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Jerusalem

Israelische Polizei dringt in Jerusalemer Al-Aksa-Moschee ein

Bei Zusammenstößen mit muslimischen Gläubigen in Jerusalem ist die israelische Polizei nach eigenen Angaben in die Al-Aksa-Moschee eingedrungen. Die Beamten seien am Sonntagmorgen einige Meter in die Moschee vorgedrungen, um die Haupttüren zu schließen, sagte Polizeisprecher Micky Rosenfeld.

Erdoğan vergleicht Eroberung Jerusalems mit Türkei-Wahlen

Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan hat die Eroberung Jerusalems durch Saladdin Ayyubi im Jahr 1187 mit den Türkei-Wahlen am 7. Juni verglichen. Die islamische Flagge erneut in Jerusalem wehen zu lassen, bedeute in diesem Sinne, bei den anstehenden Wahlen für die AKP zu stimmen.

Sicherheitskonferenz in München: Türkischer Außenminister sagt Teilnahme wegen Israel ab

Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu will bei der Münchner Sicherheitskonferenz nicht an einer Diskussionsrunde mit israelischen Vertretern teilnehmen und der Veranstaltung daher fernbleiben. Gleichzeitig versucht er zu beschwichtigen: Seine Absage will er nicht als gegen die Bundesrepublik gerichtet wissen.

Mavi Marmara-Vorfall: Ägypten soll Falsch-Information an Israel gegeben haben

Ein ehemaliger türkischer Diplomat beschuldigt die ehemalige Mubarak-Regierung für den Mavi Marmara-Vorfall. Der frühere ägyptische Geheimdienst-Chef habe die Israelis mit Falsch-Informationen gefüttert, um einen Überfall auf die Flotilla zu provozieren.

Papst trifft Patriarch: Türkischer Coca Cola CEO ist in Israel dabei

Der türkische Präsident und Geschäftsführer der Coca Cola Company, Muhtar Kent, wird offenbar einem historischen Treffen von Papst Franziskus und dem griechischen Patriarchen Bartholomäus teilnehmen. Die Zusammenkunft der beiden Kirchenoberhäupter wird dieses Wochenende in Israel stattfinden. Kent ist gerade in den Wiederaufbau eines griechischen Waisenhauses in Istanbul involviert.

Kerry spart Türkei aus: Iran soll wichtige Nebenrolle im syrischen Friedensprozess spielen

US-Außenminister John Kerry spricht sich offen für eine Beteiligung des Irans bei künftigen Friedensverhandlungen für Syrien aus. Dabei haben die USA und der Iran grundlegend andere Vorstellungen für die Zeit nach dem Bürgerkrieg. Von einer Rolle der Türkei hat Kerry im Gegensatz dazu bisher nicht gesprochen. Der Vorfall belegt die Empfindlichkeit und Wandelbarkeit der amerikanischen Nah-Ost-Diplomatie - trotz des angeblichen Interessenverlusts.

Israel-Umf​rage: Entschuldi​gung für Mavi Marmara Vo​rfall war ein Fehler

Die Israelis sind offenbar unglücklich mit der aktuellen Haltung ihrer Regierung in den Beziehungen mit der Türkei. Rund Zweidrittel sagen, dass Netanjahus Entschuldigung für den Mavi Marmara Vorfall im Jahr 2010 falsch gewesen sei. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor.

Erster Kontakt: Türkei und Israel starten zaghafte Annäherung

Nach der Entschuldigung Netanjahus verlieren Israel und die Türkei offenbar keine Zeit, um ihre lange Zeit auf Eis gelegenen Beziehungen wieder zu normalisieren. Bereits drei Tage später soll es nun einen ersten Kontakt gegeben haben, um die in Aussicht gestellten Entschädigungszahlungen an die Familien der Mavi Marmara Opfer auf den Weg zu bringen.

Simon Wiesenthal Center: „Wir observieren Online-Extremisten weltweit“

Das Simon Wiesenthal Center sagt: Es gibt tausende von Hass-Seiten im Internet. Dazu zählen neben rechtsradikalen auch terroristische Seiten. Die Gefahr: Radikalisierung im Internet und anschließende Gewalt-Aktionen. Ein Zusammenhang zwischen Wort- und Tatgewalt, sei zu beobachten. Aber auch detaillierte Anschläge werden online geplant. Beispiele habe es in den USA gegeben.

Mavi Marmara: Netanjahu entschuldigt sich bei Türken für den Tod von Aktivisten

Israel soll sich einer Mitteilung der Presse-Stelle des israelischen Premiers Netanjahu zufolge bei Erdoğan für den Mavi-Marmara-Vorfall im Jahr 2010 entschuldigt haben. Bei dem Angriff auf ein Gaza-Hilfsschiff, wurden neun Türken von der israelischen Armee getötet. Seitdem waren die türkisch-israelischen Beziehungen angespannt.

USA: Detaillierter Angriffs-Plan gegen Iran liegt vor

Präsident Barack Obama spricht bei seinem Israel-Besuch auch über die Bedrohung durch den Iran. Ob es tatsächlich zu einer Eskalation kommt, ist unklar. Jedenfalls erinnern die USA schon einmal daran, dass die Pläne für einen Angriff fertig in der Schublade liegen.

Islam und Politik: Ein Koran fällt aus einer Tasche und die Welt brennt

Auf dem Tempelberg in Jerusalem ist es zu schweren Ausschreitungen gekommen. Ursache: Eine angebliche „Koran-Schändung“ durch die Israelis. Bei näherem Hinsehen erkennt man das Muster, das man schon vom dänischen „Karikaturen-Streit“ kennt: Ein unbedeutender Zwischenfall wird so lange durch Mundpropaganda skandalisiert, bis daraus ein Flächenbrand wird.

Israel beschließt Bodenoffensive: 75.000 Reservisten einberufen

Tausende israelische Soldaten wurden bereits an der Grenze zum Gaza-Streifen zusammengezogen. Am Freitagabend beschloss das Kabinett eine große Mobilmachung. Nach den ersten Raketen auf Jerusalem wird die israelische Armee nun in Gaza einmarschieren.

Türkei und Israel: Verzweifelte Suche nach Weg zur Verbesserung der Beziehungen

Nachdem der tödliche Angriff Israels auf das nach Gaza befindliche türkische Hilfsgüterschiff Mavi Marmara die Beziehungen zwischen der Türkei und Israel nachhaltig beschädigt hat, sucht vor allem Israel nach einer Möglichkeit, diese wieder zu normalisieren.

Sarkozy: „Terrorismus kann unser Land nicht spalten“

Sarkozy appellierte am Mittwoch an den Zusammenhalt im Land. Der Mörder von insgesmant sieben Menschen ist bereits gestellt, er verschanzt sich allerdings noch in seiner Wohnung. Juden und Muslime demonstrieren ansgesicht der Tat Zusammenhalt. Die Front National will dagegen nun entschiedener gegen den islamistischen Fundamentalismus vorgehen.

10 Jahre ohne Sonnenlicht: Palästinenserin vom eigenen Vater weggesperrt

"Jetzt hat mein Leben angefangen!", beschreibt die 20-jährige Palästinenserin Baraa Melhem ihre Gefühle. Zehn Jahre lang wurde sie von ihrem eigenen Vater in dunkle Räume eingesperrt. Ihre verzweifelte Überlebensstrategie in dieser Zeit: Radio hören, von der Sonne träumen und sich täglich an einem Apfel erfreuen, den man ihr zu essen gab.

Erdogan: Falsche Übersetzung sorgt für Empörung

Israel und viele andere Länder sind empört über Erdogans Schätzung der Zahl von Palästinensern, die seiner Meinung nach Opfer israelischer Übergriffe wurden. Dabei handelte es sich allerdings nur um eine falsche Übersetzung.