Alle Artikel zu:

Islamfeindlichkeit

Nach Terror von Paris: Türkische Gemeinde fürchtet neue Welle von Islamfeindlichkeit

Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Gökay Sofuoglu, befürchtet nach den Attentaten von Paris eine neue Welle von Islamfeindlichkeit. Rechtspopulistische Gruppen würden die ohnehin schon angeheizte Stimmung für sich nutzen. Muslime müssten den Terror jetzt entschieden und für jeden laut hörbar verurteilen.

Proteste und Attacken: Erdoğan greift Europa wegen Islamfeindlichkeit an

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan wirft Europa vor, einer wachsenden Islamfeindlichkeit tatenlos zuzuschauen. Jeden Tag würden Muslime und Moscheen attackiert. Türkische Medien lobten hingegen die Anti-Pegida Proteste in ganz Deutschland.

Bundestagsabgeordnete mit Migrationshintergrund zu AfD und Pegida: „Geht denen nicht auf den Leim“

Eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten mit Migrationshintergrund hat einen Aufruf veröffentlicht. In dem Aufruf zeigen sich die Politiker schockiert gegenüber dem Pariser Terroranschlag. Und tolerieren keine Intoleranz.

Widerstand gegen Pegida wächst: In Köln bleibt der Dom dunkel

Woche für Woche wird die Zahl der Pegida-Demonstranten in Dresden größer. Doch jetzt formiert sich breiter Widerstand gegen die islamfeindliche Bewegung. Quer durch die Republik gehen Tausende für ein weltoffenes Land auf die Straße. In Köln bleibt der Dom dunkel.

Islamfeindlichkeit und Antimuslimischer Rassismus erreichen neuen Höhepunkt

Millionen von Muslimen begehen dieser Tage das Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan. Anlässlich des Ramadanfests hat auch die Bild-Zeitung, den Muslimen eine besondere Grußbotschaft gewidmet: Bild-Vize Nicolaus Fest wirft in seiner „Gratulation“ allen Muslimen Integrationsdefizite, hohe Kriminalität, Homophobie, Frauenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus vor.

„Mitte-Studien“ verdeutlichen nachhaltige Islamfeindlichkeit in Deutschland

Seit 2002 untersucht die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Elmar Brähler und Privatdozent Dr. Oliver Decker an der Universität Leipzig die rechtsextreme Einstellung der Bevölkerung in Deutschland. Die auch unter der Bezeichnung „Mitte-Studien“ bekannt gewordenen repräsentativen Untersuchungen werden im Zwei-Jahres-Rhythmus - nun zum siebten Mal - durchgeführt.

Anti-Islam-Seiten häufen sich im Internet

Islamkritische bis islamfeindliche Seiten haben sich im Web vermehrt. Dies geht aus der Antwort einer Kleinen Anfrage der Partei Die Linke hervor. Noch sieht die Bundesregierung keinen Handlungsbedarf.

Klaus J. Bade: Sarrazins Thesen bedienen den Kultur-Rassismus

Bei seiner Buchvorstellung in Berlin hat der Migrationsforscher Klaus J. Bade gesagt, dass sich der Kultur-Rassismus in Deutschland immer weiter ausbreite. Diese Entwicklung halte er für gefährlich. Er wünsche sich mutige Politiker, die positive Botschaften an die Bevölkerung aussenden.

Klaus J. Bade: Integrationspolitik muss als Gesellschaftspolitik für alle verstanden werden

Der Berliner Migrationsforscher Klaus J. Bade ist der Ansicht, dass man die Chance für eine konstruktive Integrationsdebatte in den Jahren 2010/11 verpasst habe. Stattdessen wurde eine Debatte über „Islamkritik“ geführt, bei der es eine Verbindung zwischen Wortgewalt und Tatgewalt gab. „Islamkritik“ sei oft ein Deckmantel für Kulturrassismus.

Überraschende Wende: Erdoğan sagt Reise zur UN-Vollversammlung ab

Der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan hat seine USA-Reise vom 22. bis zum 25. September, wo er an der UN-Vollversammlung in New York teilnehmen sollte, abgesagt. Das teilte sein Büro an diesem Freitag mit. Als Grund für die Absage wird ein anstehender Parteikongress sowie ein dichter Terminplan angegeben.

Erdoğan: Islamfeindlichkeit ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan hat in Anbetracht der Ausschreitungen rund um den anti-islamischen Film „Die Unschuld der Muslime“ noch einmal eine grundsätzliche Position der Türkei herausgestellt. Während man hierzulande Antisemitismus als Verbrechen gegen die Menschlichkeit brandmarke, würde nicht ein einziger westlicher Staat umgekehrt Islamfeindlichkeit als solches anerkennen. Jetzt will der Politiker eine weltweite Ächtung von Islamophobie erreichen.

Rabbiner Homolka: Muslime müssen Werten des Grundgesetzes vertrauen

Der Vorsitzende des Koordinationsrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, hat Rabbiner Walter Homolka, den diesjährigen Preisträger des Muhammad-Nafi-Tschelebi-Friedenspreises, in seiner Laudatio für dessen Einsatz gegen Islamfeindlichkeit in Deutschland gelobt. Den Islam und das Judentum verbinde viel mehr als es den Anschein habe, betont Mazyek.

Gemischte Gefühle: Ein Muslim über sein Gespräch mit dem Papst

"Es ist wichtig, dass der Papst den Islam und Muslime als ein Teil deutscher Realität sieht", sagt Bekir Alboğa, Beauftragter für interreligiösen Dialog der DITIB, der am Freitag beim Treffen von Muslimen mit Papst Benedikt dem XVI. in Berlin teilnahm. Gleichzeitig kritisiert er, dass Muslime in Deutschland nach wie vor nicht gleichbehandelt, sondern zum Teil noch immer diskriminiert werden.

Sarrazin, ein Jahr danach: Wie Rassismus wieder salonfähig wurde

Inzwischen ist es ein Jahr her, daß der Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin sein Pamphlet "Deutschland schafft sich ab" veröffentlicht hat. Aber noch immer geistern seine Behauptungen durch antiislamische Kreise und bilden die Begründungen für ihren Kampf. Obwohl alle seine wesentlichen Hypothesen schon widerlegt sind, pilgert Sarrazin weiter durchs Land und hat offenbar nichts dazugelernt.

Islamophobie? Wo? – Islamfeindlichkeit schafft Deutschland ab!

Heute von einer Islamophobie zu sprechen, gibt nicht die Wirklichkeit wieder. Stattdessen konstruiert der Begriff eine harmlose Wirklichkeit, die mit der gesellschaftlichen nicht übereinstimmt.

Kirchentag in Dresden: Gibt es den anti-islamischen Rassismus?

Beim Kirchentag in Dresden gibt es auch heftige interreligiöse Debatten. Eine der Fragen: Wie konnte es so weit kommen, dass Juden und Christen die Muslime verteidigen müssen?

Sigmar Gabriel über Thilo Sarrazin: "Ich schmeiße den Kerl aus der SPD"

Ein eindrucksvolles Dokument der Zeitgeschichte: Noch vor zwei Monaten kündigte SPD-Parteichef Gabriel vor Schülern und Schülerinnen der Deutschen Schule Istanbul (Alman Lisesi) an, dass er Sarrazin "aus der Partei schmeißen" werde, wie ein Videomitschnitt beweist. Offen bekennt sich Gabriel darin zu seiner Überzeugung: "Ich meine, der hat ‘ne Meise."

"Das Leid der SPD mit Sarrazin fängt jetzt erst richtig an"

Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland, über den "Zick-Zack-Kurs der SPD" im Fall Sarrazin, fehlende Politiker mit Standhaftigkeit in Deutschland sowie seine Kritik an der eigenen Partei FDP, in der er seine Mitgliedschaft derzeit ruhen lässt.

Muslime in die SPD: Trotz Sarrazin und jetzt erst recht!

Sarrazin bleibt in der SPD. Nicht weil es um Wahlkämpfe und Stimmen geht. Er bleibt, weil er einem Großteil der Sozialdemokraten aus der Seele spricht. Sarrazin steht für die Islam-Haltung der SPD! Er ist keineswegs ein Einzelkämpfer.

"Denn so ist der Islam nicht"

Die Medien hätten „sehr stark dazu beigetragen, eine negative Einschätzung der Muslime in der Gesellschaft auszulösen“, so lautete eine der geäußerten Befindlichkeiten junger Muslime bei der Veranstaltung des Projektes „Junge muslimische Stimmen im Dialog“ am vergangenen Samstag, dem 29.01.2011, im Berliner Stadtteil Kreuzberg. Sie wehren sich gegen das Bild, das in der Öffentlichkeit vom Islam gezeichnet wird. Das Projekt soll ihnen dabei helfen.