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IWF

Die Sparer werden im Fall einer Zwangsabgabe ins Bargeld getrieben. (Foto: Flickr/ Pile of Euro Notes by Images Money CC BY 2.0)

Zwangsabgabe auf Sparguthaben kommt auch für kleine Sparer

Deutsche Sparer werden sich schon bald überlegen müssen, ob sie ihr Geld weiter auf der Bank liegen lassen. Die Anzeichen mehren sich, dass auch die Guthaben der kleinen Sparer in Kürze mit einer Zwangsabgabe belegt werden.

Griechenland kann die Schuldenlast unmöglich tragen. (Foto: Flickr/ Athina by Merve illeux CC BY 2.0)

Griechenland erhält weitere Milliarden für Schuldendienst

Griechenland bekommt von der Euro-Zone einen weiteren Milliardenkredit, um seinem Schuldendienst nachzukommen. Die griechische Bevölkerung muss im Gegenzug weitere Austeritätsmaßnahmen hinnehmen.

Alexis Tsipras und Angela Merkel. (Foto: Consilium)

Griechenland: Neue Pipeline bringt kaum Steuer-Einnahmen

Die griechische Regierung hat dem Pipeline-Projekt Trans Adriatic Pipeline (TAP) für die ersten 25 Jahre des Betriebs große Steuererleichterungen zugesichert. Davon werden vor allem die Konzerne profitieren, die am Bau der Pipeline beteiligt sind. Die Trans-Adria-Pipeline ist Teil der Energieversorgungs-Strategie,...

Europas Steuerzahler sollen den IWF in Griechenland retten

Der IWF verhandelt mit den Euro-Staaten über eine Übernahme eines 14 Milliarden Euro-Kredits für Griechenland. Der IWF will einen Transfer-Mechanismus installieren, den im Grunde Deutschland zu stemmen hätte. Die USA fordern eine Einigung, weil Griechenland als Nato-Staat im Euro gehalten werden soll.

IWF-Dokument: Griechenland soll Schulden bis 2080 abstottern

Der IWF fordert von der Euro-Zone eine sehr lange Streckung der Kredite. Demnach soll die Rückzahlung 2040 beginnen und bis 2080 abgeschlossen sein. Der ESM hatte deutlich kürzere Laufzeiten vorgeschlagen.

IWF warnt vor Crash in Griechenland

In einem Brief an die 19 Euro-Finanzminister drängt IWF-Chefin Lagarde zur sofortigen Aufnahme von Verhandlungen über einen griechischen Schuldenerlass. Ihrer Ansicht nach hege die EU zu hohe Erwartungen an eine Erholung der Wirtschaft. Die Zeit drängt, weil bald die heiße Phase des Brexit-Wahlkampfes beginnt.

Griechenland-Rettung: Die größte Farce in der Geschichte der EU

Die „Rettung“ Griechenlands diente ausschließlich der Rettung des Finanzsystems. Ein Studie zeigt, dass nur 5 Prozent der sogenannten „Hilfsgelder“ im griechischen Haushalt ankamen. Zugleich wurden die Risiken vom Finanzsystem an den europäischen Steuerzahler abgewälzt.

IWF drängt Deutschland zu Schulden-Verzicht in Griechenland

Der IWF droht Deutschland mit dem Rückzug aus dem Bail-Out für Griechenland. Athen ist empört und vermutet dahin einen Erpressungsversuch: Deutschland soll endlich zu einen Verzicht auf seine Forderungen gegen Griechenland gebracht werden.

IWF fordert Notfall-Programm gegen Weltwirtschaftskrise

Der IWF fordert von den G20-Staaten ein weltweites Notfall-Programm, um die Konjunktur anzukurbeln. Vor allem die USA brauchen die weltweite Unterstützung, weil die Wirtschaft in eine Rezession zu fallen droht. Deutschland gibt sich eher entspannt und sieht die Lage nicht sonderlich dramatisch.

Niemand weiß, von wem der neue rumänische Premier Dacian Ciolos seine Vorgaben erhält. (Foto: Flickr/EU Commissioner by Friends of Europe CC BY 2.0)

EU übernimmt erstmals in einem Mitglieds-Land die Regierung

Die EU hat erstmals in einem Mitgliedsland quasi die Regierungsgeschäfte übernommen: In Rumänien soll ein Technokraten-Kabinett an die Macht. Die meisten kommen aus EU-Jobs, waren Berater beim IWF oder bei einem US-Think Tank.

IWF-Chefin Christine Lagarde warnt vor einer neuen Krise in den Schwellenländern. (Foto: Flickr/ Christine Lagarde by Chatham House CC BY 2.0)

Gefährliche Ruhe vor dem Sturm: Export-Krise bedroht Deutschland

Der Rohstoff-Schock dürfte schon bald neue Probleme für die deutsche Export-Wirtschaft bringen. Der IWF sieht eine Krise in den Schwellenländern am Horizont, hat aber keine Rezepte. Deutschland müsste sich dringend auf diese Situation vorbereiten.

Öl-Exporteure und Importeure der MENA-Region. (Grafik: IWF)

IWF: Saudi-Arabien droht bis 2020 die Zahlungsunfähigkeit

Nach einem Papier des IWF zufolge werden zahlreiche Ölexporteure bis zum Jahr 2020 zahlungsunfähig werden. Aufgrund des Ölpreisverfalls muss Saudi-Arabien seine Devisenreserven anzapfen und zieht gleichzeitig Liquidität aus dem Markt. Eine Haushaltskonsolidierung wird dem Königreich nicht gelingen. Saudi-Arabien und weitere Ölexport-Staaten stehen somit auch vor politischen Umbrüchen.

Russlands Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Barack Obama beim G20 in Antalya. (Foto: Flickr/ putin obama by Jedimentat44 CC BY 2.0)

Obama in der Defensive: Putin schließt Allianz mit China und dem Iran

Russlands Eingreifen in Syrien entwickelt sich zu einem geopolitischen Krimi: Die Russen haben Allianzen mit China und dem Iran geschlossen. Das Ziel der drei Großmächte: Sie wollen den USA die Vorherrschaft im Nahen Osten abringen. Das könnte zu einer völligen Verschiebung des globalen Machtgefüges führen. Europa könnte in diesem Zusammenhang die Rolle zufallen, die Vertriebenen aus der Region zu übernehmen und zu integrieren.

Radikaler Kurswechsel bei der Links-Partei: Sarah Wagenknecht hält das aktuelle Modell der EU für gescheitert. (Foto: Flickr/ Sarah Wagenknecht by Thomas Rodenbücher CC BY 2.0)

Euro abschaffen: Sarah Wagenknecht verliert den Glauben an die EU

Die künftige Fraktionschefin der Linken im Bundestag, Sahra Wagenknecht, stellt den Euro als europäische Gemeinschaftswährung infrage. «Es zeigt sich einfach, dass der Euro nicht funktioniert, sondern immer größere wirtschaftliche Ungleichgewichte erzeugt, und am dramatischsten zeigt sich das eben in Griechenland»,...

Marsch durch die Charts: Der Aufstieg des Yuan, im Jahresvergleich. (Grafik: SWIFT)

Gegen den Dollar: Der unaufhaltsame Aufstieg Chinas zur Weltmacht

Der Dollar dürfte Ende des Jahres Konkurrenz aus China bekommen: Dann will der IWF über die Aufnahme des Yuan in den Währungskorb entscheiden. Bank-Analysten haben keinen Zweifel, dass es dazu kommen wird.

Aus der Geschichte nichts gelernt: Der völlig falsche Kurs für Griechenland

Am Mittwoch stimmt der Deutsche Bundestag über das dritte sogenannte „Rettungspaket“ für Griechenland ab. Die im Juli der griechischen Regierung diktierten Sofortmaßnahmen und das vergangene Woche veröffentlichte Memorandum wiederholen die Fehler der früheren Memoranden: Sie treiben Griechenland weiter in die Depression. Die falsche Politik wiederholt die Fehler, die zum bitteren Ende der Regierung von Reichskanzler Brüning in den frühen 1930er Jahren geführt haben.

Griechenland kann die Schuldenlast unmöglich tragen. (Foto: Flickr/ Athina by Merve illeux CC BY 2.0)

Griechenland: Ein verschuldetes Jahrhundert

Die griechische Verschuldung ist untragbar für das Land geworden. Allein dieses Jahr sind rund 38 Milliarden Euro fällig. Gezahlt werden muss mindestens bis ins Jahr 2057. Bei diesen Berechnungen ist das dritte Kreditpaket noch nicht einmal eingerechnet.

Das neue Zentrum soll in erster Linie den Handel mit physischem Gold erleichtern. (Foto: Flickr/ NBP Gold by Giorgio Monteforti CC BY 2.0)

Gegen den Dollar: Analysten zweifeln an Chinas „offiziellen Goldreserven“

Zum ersten Mal seit 2009 gab China über die Höhe seiner Goldreserven Auskunft. Wegen überraschend niedriger Bestände zweifeln Analysten an der Echtheit der Daten. Sie vermuten, dass China die Zahlen drastisch untertrieben hat, um seinen Ausstieg aus dem US-Dollar in Ruhe fortzusetzen zu können. Die USA reagieren nervös.

Der Wirtschaftswissenschaftler Iván H. Ayala ist Mitglied im Wirtschaftsteams von Podemos und Co-Autor des Buches: „Was sollen wir mit dem Euro machen?“. (Foto: Podemos Madrid)

Protest-Partei Podemos: Der Euro ist gescheitert

Der Podemos-Ökonom Iván Ayala hält den Euro in seiner jetzigen Form für gescheitert. Um die gemeinsame Währung zu erhalten, brauche es einen europäischen Marshall-Plan. Dafür müssten die gesamten Schulden der Euro-Zone restrukturiert werden, sagt Ayala den Deutschen Wirtschafts Nachrichten.

Bedrohung für das Währungsmonopol: China macht ernst und positioniert den Yuan als mögliche Weltwährung gegen den Dollar. (Foto: Flickr/ Yangshuo - 20 Yuan Bill by Mulligan Stu CC BY 2.0)

Economist zum Aufstieg des Yuan: Kommt das chinesische Jahrhundert?

China baut die eigene Währung als ernstzunehmende Alternative zum Dollar auf. Das weltweite Yuan-Handelsnetzwerk entsteht unter Ausschluss der USA. Nun müsse China Institutionen nach US-Vorbild schaffen, um das Vertrauen der Investoren zu stärken, so der Economist. Mit dem Aufbau eines eigenes Zahlungssystems und einer asiatischen Entwicklungsbank sind die ersten Schritte getan.