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Islamischer Staat

Vom Linksterroristen zum Taliban – die Wandlung des Bernhard Falk

Er war Kommunist und Linksterrorist, saß fast 13 Jahre im Gefängnis. Doch heute schlägt das Herz von Bernhard Falk für die Taliban. Seine neue Berufung: Er steht islamistischen Straftäter bei. Sein Feindbild ist dasselbe geblieben.

«Die jüngsten Vorfälle sind schockierend. Aber wir haben bereits diese Welle von fürchterlichen Anschlägen», sagte Mazyek. (Foto: jakubszypulka/flickr).

Zentralrat der Muslime: Anschläge könnten auch organisiert sein

Bei den drei jüngsten islamistischen Terroranschlägen schließt der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) eine Absprache nicht aus. Nach Ansicht des ZMD-Vorsitzenden Aiman Mazyek würde hier gezielt eingeschüchtert und Insignien des Islam und der Ramadan diskreditiert. Vor allem die Medien dürften den Terroristen «nicht auf den Leim gehen».

In der radikalen IS-Lesart des Islam sind die Jesiden «Ungläubige» und «Teufelsanbeter». (Foto: Flickr/ head scarf by Bonnie CC BY 2.0)

Für ein paar Tausend Dollar: Die junge Malak war eine Sklavin des IS

Der IS hat Tausende jesidische Frauen in seiner Gewalt. Die Opfer werden verkauft, misshandelt und missbraucht. Malak aus dem Nordirak kam nach neun Monaten wieder frei. Doch ihr Leiden geht weiter.

Kriminelle erbeuten mit der Schadsoftware Ransomware hohe Summen. (Foto: Flickr/ Masificación de Internet by Ministerio TIC Colombia CC BY 2.0)

Europol jagt Terrormiliz IS auf sozialen Netzwerken

Europol will der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) künftig im Internet den Garaus machen. Verhindert werden soll vor allem die Rekrutierung neuer Dschihadisten über Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter. Doch die Arbeit gleicht einem Fass ohne Boden. Allein auf dem Kurznachrichtendienst soll es gut 50.000 einschlägige Accounts geben.

Spätestens mit dieser Audiobotschaft wurde deutlich, dass es sich beim IS nicht nur um eine Horde wilder Kämpfer handelt. (Screenshot Al Jazeera)

Das unheimliche Kalifat: Die IS-Terrormiliz hat ihre Macht gefestigt

Vor einem Jahr rief der IS in Syrien und im Irak ein «Islamisches Kalifat» aus. Militärische Niederlagen zeigen, dass die Extremisten besiegbar sind. Ein Ende der Terrormiliz ist trotzdem nicht in Sicht.

Radikale Islamisten könnten schon bald die Oberhand in Syrien gewinnen. Die internationale Staatengemeinschaft muss reagieren. (Foto: Flickr/Free Syrian Army fighters are seen in a neighborhood of Damascus, Syria. April 1, 2012/Freedom House/CC BY 2.0)

Syrien: IS kreuzigt Mann und schneidet ihm Hände und Füße ab

Die Terror-Miliz IS hat in Syrien einen Mann gekreuzigt. Anschließend wurden ihm Hände und Füße abgeschnitten. Im Netz verbreiten Islamisten ihre Gewalt-Botschaft und werben neue Anhänger. Experten suchen nach einem Mittel gegen die Propaganda.

Die Jugendlichen sind auf der Suche nach einer starken Vaterfigur. (Screenshot Youtube).

Kampf gegen IS: Suche nach „Impfstoff“ gegen Terror-Propaganda im Netz

Jugend im Visier des Extremismus: Im Netz verbreiten Islamisten ihre Gewalt-Botschaft und werben neue Anhänger. Experten suchen nach einem Mittel gegen die Propaganda - und das liegt vielleicht eher offline als online.

Die sieben politischen Führer und ihre Entourage aus der globalen Schulden-Industrie wollen dem Rest der Welt vorschreiben, welche „Werte“ sie zu vertreten haben. (Foto: Flickr/ G7 Proteste in Garmisch-Partenkirchen by Fraktion DIE LINKE. im Bundestag CC BY 2.0)

Arroganz des Westens: Die Welt vom Gipfel aus regieren

Die G7-Politiker haben ihren Anspruch angemeldet „die Zukunft unseres Planeten zu gestalten“. Ihr Ziel ist die Plünderung der Welt durch Schulden, Freihandel und hemmungslose Ausbeutung. Sie verkünden „Werte“ und meinen die skrupellose Durchsetzung von elitären Interessen. Sie wollen die Welt vom Gipfel aus regieren – und werden genau deshalb scheitern.

Syrische Beobachter: IS richtet in neun Tagen 217 Menschen hin

Das Wüten der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) geht unvermindert weiter. Im Zusammenhang mit der Eroberung der syrische Stadt Palmyra wurden zuletzt mindestens 217 Menschen hingerichtet. Unter den Opfern sind auch zahlreiche Frauen und Kinder.

Aus dem Geheimdienst-Papier geht hervor, dass alle anderen Geheimdienste der USA über die Vorgänge ebenso im Bild waren wie das Verteidigungsministerium. (Foto: Flickr/ Statuesque Obama by Steve Jurvetson CC BY 2.0)

USA haben Entstehung des Islamischen Staats bewusst nicht verhindert

Ein amerikanischer Geheimdienst-Bericht zeigt, dass der Westen bereits 2012 Anzeichen für das Entstehen eines Islamischen Staats hatte. Doch unternommen haben die Amerikaner nichts, im Gegenteil: Sie sahen in einem solchen Gebilde eine Chance, Syrien zu destabilisieren und Assad zu stürzen. Das Dokument gibt Zeugnis für eine komplett fehlgeleitete Politik, die der Grund für die Flüchtlingswelle nach Europa und die weltweite massive Beschränkung der Bürger- und Freiheitsrechte ist.

Die Sorgen der Türken drehen sich derzeit vor allem um ökonomische Belange. (Foto: Flickr/ Cooking by Andrey CC BY 2.0)

Stolze Türken: Reichtum ist keine Schande

Für gut die Hälfte der türkischen Bevölkerung gehören wirtschaftliche Fragen zu den drängendsten Problemen in ihrem Leben. Wie eine aktuelle Umfrage ergab, sorgen sich die Bürger vor allem um ihren Arbeitsplatz und ihre finanziellen Mittel. Überraschend: Das Thema Terrormiliz Islamischer Staat (IS) spielt eine eher untergeordnete Rolle.

Die Anschläge von Paris hat die Menschen angestoßen. Sie suchen nach Antworten über den Islam. (Foto: Flickr/ Forgotten by Hugo Bernard CC BY 2.0)

Nach „Charlie Hebdo“: Anschläge führen zu Umsatzrekorden bei Islam-Büchern

Der Verkauf von islamischen Büchern in Frankreich hat sich im ersten Quartal 2015 verdreifacht. Geschuldet ist dieser Umsatzanstieg offenbar dem Anschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ Anfang Januar. Brancheninsider sehen hier deutliche Parallelen zur Entwicklung nach den Terroranschlägen von New York am 11. September 2001.

Die Solidaritätswelle nach der Anschlagserie mit insgesamt 17 Toten hat «Charlie Hebdo» über Verkäufe, Abos und Spenden rund 30 Millionen Euro in die Kasse gespült. (Foto: Flickr/ Hommage et soutien de la Demeure du Chaos à Charlie Hebdo by thierry ehrmann CC BY 2.0)

Kompromissloser Neustart bei „Charlie Hebdo“: Sieben Wochen nach dem Terror ist von Normalität keine Spur

«Charlie Hebdo» steht vor einem Neuanfang. Sieben Wochen nach dem Terroranschlag auf die Redaktion soll eine neue Ausgabe den Weg zurück in den Alltag markieren. Doch für die Überlebenden ist gerade nichts wirklich normal.

Ein Ausschnitt aus einem Promo-Video der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) (Screenshot Youtube).

Der Pop-Dschihad: Wie der IS mit einer kalkulierten Kommunikationsstrategie auf Beutefang geht

Starke Männer in voller Waffenmontur: Das virtuelle Bild des IS ist strategisch genau durchdacht. Wie im Pop werden Männlichkeit und Gangtum romantisiert. Die Promo-Videos der Extremisten erinnern an Hip-Hop-Musikclips und sind deswegen auch so erfolgreich.

Der IS konnte Al-Kasasba nicht zu Geld machen, aber die globale Dschihad-Szene mit einer neuen blutigen Geiselshow beglücken. (Foto: Flickr/ IS-Boot-Camp by Karl-Ludwig Poggemann CC BY 2.0)

Pilot bei lebendigem Leib verbrannt: Warum der IS immer brutaler wird

Mit der Tötung weiterer Geiseln demonstriert der IS seine ganze Grausamkeit. Die Terrormiliz schwankt in Syrien und dem Irak - gegen Rivale Al-Kaida musste daher ein besonders blutiges Statement her.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU).(Foto:Flickr/Ursula von der Leyen spricht mit Budeswehrsoldaten 17. Juli 2014 by Dirk Vorderstraße CC BY 2.0).Ursula von der Leyen (CDU) kündigt weitere Waffenlieferungen bis Ende Februar an die Kurden an (Foto: Flickr/Ursula von der Leyen spricht mit Bundeswehrsoldaten 17. Juli 2014 by Dirk Vorderstraße CC BY 2.0).

Bundestag beschließt: In der Türkei bleiben 250 deutsche Soldaten und zwei Raketenabwehrstaffeln

Der Bundestag beschließt die Stationierung von 250 deutschen Soldaten in der Türkei. Die Stationierung von Raketenabwehrstaffeln in der Türkei wird um ein Jahr verlängert. Der Einsatz ist allerdings nicht unumstritten.

Die Gesetzespläne sind keine Reaktion auf Paris. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) verständigte sich bereits im Oktober mit seinen Amtskollegen aus den Ländern. (Foto: Flickr/ NEXT14 Day 2 by NEXT Berlin CC BY 2.0)

Gesetzespläne: Islamisten kann künftig Personalausweis entzogen werden

Der Reisestrom deutscher Islamisten nach Syrien und in den Irak bereitet den Sicherheitsbehörden hierzulande seit langem Sorgen. Die Regierung will Ausreisen nun deutlich erschweren und Verdächtigen künftig den Ausweis abnehmen. Und das wesentlich länger als zunächst vorgesehen.

Am Abend nach dem Anschlag gingen in Paris und anderen europäischen Städten Tausende Menschen auf die Straßen. (Foto: Flickr/ Candle Vigil by Gerry Lauzon CC BY 2.0)

Erdoğan zu Morden von Paris: Terrorismus ist nicht religiös oder national

Einen Tag nach dem Terroranschlag von Paris hat sich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan zu Wort gemeldet. Er verurteilte die Tat, warnte aber zugleich vor Intoleranz. Genau jene würde Spannungen erst den Weg ebnen.

Die Religion spielt in diesem Zusammenhang eine Nebenrolle: Zwei der Opfer von Paris sind Muslime. (Foto: Flickr/ #JeSuisCharlie (1) by Petit_louis CC BY 2.0)

Charlie Hebdo: Der neue Weltkrieg greift nach der Freiheit in Europa

Die entscheidende Frage zur Aufklärung des Anschlags gegen Charlie Hebdo ist: Wer sind die Auftraggeber der Killer? Wer sind die Hintermänner? Wer profitiert von der symbolischen Tat? Was genau bezwecken die Drahtzieher? Die Antwort werden die Regierungen in Europa nicht mit pathetischen Reden finden, sondern mit nüchternen Realpolitik: Sie müssen den Fall wirklich aufklären. Sonst wird Europa unversehens zum nächsten Schauplatz eines längst tobenden Weltkriegs. Er kann zur Zerstörung der freiheitlichen Gesellschaftsordnung führen.

Anfang dieses Jahres wurde der Regierungssitz in Gaziantep, einer Provinz an der Grenze Syriens, eingerichtet. (Foto: Flickr/ Gaziantep, Turkey by Minamie's Photo CC BY 2.0)

Terrorgefahr in der Türkei: US-Botschaft in Ankara warnt vor Anschlag

Die US-Botschaft in Ankara hat in dieser Woche vor einer Terrorgefahr im Südosten der Türkei gewarnt. Man habe Berichte erhalten, wonach „extremistische Gruppen“ möglicherweise einen Anschlag gegen eine syrische Oppositionsgruppe in der Stadt Gaziantep planen würden. US-Bürger sollten nicht in den Südosten der Türkei reisen.