vor einer Verschlechterung des Investitions-Klimas.

Türkei will Zentrum für Erneuerbare Energien werden

Bis zum Jahr 2020 wird die Türkei gut 28 Milliarden Dollar in den Bereich der Erneuerbaren Energien stecken. Das prognostiziert ein Bericht der Weltbank-Unterorganisation IFC.

Menschenansammlungen und touristische Attraktionen sollen gemieden werden. (Foto: Flickr/ Istanbul by Moyan Brenn CC BY 2.0)

RWE setzt auf Wachstum in der Türkei

Der Energiekonzern RWE will sein Stromgeschäft in der Türkei deutlich ausbauen. Bis zum Ende der Dekade will das Unternehmen rund eine Million türkische Kunden haben. Die Chancen für eine weitere Marktdurchdringung scheinen gut. Bereits Anfang des Jahres wurde bekannt: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan will dem steigenden Energiebedarf seines Landes in den kommenden acht Jahren mit massiven Investitionen begegnen.

Unweit der einstigen innerstädtischen Grenze in Berlin, am Checkpoint Charlie, findet sich eine der unzähligen Filialen von McDonald’s. (Foto: Flickr/ Checkpoint Charlie, Berlin by Mike Steele CC BY 2.0)

Deutschland ist US-Firmen nicht innovativ genug

Trotz guter Umsätze haben die amerikanischen Unternehmen in Deutschland ihre Investitionen zurückgefahren. Zwar ist das Land als Standort sehr beliebt, doch beispielsweise in Sachen Innovation rechnen die amerikanischen Firmen bald damit, dass Deutschland sich abhängen läss

Die USA als großes Exportland sind werden den Konjunktureinbruch der Rohstoff-Länder stark zu spüren bekommen. (Foto: Flickr/ P090414PS-0504 by The White House U.S. Government Works)

Rohstoff-Schock wird USA härter treffen als Europa

Der aktuelle Preisverfall der Rohstoffe kommt den Konsumenten in Europa und Südostasien zugute. Die Gewinner konzentrieren sich auf die Peripherieländer einerseits, auf große Exportländer wie Deutschland, China und Japan andrerseits. Diese Exportländer - wie die USA - werden umgekehrt den Konjunktureinbruch der Rohstoff-Länder mit voller Wucht zu spüren bekommen.

Weil das bisherige Quantitative Easing der EZB nichts bewirkt, bereitet EU-Finanzkommissar Jonathan Hill neue Richtlinien zur Erhöhung der Kreditvergabe für die Infrastruktur vor. (Foto: Consilium)

EZB-Programm wirkungslos: Investitionen in der Eurozone sinken

Trotz der monatlichen Ankäufe von 60 Milliarden Euro an Staatsanleihen schafft es die EZB nicht, die Investitionen in Eurozone anzukurbeln. Statt zu investieren horten die Unternehmen Bargeld oder veranlassen Aktien-Rückkäufe. Im Ergebnis finanziert die EZB sogar US-Unternehmen, weil die sich in der Eurozone billiger verschulden können.

China ist nahezu Selbstversorger bei den wichtigsten Nahrungsmitteln. Dennoch werden Spezialitäten importiert wie Fisch, Fleisch oder Mandeln. (Foto: Flickr/ Farmer with a buffalo near Yangshou by Andy Siitonen CC BY 2.0)

Rohstoff-Schock bringt Bauern weltweit in Bedrängnis

Die stark erhöhte Nachfrage hat in den Schwellenländern zu einer deutlichen Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion geführt. Kurz darauf wurden Rohstoffe als eigenständige Vermögensklasse entdeckt. Die Investoren wurden von der Aussicht verlockt, in Index-Fonds oder -Zertifkate zu investieren. Doch diese Entwicklung setzt die Bauern weltweit unter Druck.

Den perfekten Sturm gibt es nicht nur in der Natur, sondern auch in der Wirtschaft. Im Bild der Taifun Soudelor, der sich am 7. August auf China und Taiwan zubewegt. (Foto: Flickr/ NASA Sees Soudelor by NASA Goddard Space Flight Center CC BY 2.0)

Rohstoff-Schock: Gefährliche Spirale, die kaum zu stoppen ist

Der Preisverfall im Rohstoff-Sektor hat eine schleichende Wirkung: China fällt als Käufer und Verkäufer von Industrie-Metallen zurück. Als Folge versiegt das Kapital in die anderen Produzenten-Länder. Die einstigen „Hoffnungsträger“ rutschen in die Rezession. Die Zentralbanken können nicht mehr helfen. Sie haben ihr Pulver verschossen.

Die Weltbank richtet den Blick gespannt gen Ankara. (Foto: Flickr/ Ankara by Jorge Franganillo CC BY 2.0)

Nach den Parlamentswahlen: Weltbank drückt Wachstumsprognosen der Türkei

Die türkischen Parlamentswahlen am 7. Juni haben die Weltbank vorsichtig gestimmt. Zwar wolle man die Wachstumsprognose von drei Prozent für das Jahr 2015 beibehalten. Für die beiden darauffolgenden Jahre sollen die Aussichten 3,5 Prozent aber schmaler ausfallen, als bislang angenommen. Grund sei der nun unsichere politische Ausblick.

Investitionsstau bei Krankenhäusern liegt bei 12 Milliarden Euro

Die Finanzen der meisten Krankenhäuser sind schlecht. Dadurch bleiben auch wichtige Investitionen noch mehrere Jahre lang auf der Strecke. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft rechnet mit einem Investitionsbedarf im Wert von 12 Milliarden Euro. Jedes Jahr fehlen den Kliniken weitere fünf Milliarden Euro.

Weltbank: Türkische Infrastruktur-Investitionen sind Weltspitze

Die Türkei hat nach Angaben der Weltbank im Jahr 2014 fast die höchsten Zusagen für Infrastrukturinvestitionen weltweit getätigt. Überrundet wurden das Land im Ranking der 139 Schwellenländer lediglich von Brasilien. Ihnen folgen Peru, Kolumbien und Indien.

Rubel oder Lira: Türkei und Russland wollen Geschäfte in nationaler Währung abwickeln

Die Türkei und Russland wollen bei großen Investitionsvorhaben zwischen den Ländern künftig offenbar entweder in Lira oder Rubel bezahlen. Nach Angaben des stellvertretenden türkischen Wirtschaftsministers Adnan Yıldırım sollen derzeit entsprechende Verhandlungen laufen. Die beiden Staaten wollen ihr Handelsvolumen bis 2020 auf 100 Milliarden Dollar erhöhen.

Steigender Energiebedarf: Erdoğan fordert 120 Milliarden Dollar Investitionen bis 2023

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan will dem steigenden Energiebedarf seines Landes in den kommenden acht Jahren mit massiven Investitionen begegnen. Bis zum hundertjährigen Jubiläum der Republik sollten umgerechnet gut 120 Milliarden US-Dollar fließen. Seiner Ansicht nach müsse die Türkei aber sowohl auf Atom- als auch auf Erneuerbare Energie setzen.

Attraktive Branche: Ausländer stecken sieben Milliarden Dollar in die türkische Gastronomie

Der türkische Gastronomie-Sektor wächst derzeit schneller als der Rest der türkischen Wirtschaft. Die ausländischen Investitionen haben in den vergangenen sieben Jahren ganze sieben Milliarden US-Dollar erreicht. Freuen können sich darüber nicht nur die Genießer, sondern auch die türkischen Arbeitnehmer.

Neue Ausrichtung: Türkische Investoren steigern Engagement in Weißrussland

Das Volumen der türkischen Investitionen in Weißrussland ist in den vergangenen fünf Jahren offenbar um das 400-fache angewachsen. Gründe sehen Diplomaten hierfür vor allem im zwischenmenschnlichen Bereich. Geschäftspartner fänden eine gemeinsame kulturelle Basis. Dass sich die sprunghafte Entwicklung in diesem Maße aufrechterhalten lassen wird, glauben sie aber nicht.

EU-Sanktionen treiben Russland in eine Allianz mit China

Die Sanktionen der EU gegen russische Energie-Konzerne schaden vor allem dem Westen selbst. Denn Russland hat in China einen neuen starken Partner gefunden. Die Chinesen sind nicht nur ein großer Abnehmer für russische Rohstoffe, sondern auch ein finanzstarker Investor, der massiv in die russische Wirtschaft investiert.

“Kanonen statt Butter„: Krieg ist kein intelligentes Investment

Der Afghanistan-Einsatz hat den Bund bereits jetzt fast 50 Milliarden Euro gekostet. Das sei völlig unnötig gewesen. Das Geld der Steuerzahler hätte stattdessen für den Ausbau des Internets investiert werden sollen. Somit hätte Deutschland bereits 60 Prozent der Haushalte mit der Infrastruktur der Zukunft ausgestattet.

Keine Schuldentilgung: Griechenland bringt deutsche Steuergelder in Gefahr

Trotz aller milliardenschweren EU-Hilfen hat sich die Krise in Griechenland verschärft. Die Verschuldung ist auf Rekordhoch, immer mehr Kredite können nicht mehr bedient werden. Die Gefahr wächst, dass die Steuerzahler das Geld für die griechischen Kredithilfen nie zurück bekommen.

Öl-Krise: Krise im Irak wird zum Problem für China

Sollte die Lage im Irak weiter eskalieren, könnte der Erdöl-Handel zwischen China und dem Irak komplett zusammenbrechen. China ist massiv in der Erdöl-Förderung im Irak engagiert. Die Folgen eines flächendeckenden Bürgerkriegs im Irak wären für die chinesische Wirtschaft gravierend.

Türkisches Statistikamt meldet größeres Wachstum als erwartet

Die Wirtschaft der Türkei ist im ersten Quartal um 4,3 Prozent gewachsen. Als Grund für das Wachstum werden gestiegene Exporte und konstante staatlichen Ausgaben angeführt. Doch eine Hauptrolle spielten scheinbar die massiven Goldausfuhren in die Schweiz und staatliche Bauprojekte.