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Kapital

Bargeld-Abschaffung: Griechenland zwingt Ärzte und Anwälte zu Kreditkarten

Noch immer bestehen Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland. Diese könnten bis zum Ende des Jahres aufgehoben werden. Vorher will die Regierung jedoch sicherstellen, alle Transaktionen der Griechen kontrollieren zu können. Bis August müssen deshalb Restaurant- und Barbetreiber ihre Geschäfte über eigene Kreditkarten-Terminals abzuwickeln.

Deutsche Sparer werden für den Export-Rausch zahlen müssen

Der Export-Boom der vergangenen Jahre könnte für die deutschen Sparer in einer weltweiten Rezession zum Bumerang werden. Der Vermögensverwalter Pimco sieht großen Handlungsbedarf für Deutschland: Die Regierung müsse schnell in die Zukunft des Wirtschaftsstandortes investieren, um im globalen Wettbewerb nicht abgehängt zu werden.

Georg Fahrenschon zeichnete ein optimistisches Bild. (Foto: DMN)

Fahrenschon: VW kann Strahlkraft von Made in Germany nicht verringern

Der Sparkassenverband sieht in der Abgas-Affäre und im wirtschaftlichen Abschwung Chinas zwar Risiken für die deutsche Wirtschaft. Aber wirklich negative Auswirkungen seien derzeit nicht zu erwarten, sagt Georg Fahrenschon. Schließlich seien die Unternehmen hervorragend kapitalisiert und viel produktiver.

Rohstoff-Schock: Gefährliche Spirale, die kaum zu stoppen ist

Der Preisverfall im Rohstoff-Sektor hat eine schleichende Wirkung: China fällt als Käufer und Verkäufer von Industrie-Metallen zurück. Als Folge versiegt das Kapital in die anderen Produzenten-Länder. Die einstigen „Hoffnungsträger“ rutschen in die Rezession. Die Zentralbanken können nicht mehr helfen. Sie haben ihr Pulver verschossen.

Gefährliche Illusion: Fracking funktioniert in Europa nicht

Energie-Fachleute zweifeln am Fracking in Europa: Die Fördermethode ist innerhalb der EU zu teuer. Der Widerstand innerhalb der Bevölkerung ist groß. Die Amerikaner wollen dagegen mit ihrer Fracking-Technologie rasch in die Ukraine bringen - um Kiew von Russland loszueisen.

Kein Ausweg: Handelsbilanz-Defizit der Türkei ist außer Kontrolle

Die Türkei kämpft weiterhin mit einer unausgeglichenen Handelsbilanz. Die ist zu einer chronischen „Krankheit“ der türkischen Wirtschaft geworden. Erschwerend hinzu kommt, dass die Einnahmen aus dem Tourismus-Sektor weitgehend weggefallen sind. Syrische Investoren und Konsumenten werden nicht mehr als Touristen eingestuft, sondern als Flüchtlinge.

Reaktion auf Kapitalflucht: Niedrige Steuern sollen türkisches Kapital zurückbringen

Die Türkei möchte den Kapitalabfluss ausländischer Anleger durch den Kapitalzufluss türkischer Anleger im Ausland ausgleichen. Das Auslandskapital von Türken soll durch eine niedrige Besteuerung ins Land fließen.

Trotz Zinserhöhu​ng: Rating-Age​ntur Fitch warnt Türkei vor Risiken

Die Rating-Agentur Fitch ist der Ansicht, dass die Erhöhung des Leitzinssatzes in der Türkei ein nachvollziehbar Schritt sei. Die Zentralbank wolle die Inflation und den ausländischen Kapitalabfluss stoppen. Denn das kurzfristige Kapital benötigt sie, um ihr Leistungsbilanz-Defizit finanzieren zu können. Doch die Gefahr sei nicht gebannt. Denn eine instabile soziale- und politische Situation könnte der Wirtschaft schaden. Im Tourismus-Sektor seien erste Anzeichen zu erkennen.

Rettungs-Paket: Zypern stimmt ersten Maßnahmen zu

Das zypriotische Parlament hat sich auf die ersten Gesetze geeinigt. Das Gesetz zur Einführung der Kontrollen des Kapitalverkehrs und zur Bildung des Solidaritätsfonds sind mehrheitlich beschlossen worden.

Folgen des Krieges: Reiche Syrer retten ihr Kapital nach Istanbul

Syrische Unternehmen haben 2012 218 Prozent mehr Kapital in der türkischen Metropole Istanbul investiert als noch im Jahr zuvor. Das geht aus aktuellen Daten der Istanbuler Handelskammer (İTO) hervor.