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Juden

Berliner Forum der Religionen: Solidarität mit Flüchtlingen, Ablehnung religiös motivierter Gewalt

Am 16. November fand im Berliner Rathaus die zweite Konferenz des Berliner Forums der Religionen statt. Thema war die Situation der Flüchtlinge und die Gewalttaten in Paris und Beirut. Tandems von Geflüchteten und Helfern aus Syrien, Mali, Nigeria, und Serbien berichteten über Erfahrungen, Hoffnungen, Hürden. Zahlreiche Flüchtlings-Initiativen stellten ihre Arbeit vor.

Kamera-Überwachung des Tempelbergs: Kann die Gewalt gebannt werden?

Der Zank um den Tempelberg hat die jüngste palästinensische Anschlagsserie mit ausgelöst. Eine strenge Video-Überwachung der heiligen Stätte soll dazu beitragen, die Wogen wieder zu glätten.

Ein jüdisch-arabisches Vereinsteam hat sogar schon am Stadtlauf im August in Berlin teilgenommen. (Screenshot: Facebook)

Rennen für das Miteinander: Jüdisch-muslimischer Laufclub in Israel

Manche sprechen schon von einer neuen Intifada, so angespannt sind die Beziehungen zwischen Israelis und Palästinensern in Jerusalem. Doch nicht alle lassen sich von den Emotionen mitreißen. Sportler wagen ein ungewöhnliches Experiment: Gemeinsam laufen.

Deutsch-Kolumbianischer Polizist macht gemeinsame Sache mit Neonazis

Die deutsche Presse feiert einen Polizisten mit Migrationshintergrund als Beispiel für gelungene Integration. Doch es stellt sich heraus, dass dieser in engem Kontakt zur Neonazi-Szene steht und mit dieser kooperiert.

Israelische Polizei dringt in Jerusalemer Al-Aksa-Moschee ein

Bei Zusammenstößen mit muslimischen Gläubigen in Jerusalem ist die israelische Polizei nach eigenen Angaben in die Al-Aksa-Moschee eingedrungen. Die Beamten seien am Sonntagmorgen einige Meter in die Moschee vorgedrungen, um die Haupttüren zu schließen, sagte Polizeisprecher Micky Rosenfeld.

Sie sehen ihre Lieder nicht nur als Ventil für negative Erfahrungen, sondern wollen auch eine positive Botschaft vermitteln. (Screenshot Facebook)

«Geil auf die Revolution»: Eine äthiopische Hip-Hop-Band in Israel

30 Jahre nach der ersten Luftbrücke für äthiopische Juden nach Israel sehen sich viele der «Falascha» in ihrer neuen Heimat benachteiligt. Eine Hip-Hop-Band liefert den Soundtrack der neuen Protestgeneration.

USA: Muslime und Juden veranstalten gemeinsame Gebete

Eine Gruppe von muslimischen und jüdischen US-Amerikanern haben eine Initiative ins Leben gerufen, die die Gemeinsamkeiten beider Gemeinschaften betont. So werden seit Anfang Mai an öffentlichen Plätzen von Los Angeles gemeinsame Gebete veranstaltet. Die Menschen wollen sich nicht spalten lassen.

Schleswig-Holstein: Türken und Juden veranstalten gemeinsames Konzert

Am 31. Mai werden Juden und Türken in Kiel ein gemeinsames Konzert veranstalten. Organisatoren des Konzerts sind die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein und die Jüdische Gemeinde Kiel und Region. Die Vertreter beider Gemeinden erkennen sehr viele Gemeinsamkeiten und wollen auch weiterhin eng zusammenarbeiten. Das Konzert findet im Rahmen des Gaardener Kulturfrühlings statt.

Simon Wiesenthal Center: Neue Generation von „Nazi-Jägern“ wächst heran

Rick Eaton ist Extremismus-Experte am Simon Wiesenthal Center. Er war maßgeblich an der Ergreifung von mehreren SS-Kriegsverbrechern beteiligt. Nun beginnen auch Vorbereitungen auf die „Jagd“ nach jungen kriminellen Rechtsextremisten und ihren Helfern. Deutsch-Türken können sich in den USA ausbilden lassen, um künftige Morde in Deutschland zu verhindern.

„Du Ungläubiger“: Religiöse Beschimpfungen an einigen deutschen Schulen gang und gäbe

Religiöse Konflikte lassen auch Kinder und Jugendliche in den Schulen nicht kalt. Antisemitische Beleidigungen will Baden-Württembergs Kultusminister Stoch nicht länger hinnehmen. Ob eine Initiative verschiedener Glaubensgemeinschaften den Durchbruch bringt?

National Geographic Channel: Moslem spielt Messias in „Killing Jesus“

Kann eine Geschichte spannend sein, die schon Tausende Male erzählt wurde und wo der Ausgang recht vorhersehbar ist? Sie kann. Wenn sich der Blickwinkel ändert. Eine neue Kreuzigungsgeschichte Jesu.

Erste Islambank in Deutschland: Zielgruppe sind nicht nur Muslime

Sind Bankgeschäfte ohne Zinsen vorstellbar? Ja, sagen islamische Banken, die das Zinsverbot des Korans ernst nehmen. Die erste will jetzt den deutschen Markt aufrollen.

Dialog mit Minderheiten: Neue türkische Behörde soll sich um armenische, griechische und jüdische Schüler kümmern

Der Jugendrat der Istanbuler Stadtverwaltung (İBB) hat den Startschuss für eine eigene Abteilung für Minderheiten gegeben. Diese soll sich in Zukunft insbesondere den Belangen von armenischen, griechischen und jüdischen Schülern annehmen. Ziel ist es, den Dialog mit Minderheitenschulen zu stärken.

Juden in Deutschland: «Ich bin vorsichtiger geworden»

Von «zwei der größten Übel unserer Zeit» spricht Angela Merkel, vom mörderischen Islamismus und dem Judenhass. Nach den Massakern von Paris versuchen Deutschlands Juden ihre Ängste zu benennen.

Sensationsfund zu Weihnachten: Christen entdecken Synagoge aus Zeiten Jesus

Bei Bauarbeiten an einem Pilgerzentrum in Israel haben Christen einen unglaublichen Fund gemacht. Sie stießen auf eine Synagoge aus Zeiten Jesus. Sie ist eine von insgesamt sieben in Israel und auf der ganzen Welt.

Angst um die eigene Sicherheit: Jüdische Bevölkerung kehrt der Türkei den Rücken

Offenbar verlassen derzeit vermehrt jüdische Mitbürger die Türkei. Grund dafür sollen zunehmende Bedrohungen und Attacken gegen sie sein. Über eine Auswanderung denken aber nicht nur junge Studenten und Absolventen nach, auch Geschäftsleute würden mittlerweile verstärkt nach Alternativen suchen.

„Haut ab!“: Jüdisches Museum Berlin geht der Beschneidung auf den Grund

Die kontroverse und teils heftige Diskussion um die Beschneidung von Jungen in Deutschland liegt noch nicht lange zurück. Was Juden und Muslime praktizieren, ist für Christen und Atheisten offenbar ein Problem. In Berlin widmet sich nun eine Ausstellung dem Thema und schaut genauer hin.

Juristentag stellt sich hinter religiöse Beschneidung von Jungen

Der Deutsche Juristentag hat keine grundsätzlichen verfassungsrechtlichen Bedenken gegen die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen. Durchgeführt werden dürfe diese aber nur dann, wenn dem Vorgang ein ernsthaftes religiöses Selbstverständnis zu Grunde läge.

Lauder: Deutsche Muslime müssen gegen «Scharfmacher» vorgehen

Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ronald Lauder, verlangt von Muslimen in Deutschland und anderen europäischen Ländern mehr Einsatz gegen Antisemitismus. «Die muslimische Gesellschaft muss dieses Problem in den Griff bekommen, muss sich den Scharfmachern in den eigenen Reihen entgegenstellen», so Lauder. Auch der Staat müsse «klar und bestimmt auftreten».

Studie: Jeder fünfte Deutsche ist ausländerfeindlich

Deutsche haben nach wie vor Vorurteile gegenüber ethnischen und kulturellen Minderheiten: 18% fühlen sich durch die Zahl der Muslime in Deutschland „wie ein Fremder im eigenen Land“. 19% glauben, Juden versuchten aus der Vergangenheit des Dritten Reiches heute Vorteile zu ziehen.