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Journalisten

Einreiseverbot für Journalisten: Bundestag beschäftigt sich mit Pressefreiheit in der Türkei

Der Bundestag beschäftigt sich am Mittwoch mit der Meinungs- und Pressefreiheit in der Türkei. Die Aktuelle Stunde dazu hatte die Fraktion der Grünen beantragt.

Der türkische Präsident Erdogan in Budur. (Screenshot Youtube)

Erdogan droht Verfassungsgericht mit Abschaffung

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kann die Unabhängigkeit des Verfassungsgerichtes nicht akzeptieren. Nun droht er offen: Sollten die Richter noch einmal wie im Fall der beiden freigelassenen, regierungskritischen Journalisten handeln, könnte die Institution ihre Daseinsberechtigung verlieren.

Der türkische Präsident Erdogan. (Screenshot)

Türkisches Verfassungsgericht weist Erdogan in die Schranken

Das türkische Verfassungsgericht hat die Kritik von Präsident Recep Tayyip Erdogan an der Freilassung zweier prominenter Journalisten zurückgewiesen. Urteile seines Gerichts seien für alle bindend, sagte Gerichtspräsident Zühtü Arslan laut Medienberichten am Dienstag. Damit reagierte Arslan auf Erdogans Aussage, er respektiere die Entscheidung zur Freilassung der beiden Journalisten nicht.

Neuer Prozess gegen Journalisten in der Türkei

Die türkische Justiz hat am Dienstag einen weiteren Prozess gegen drei Journalisten wegen Kritik an Staatschef Recep Tayyip Erdogan gestartet. Überdies wurde die Berufungsklage zweier prominenter Redakteure gegen ihre Inhaftierung und Anklage zurückgewiesen. Die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) startete eine internationale Kampagne, in der dem "Erdogan-Regime" unter anderem "Verhaftungen, Drohungen und Einschüchterungen" von Journalisten vorgeworfen werden.

Zensur vor G20 Gipfel: Türkei sperrt kritische Medien aus

3000 Journalisten werden zum G20-Gipfel in Antalya erwartet. Einige regierungskritische türkische Medien sind dagegen bislang nicht akkreditiert worden. Sie sprechen von «Zensur».

Ahmet Hakan ist Journalist bei der Hürriyet und Moderator bei CNN Turk. (Screenshot)

Türkei: Unbekannte brechen Hürriyet-Journalisten die Nase

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag haben vier Unbekannte Personen den türkischen Journalisten Ahmet Hakan in Istanbul tätlich angegriffen. Hakan wurden seine Nase und einige Rippen gebrochen. Er schwebt nicht in Lebensgefahr. Zuvor hatte der türkische Oligarch Cem Uzan den Journalisten bedroht.

Internetfreiheit auf Türkisch: Twitter ist in Habacht-Stellung

Nach den Erfahrungen der vergangenen Monate soll der Microblogging-Dienst Twitter den Druck der türkischen Regierung auf das Medium nicht nur kennen, sondern auch „aufmerksam verfolgen“. Medien- und Pressefreiheit stehen in der Türkei derzeit unter keinem guten Stern. Beugen wolle man sich den Wünschen der Regierung aber nicht.

Reporter ohne Grenzen: «Schikanen» in der Türkei müssen ein Ende haben

Journalisten stehen unter Druck, Unbekannte greifen die Opposition an und ein Mensch stirbt. Kurz vor der Parlamentswahl ist die Lage in der Türkei angespannt.

Regierungskritik unerwünscht: Türkischer Enthüllungsjournalist Mehmet Baransu verhaftet

In der Türkei ist der bekannte Enthüllungsjournalist Mehmet Baransu festgenommen worden. Dem Mitarbeiter der regierungskritischen Tageszeitung «Taraf» würden Gründung einer kriminellen Vereinigung und Geheimnisverrat vorgeworfen. Die Istanbuler Staatsanwaltschaft habe Haftbefehl beantragt.

Auszeichnung für Hate Poetry: „Intelligente wie kreative Form des Widerstands gegen Rassismus“

Sie werden von Rassisten beschimpft und stellen diese wiederum mit viel Humor an den Pranger. Die Journalisten mit ausländischen Wurzeln begeistern mit ihrer so genannten Hate Poetry seit einigen Jahren die Republik. Jetzt wurden sie dafür mit dem „Sonderpreis Journalisten des Jahres 2014“ ausgezeichnet.

Lachen gegen Rassismus und Pegida: Journalisten mit ausländischen Wurzeln lesen Hass-Briefe vor

Sie machen sich einen Spaß daraus, von Rassisten beschimpft zu werden: Bei «Hate Poetry» lesen Journalisten mit ausländischen Wurzeln Hassschreiben vor. Pegida beschert ihnen immer mehr Post - inklusive dem Leserwunsch nach Vergasung von «Muselmanen».

Druck auf Medien: Türkei verwehrt langjährigen Journalisten den Presseausweis

Die Türkei hat 94 langjährigen einheimischen Journalisten eine Verlängerung ihres Presseausweises verweigert. Die Erneuerung sei von der zuständigen Behörde ohne Begründung abgelehnt worden. Betroffene kritisieren: Noch nie war der Druck auf Journalisten in der Türkei derart offen.

Türkischer Premier Davutoğlu: EU führt «schmutzige Kampagne» gegen die Türkei

Der türkische Premier Davutoğlu sieht seine Heimat ungerechtfertigten Vorwürfen ausgesetzt. Seiner Ansicht nach sei die Türkei Ziel einer Kampagne der EU. Ankara reagiert harsch und setzt Wasserwerfer und Tränengas gegen säkulare Lehrer ein.

Nächster Hieb gen Westen: Erdoğan verbittet sich Nachhilfestunde in Demokratie

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat seine Ablehnung der westlichen Kritik angesichts der jüngsten Massenverhaftungen unter Journalisten bekräftigt. Anlässlich einer Kundgebung in der zentralanatolischen Stadt Konya machte er deutlich: Brüssel habe kein Recht, Ankara „eine Lektion in Sachen Demokratie“ zu erteilen.

Türkei: Bürger fürchten neue Säuberungen durch Erdoğan

Der Twitter-Nutzer fuatavni hat gemeldet, dass im Zuge einer Razzia 400 Personen festgenommen werden sollen. Die Meldung hat dazu geführt, dass hunderte von Menschen auf die Straßen gegangen und gegen die Regierung protestiert haben. In der Vergangenheit hat fuatavni immer wieder geheime Regierungsabsprachen im Voraus veröffentlicht. Doch bisher konnte nicht geklärt werden, welche Person oder Organisation hinter dem Konto steckt.

Sorge um die Türkei: Literatur-Nobelpreisträger Orhan Pamuk warnt vor „Klima der Angst“

Der türkische Literatur-Nobelpreisträger Orhan Pamuk beobachtet die Entwicklung in seiner Heimat mit großem Unbehagen. In seinem Land mache sich ein „Klima der Angst“ breit. Das sei nicht normal. Der Regierung wirft er vor, Druck auf die Medien und andersdenkende Journalisten auszüben.

Meinungsdiktat: Mehr als 1800 türkische Journalisten in 12 Jahren gefeuert

Die Türkei scheint derzeit nicht nur das „weltgrößte Gefängnis für Journalisten“ zu sein. Einem Bericht der türkischen Opposition zufolge, liegt das Land auch ganz vorne, wenn es darum geht, diese zu entlassen. In den vergangenen zwölf Jahren sollen ganze 1.863 Journalisten ihre Arbeit verloren haben.

Chaos an der syrischen Grenze: Türkische Polizei greift BBC-Team an

Ein britisches Filmteam ist am vergangenen Wochenende mitten in den syrisch-türkischen Grenzkonflikt geraten. Die BBC-Mitarbeiter waren auf dem Weg Richtung Kobane. Stattdessen griff die türkische Polizei ein und attackierte die Journalisten mit Tränengas.

Pressefreiheit: Türkische Regierung will stärker mit ausländischen Journalisten zusammenarbeiten

Die türkische Regierung fühlt sich von außen ungerecht beurteilt. Nun will sie dem türkischen Außenminister Ahmet Davutoğlu zufolge Maßnahmen ergreifen, um ausländische Journalisten über die vermeintliche „Wahrheit in der Türkei“ besser zu informieren. Die jüngste Kritik internationaler Akteure beruhe auf Fehleinschätzungen.

World Press Freedom Index 2014: Die Türkei kann sich nicht verbessern

Nach Ansicht von Reporter ohne Grenzen (ROG) wird das Jahr 2014 entscheidend für die Bürgerrechte in der Türkei. Ihr jüngster Bericht stellt dem Land abermals kein gutes Zeugnis aus. Im vergangenen Jahr hat sich die Lage nicht verbessern können.