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Islamischer Staat

Erdoğan zufolge reichen Luftschläge allein nicht aus, um die IS zu besiegen. (Foto: Flickr/ Air strikes in Syria by DVIDSHUB CC BY 2.0)

Kampf gegen IS: Türkischer Präsident Erdoğan hält Bodentruppen für unumgänglich

Nach Ansicht des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan reichen Luftschläge gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nicht aus, um gegen diese Herr zu werden. Ergänzend sei eine Bodenoffensive geboten. Er forderte den UN-Sicherheitsrat und die internationale Gemeinschaft auf, mehr Verantwortung zu übernehmen.

Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu. (Screenshot YouTube)

Türkischer Außenminister: 600 Türken haben sich Dschihadisten angeschlossen, mehr als 100 bereits tot

Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu hat in dieser Woche eine Bilanz über türkische Überläufer zu terroristischen Gruppierungen wie etwa der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gegeben. Ihm zufolge hätten sich ihnen bislang 600 türkische Staatsangehörige angschlossen. Mehr als 100 von ihnen hätten nach Schätzungen des Geheimdienstes bereits ihr Leben verloren.

Viele Islamisten reisen mit einem Personalausweis in die Türkei und von dort weiter nach Syrien und in den Irak. (Foto: Flickr/ CYVR by abdallahh CC BY 2.0)

Präventionsmaßnahme: Bundesregierung will Islamisten 18 Monate den Personalausweis entziehen

Gewaltbereiten Islamisten soll künftig ein Entzug des Personalausweises von bis zu eineinhalb Jahren drohen, um zu verhindern, dass sie etwa nach Syrien oder den Irak ausreisen können. Das geht aus einem Gesetzentwurf aus dem Bundesinnenministerium hervor. Bislang war es den Terroranhängern auch ohne Reisepass möglich, ihr gewünschtes Ziel zu erreichen - beispielsweise über die Türkei.

Die rasant gestiegene Zahl gefährlicher Islamisten hierzulande überfordere die Sicherheitsbehörden. (Foto: Flickr/ Highway A30 / Natbergen by Dominik Bartsch CC BY 2.0)

Syrien und Irak: 60 Terrorkämpfer aus Deutschland getötet

Sie reisen in den Krieg, um für einen Gottesstaat zu kämpfen - und sterben zu Dutzenden. Viele Islamisten kehren nun zurück und planen wahrscheinlich Anschläge hierzulande. Die Lage ist ernst, warnt der deutsche Inlandsgeheimdienst.

Die Vorschläge des türkische Premier Ahmet Davutoğlu werden von der irakischen Regierung geprüft. (Foto: Flickr/ 131118-M-EV637-257 by Chuck Hagel CC BY 2.0)

Annäherung zwischen Türkei und Irak: Ankara will beim Kampf gegen IS helfen

Im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat die Türkei dem Irak Militärhilfe angeboten. Jahrelang galten die Beziehungen zwischen den beiden Staaten als angespannt. Nun stattete der türkische Premier Ahmet Davutoğlu Bagdad einen Besuch ab. Offenbar mit Erfolg.

«Wir müssen gerade in dieser Situation an der Seite der Muslime stehen», so Christian Wulff. (Foto: Flickr/ Goodbye Istanbul... by Tuncay CC BY 2.0)

Trotz IS-Terror: Ex-Bundespräsident Wulff mahnt zur Solidarität mit Muslimen

Der einstige Bundespräsident Christian Wulff hat bei seinem ersten öffentlichen Auftritt als Präsident des Euro-Mediterran-Arabischen Ländervereins (Ema) ein starkes Signal gesetzt. Das ehemalige Staatsoberhaupt stellte sich erneut auf die Seite der Muslime. Er warnte in Anbetracht des Terrors durch den Islamischen Staat (IS) vor einer Verurteilung aller Muslime.

Der Innenminister lobte den Einsatz in Köln am Mittwoch. (Screenshot YouTube)

Überwachung deutscher Islamisten: Sicherheitsbehörden an den Grenzen der Belastbarkeit

Die Überwachung von mehr als 200 gefährlichen Islamisten in Deutschland stellt die zuständigen Behörden derzeit vor eine Mammutaufgabe, so der Bundesinnenminister. Der Sicherheitsapparat werde hier an seine Grenzen geführt. Dabei sind sie nur die Spitze des Eisbergs: In ihrem Umfeld gibt es geschätzte 1000 weitere Terror-Sympathisanten.

Das Thema Süper Lig ist für den deutsch-türkischen Spieler Deniz Naki abgeschlossen. (Foto: Flickr/ IMG_0120.jpg by Thomas Rodenbücher CC BY 2.0)

Deutsche Solidarität für Fußballer Deniz Naki: Attacke ist Armutszeugnis für die moderne Türkei

Der Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland e.V. (BDAJ) stellt sich nach dem tätlichen Angriff gegen Deniz Naki in der Türkei hinter den deutsch-türkischen Fußballer. Die Jugendorganisation bezeichnet die Vorgänge als feigen Angriff und wertet sie als Kritikunfähigkeit einiger Teile der türkischen Gesellschaft. Der Sportler hat mittlerweile seine Konsequenz gezogen und die Türkei verlassen.

Die Yeziden sollten bei ihren Auswanderungsbemühungen unterstützt werden. (Foto: Flickr/ Iraqi refugee children at Newroz camp by DFID - UK Department for In CC BY 2.0)

Warum ein Autonomiegebiet für die Yeziden in Kurdistan keine Lösung ist

Die Gesellschaft Ezidischer AkademikerInnen (GEA) hat beschlossen, sich für die Autonomie für die Yeziden und andere Minderheiten und insbesondere für die „Autonomie für Schingal“ einzusetzen (1). Diese Forderung scheint wenig durchdacht und zukunftsweisend zu sein.

Das Thema Süper Lig ist für den deutsch-türkischen Spieler Deniz Naki abgeschlossen. (Foto: Flickr/ IMG_0120.jpg by Thomas Rodenbücher CC BY 2.0)

Konsequenz nach Attacke: Deutsch-Türkischer Fußballer Deniz Naki verlässt die Türkei

Der deutsch-türkische Fußballer Deniz Naki will nicht länger in der Türkei bleiben. Der Gençlerbirliği-Spieler hat beschlossen, seinen Süper Lig-Club zu verlassen. Der Grund ist ein rassistischer Angriff am vergangenen Wochenende. Nun fühlt sich der junge Mann nicht mehr sicher.

Der Informations- und Hilfsbedarf bei Lehrern und Eltern ist groß. (Foto: Flickr/ Chat by phone by Tuncay CC BY 2.0)

Kampf gegen gewaltbereiten Salafismus: NRW-Innenminister will Prävention weiter ausbauen

Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) will dem Treiben in der Salafisten-Hochburg Nordrhein-Westfalen künftig mit Ansprache und Aufklärung begegnen. Auf diese Weise möchte er verhindern, dass in Zukunft noch mehr junge Männer in die Fänge der extremen Islamisten geraten. Der Opposition ist das jedoch zu wenig.

Ebola-Training der US-Army. Jetzt tauchen neue Horrorszenarien auf. Mit Ebola infizierte Selbstmordattentäter könnten sich auf einem überfüllten Platz in die Luft blasen. (Foto: Flickr/ Ebola training at JBSA by Army Medicine CC BY 2.0)

Islam-Hysterie in den USA: „Terroristen könnten Ebola als Waffe einsetzen“

Die Anti-Islam-Hysterie treibt in den USA immer neue Blüten: In einem seriösen Medium wie der Washington Post wird plötzlich die Möglichkeit diskutiert, islamistische Terroristen könnten ganz Amerika mit Ebola infizieren - indem sie das Virus in einer Pepsi-Flasche aus Afrika importieren.

Sie waren uns bekannt aus dem salafistischen Umfeld. Seitdem sie ausgereist sind, haben wir keine Erkenntnisse mehr, was mit ihnen passiert ist", sagt Willy Theveßen von der Polizei Mönchengladbach.

Verfassungsschutz alarmiert: Mehr als 6300 Salafisten in Deutschland

Der Verfassungsschutz-Chef warnt vor einer zusehens stärker werdenden Salafistenszene in Deutschland. Mehr als 6300 Personen haben sich bereits angeschlossen. Tendenz steigend, so Hans-Georg Maaßen. Sie ist die ideale Basis zur Rekrutierung von Kämpfern für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Thomas Strobl fordert nun schärfere Maßnahmen gegen islamistische Terroristen.

Reise in den Dschihad: Dahinter steht häufig Orientierungslosigkeit und Sinnsuche. Der IS verspricht eine Aufgabe und einen strukturierten Alltag. (Foto: Flickr/ Free Daddy and His Little Shadow Girls at The Skate Park Creative Commons by Pink Sherbet Photography CC BY 2.0)

Reise nach Syrien und Irak: Fast ein Fünftel der deutschen Gotteskrieger ist weiblich

Der IS-Terror übt nicht nur auf junge Männer Anziehungskraft aus. Geschätzte 15 bis 20 Prozent der Deutschen, die sich in den «Heiligen Krieg» aufmachen, sollen weiblich sein. Die Mädchen und Frauen brechen nach Syrien und in den Irak auf. In den Krieg für einen Gottesstaat ziehen sie aber nicht nur wegen der Religion.

Sicht auf die Schalterhalle im Flughafen Frankfurt. (Foto: Flickr/ Frankfurt Airport by Tabrez Syed CC BY 2.0)

In Frankfurt gestoppt: FBI hindert drei Mädchen an Reise zu IS

Sicherheitskräfte haben am Flughafen Frankfurt drei Mädchen aus den USA an der Weiterreise gehindert. Sie werden verdächtigt, direkt von der Schule nach Syrien ziehen zu wollen, um sich dort der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) anzuschließen. Ob sie über die Türkei reisen wollten, ist nicht bekannt.

Sevim Dağdelen appelliert an die Bundesregierung, beim EU-Fortschrittsbericht Druck auszuüben. (Foto: Flickr/dielinke.nrw/DIE LINKE Nordrhein-Westfalen/CC BY-SA 2.0)

Sevim Dağdelen: Bundesregierung hat bei Waffenexporten die Kontrolle verloren

Die Sprecherin für Internationale Beziehungen der Fraktion DIE LINKE, Sevim Dağdelen, wirft der Bundesregierung vor, bei Waffenexporten zu kurzsichtig zu agieren. Wo die Waffen am Ende tatsächlich landeten, interessiere nicht. Die Kontrolle funktioniere überhaupt nicht.

Zurück in die Türkei: Behörden schieben Allgäuer Islamisten ab

Bayern hat offenbar einen 22-jährigen Unterstützer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in die Türkei abgeschoben. Der Mann hatte zuvor die Enthauptung westlicher Geiseln gerechtfertigt. Sein Anwalt betrachtet die Abschiebung als rechtswidrige Aktion.

Raubkunst: IS verkauft Kunstschätze an Sammler im Westen

Der Islamische Staat plündert die Kulturgüter des Nahen Ostens und verkauft sie an Sammler aus dem Westen. Betroffen sind vor allem der Irak und Syrien. Die EU hat ein Handelsverbot für syrische Kunstschätze verhängt. Doch die Schweiz zieht noch nicht mit.

Türkei: Luftwaffe bombardiert Stellungen der PKK

Türkische F-16-Kampfjets haben am späten Montagabend Stellungen der kurdischen Terrororganisation PKK im Südosten des Landes angegriffen. Dem Luftschlag war ein Angriff der PKK auf türkische Militärstellungen vorausgegangen. Der Militärschlag ist der erste größere Einsatz seit Beginn des Friedensprozesses vor fast zwei Jahren.

Blackwater-Gründer: USA sollen Krieg gegen IS privatisieren

US-Präsident Barack Obama habe im Kampf gegen den Islamischen Staat versagt. Nur der Einsatz von Privat-Armeen, die die Terror-Gruppe auf dem Boden bekämpfen, könne das Problem lösen. Das ist zumindest die Ansicht des Gründers der privaten Sicherheitsfirma Blackwater, Erik Prince.