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Joseph Ratzinger

Vatikan im Umbruch: Franziskus I. Holt sich Unterstützung aus Deutschland

Papst Franziskus will die Macht der Italiener in der Kurie brechen. Dazu hat er einen „Beirat“ gegründet, der ihm beim Umbau im Vatikan helfen soll. Mit dabei ist auch der Münchener Kardinal Reinhard Marx.

Vatikan-Bank: Ratzinger übergibt Franziskus Geheim-Bericht

Beim ersten Zusammentreffen zweier Päpste haben sich Benedikt XVI. und sein Nachfolger Franziskus über den künftigen Kurs der Katholischen Kirche unterhalten. Dabei könnten auch die Finanzskandale der Kirche ein Thema gewesen sein. Der neue Papst muss die Probleme, an denen Ratzinger gescheitert ist, lösen. Mit dem Fokus auf die Armut ist er da schon einmal auf dem richtigen Pfad.

Konklave im Vatikan: Ab Dienstag beginnt das Machtspiel der Kardinäle

Im Vatikan beginnt am Dienstag das Konklave zur Wahl des Nachfolgers von Papst Benedikt XVI. Es ist ein handfester Kampf der Italiener gegen die US-Kardinäle. Es geht um Geld, Macht und Einfluss. Das Scheitern von Joseph Ratzinger zeigt: Wer Papst wird, ist fast Nebensache.

Hoffen auf den neuen Papst: Davutoğlu wünscht sich Kooperation gegen Islamhass

Seit 20 Uhr Donnerstagabend ist der Stuhl des Heiligen Vaters vakant. Noch ist unklar, wer Benedikt XVI. nachfolgen wird. Doch die Hoffnungen sind groß: In der Türkei, so Außenminister Ahmet Davutoğlu, wünsche man sich eine schnelle Wahl und eine enge Zusammenarbeit mit den Muslimen, um gemeinsam gegen Islamophobie zu kämpfen.

Dienstschluss für Benedikt XVI.: Ratzinger will sich vor der Welt verbergen

Papst Benedikt XVI. hatte am Donnerstag um 20 Uhr Dienstschluss. Er bestieg einen Hubschrauber des italienischen Staates und flog auf den Sommersitz. Bald kehrt er jedoch zurück, um im Vatikan als Rentner zu leben. Die Videos vom Abflug - und eine futuristische Doku seines zukünftigen Alltags.

Papst-Rücktritt: War ein Wirtschaftskrimi im Vatikan der Grund?

Es wird immer deutlicher: Der Rücktritt von Papst Benedikt XVI. dürfte mit dem Wirtschafts-Krimi im Vatikan zu tun haben. Offenbar hat der Papst in einem tobenden Machtkampf resigniert. Sein spektakulärer Schritt könnte nun zu einem Befreiungsschlag führen – wenn Joseph Ratzinger auspackt und den Kardinälen sagt, wie schlimm es um den Kirchenstaat steht.

@pontifex: Papst Benedikt twittert ab dem 12. Dezember

Eigentlich hat Papst Benedikt XVI. bereits 1,2 Milliarden „Follower“. Doch eben nicht in der virtuellen Welt. Ab dem 12. Dezember soll sich das nun ändern. Dann ist der Pontifex der erste Papst überhaupt mit einem eigenen Twitter-Account (@pontifex).

Premiere: Papst Benedikt XVI. predigt erstmals auf Arabisch

In Rom hat sich an diesem Mittwoch ein echtes Novum ereignet. Vor rund 20.000 Gläubigen hat Papst Benedikt XVI. seinen Segen während der wöchentlichen Audienz auf dem Petersplatz diesmal auch auf Arabisch gesprochen.

Eklat: Susan Sarandon bezeichnet Papst als Nazi

Oscar-Preisträgerin Susan Sarandon hat sich während eines Filmfestivals am vergangenen Wochenende einen schweren Fauxpas geleistet. Sie soll Papst Benedikt XVI. angeblich als Nazi bezeichnet haben.

Überraschung von Erfurt: Benedikt XVI. trifft Missbrauchsopfer

Am zweiten Tag seines Deutschlandaufenthaltes ist Papst Benedikt XVI. am Abend völlig überraschend mit Missbrauchsopfern katholischer Geistlicher zusammengekommen. Das Treffen fand im Erfurter Priesterseminar statt. Dort sprach der Pontifex ihnen „sein tiefes Mitgefühl und Bedauern" aus.

Papst Benedikt XVI.: Standing Ovations im Deutschen Bundestag

Im Bundestag herrschte die höchste Sicherheitsstufe, als erstmals in der Geschichte ein Papst vor den Abgeordneten sprach. Der Auftritt von Benedikt XVI. wurde im Vorfeld höchst kontrovers diskutiert. Wie angekündigt, blieben einige Abgeordnete der Veranstaltung fern. Einen Eklat gab es während seines Auftritts nicht. Das Oberhaupt der Katholischen Kirche breitete gut 30 Minuten seine Gedanken zu den "Grundlagen des Rechts" aus.

Papstbesuch in Deutschland: Acht Fragen zum „Mann im Nachthemd“

Ab dem 22. September ist Papst Benedikt XVI. zu einem ersten offiziellen Staatsbesuch in seiner alten Heimat zu Gast. Während hierzulande vorwiegend über seine geplante Rede im Bundestag diskutiert wird, hat sich die Universität Erfurt unterdessen ganz elementaren Fragen zum Oberhaupt der Katholischen Kirche gewidmet und mit Hilfe des fünfjährigen Jonas für jeden verständlich aufbereitet.

Aiman Mazyek: Dem Papst ist der Dialog mit Muslimen wichtig

Aiman Mazyek, Chef des Zentralrats der Muslime in Deutschland, spricht über die bevorstehende Begegnung mit Papst Benedikt XVI. in dieser Woche sowie die Erwartung an die Kirche hinsichtlich eines Zeichens der Solidarität in Richtung Gleichbehandlung von Islam und Christentum.

Lamya Kaddor: „Der Weg von Papst Benedikt XVI. führt in die Vergangenheit“

Lamya Kaddor, Islamwissenschaftlerin und Religionspädagogin, befürchtet, "dass der Papst nicht gekommen ist, um sich ernsthaft auszutauschen".

Macit Karaahmetoglu: „Respektlose Haltung gegenüber dem Papst nicht angemessen“

Macit Karaahmetoglu, Rechtsanwalt und SPD-Politiker in Baden-Württemberg, betont "die enorme Leistungen der katholischen Kirche im sozialen Bereich in Deutschland".

Tülay Schmid: „Eine schöne Geste, dass der Papst im Bundestag spricht“

Tülay Schmid, Frau von Nils Schmid, Chef der SPD Baden-Württemberg, übt keine Kritik an der Papstrede im Bundestag. Zudem fühlt sie sich besonders geehrt, den Papst "als einstiges Gastarbeiterkind empfangen zu dürfen".

Cemil Sahinöz zum Papstbesuch: „Ein ‚Missverständnis‘-Fiasko wäre verheerend“

Cemil Sahinöz: Journalist und Integrationsbeauftragter beim Deutschen Roten Kreuz, hofft, "dass der Papst angesichts der Islampolemiken auch hierzu positive Worte zu sagen hat".

Arif Ünal: Papst sollte Unmut in der islamischen Welt ausräumen

Arif Ünal, Integrationspolitischer Sprecher der Grünen in Nordrhein-Westfalen, hofft,dass der Papst Deutschland mit dem Ziel besucht, "gegenseitige Vorurteile abzubauen und eine neue Dialogkultur zwischen den monotheistischen Religionen zu etablieren".

Ismail Ertug: Verschiebung der Plenarwoche wegen Papst diskussionswürdig

Ismail Ertug, SPD-Europaabgeordneter in Brüssel, hält es für diskussionswürdig, dass wegen des Besuchs von Papst Benedikt XVI. die ganze Plenarwoche verschoben werden musste.

Eren Güvercin: „Anti-Papst Demonstrationen fragwürdig“

Eren Güvercin, freier Journalist und Blogger, findet die hysterischen Reaktionen auf die angekündigte Rede des Papstes vor dem Bundestag überzogen.