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katholische Kirche

Exorzismus in Frankfurt: So wird das Böse hinausbeschworen

In Frankfurt geschieht ein Mord. Das Geschehen deutet auf eine Teufelsaustreibung hin. Unter Exorzismus wird in vielen Religionen die rituelle Vertreibung böser Mächte oder Geister aus Menschen, Tieren oder Gegenständen verstanden. In der katholischen Kirche war der Exorzismus von «Besessenen» im Mittelalter gang und gäbe. Heute unterliegt er strengen Auflagen.

Neuer US-Börsenindex zeigt nur Firmen mit „katholischen Werten“

Die Rating-Agentur Standards & Poor’s stellte einen neuen Aktien-Index vor, der sich an „katholischen Werten“ orientiert. Dort werden weder die Pharmariesen Merck und Pfizer noch der Rüstungskonzern Boeing abgebildet. Dafür sind die großen Energiekonzerne enthalten, obwohl der Papst sich kürzlich gegen fossile Brennstoffe aussprach.

Der innerhalb der katholischen Kirche umstrittene Prediger aus Uganda hat im tiefreligiösen Polen besonders viele Anhänger. (Screenshot YouTube)

Teufelsaustreibungen und Wunderheilungen: Zehntausende Gläubige feiern mit umstrittenem Exorzisten-Prediger

Rund 55 000 Menschen haben sich am Samstag im Nationalstadion in Warschau zu einem «Jesusfest» des als «Exorzistenprediger» bekanntgewordenen John Baptist Bashobora versammelt. Der innerhalb der katholischen Kirche umstrittene Prediger aus Uganda hat im tiefreligiösen Polen besonders viele Anhänger. Gegner kritisieren ihn wegen seiner rituellen Shows, zu denen auch Teufelsaustreibungen und angebliche Wunderheilungen gehören sollen.

Schräge Allianz: Wiener Kardinal kämpft für dubioses Zentrum von Saudi-Arabien

Die islamische Monarchie Saudi-Arabien unterhält in Wien das König-Abdullah-Zentrum, von dem niemand weiß, was es eigentlich tut. Die österreichische Regierung will die Finanzierung mit Steuergeldern stoppen. Doch der Wiener Erzbischof ist dagegen. Er hält das Zentrum für eine Brücke der Kulturen. Saudi-Arabien verbietet andere Religionen, missachtet die Menschenrechte und finanziert islamistische Söldner im Nahen Osten.

Patriarch: Westen trägt Mitschuld an Fundamentalismus in Nahost

Fehlender Mut des Westens, eine strikte Trennung zwischen Staat und Religion einzufordern, hat nach Einschätzung des syrisch-katholischen Patriarchen Ignatius Joseph III. Younan erheblichen Anteil an einem wachsenden Fundamentalismus und Konfessionsstreitigkeiten im Nahen Osten. Younan ist enttäuscht von der Politik des Westens. Die Christen fühlten sich nicht nur alleingelassen, sondern auch verraten.

Papst Franziskus: Das Internet ist ein „Geschenk Gottes“ an die Menschheit

Das Oberhaupt der katholischen Kirche hat das World Wide Web als ein „Geschenk Gottes“ bezeichnet. Papst Franziskus zeigt sich überzeugt, dass das Internet helfe, Barrieren zwischen verschiedenen Gruppen von Menschen abzubauen. Es schaffe eine Plattform, auf der Menschen diskutieren könnten.

Ramadan 2013 in Deutschland: Muslime und Christen sind gemeinsam gefordert

In ihren Grußbotschaften zum Ramadan 2013 wenden sich die Evangelische und Katholische Kirche nicht nur an die Muslime, sondern appellieren auch an alle Christen in der Bundesrepublik. Vertreter beider Glaubensrichtungen verweisen auf die verbindenden Elemente und fordern zu gemeinsamer Fürsorge und Einsatz für die Religionsfreiheit auf.

Mord an Luigi Padovese: Katholischer Bischof kein Opfer einer Organisation

Der Mord an dem katholischen Bischof Luigi Padovese im Juni 2010 war die Tat eines Einzelnen und geschah nicht im Auftrag einer Organisation. Zum diesem Ergebnis kam nun die 2. Strafkammer von İskenderun. Das Gericht hatte bereits im vergangenen Januar den Täter Murat Altun zu 15 Jahren Haft verurteilt.

Istanbul: Patriarch Bartholomäus glaubt an Reformeifer von Franziskus

Der griechisch-orthodoxe Ökumenische Patriarch von Konstantinopel Bartholomäus I. glaubt, dass mit dem neuen Oberhaupt der Katholischen Kirche, Papst Franziskus I., ein Reformprozess der gesamten Institution einhergehen wird. Langfristig könnte das sogar zu einer Wiedervereinigung der Kirchen in Ost und West führen.

Papst Franziskus I.: Türkei hofft auf bessere Verbindung zur muslimischen Welt

Am vergangenen Mittwochabend um 19.07 Uhr war es soweit: Weißer Rauch stieg aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle. Die Katholische Kirche hat ein neues Oberhaupt. Derzeit freuen sich nicht nur mehr als eine Milliarde Katholiken weltweit über den neuen Mann aus Argentinien. Auch in der Türkei beobachtet man das Geschehen im Vatikan genau. Franziskus I. - das ist klar - wird vor allem von Nicht-Christen einer eingehenden Prüfung unterzogen.

Konklave im Vatikan: Ab Dienstag beginnt das Machtspiel der Kardinäle

Im Vatikan beginnt am Dienstag das Konklave zur Wahl des Nachfolgers von Papst Benedikt XVI. Es ist ein handfester Kampf der Italiener gegen die US-Kardinäle. Es geht um Geld, Macht und Einfluss. Das Scheitern von Joseph Ratzinger zeigt: Wer Papst wird, ist fast Nebensache.

Türkenfreie Kindergärten: Jürgen Flieges Aussagen wurden missverstanden

Dem evangelischen Pfarrer Fliege wird Türkenfeindlichkeit vorgeworfen. Doch seine Aussagen im TV richten sich gegen Diskriminierung, Vorurteile und die katholische Kirchenpolitik. Fliege nimmt Türken und Migranten in Schutz.

Vatikan: Intrigen, Skandale und Geldwäsche?

Der angekündigte Rücktritt des Papstes Benedikt XVI. hatte weltweit für Erstaunen gesorgt. Die Öffentlichkeit suchte nach objektiven Gründen. Doch der Rücktritt wird auch mit seiner Unzufriedenheit über angebliche Missstände im Vatikan in Verbindung gebracht.

EU verteidigt Christen-Beleidigung in Polen: Kunst soll schocken!

Dem polnischen Musiker Adam Darski droht in seinem Land eine Strafe wegen der „Verletzung religiöser Gefühle“. Die EU kritisierte die polnische Justiz: Die Freiheit der Beleidigung von Religionen sei ein europäischer Wert - sofern es sich nicht um den Islam handelt, den man lieber nicht beleidigen sollte.

@pontifex: Papst Benedikt twittert ab dem 12. Dezember

Eigentlich hat Papst Benedikt XVI. bereits 1,2 Milliarden „Follower“. Doch eben nicht in der virtuellen Welt. Ab dem 12. Dezember soll sich das nun ändern. Dann ist der Pontifex der erste Papst überhaupt mit einem eigenen Twitter-Account (@pontifex).

Premiere: Papst Benedikt XVI. predigt erstmals auf Arabisch

In Rom hat sich an diesem Mittwoch ein echtes Novum ereignet. Vor rund 20.000 Gläubigen hat Papst Benedikt XVI. seinen Segen während der wöchentlichen Audienz auf dem Petersplatz diesmal auch auf Arabisch gesprochen.

UN fordert Geburtenkontrolle zugunsten des wirtschaftlichen Fortschritts

Die Vereinten Nationen drängen immer mehr Entwicklungsländer zu einer staatlichen Geburtenregelung. Die Vermehrung der Bevölkerung soll eingedämmt werden, um den wirtschaftlichen Fortschritt nicht zu gefährden. Auf den Philippinen kommt es deswegen zu erheblichen sozialen Spannungen.

Freifahrtschein in den Himmel: Geschäftsmann hinterlässt Katholischer Kirche 1,4 Milliarden Euro

Seinen Platz im Himmel kann man sich nicht erkaufen. Oder etwa doch? Ein italienischer Geschäftsmann hat der Katholischen Kirche nun Vermögenswerte in Höhe von 1,7 Milliarden Euro, einschließlich einer Mehrheitsbeteiligung an seinem Unternehmen, das automatische Torantriebe herstellt, hinterlassen.

Ausschreitungen: Spanische Jugendliche lehnen Papstbesuch ab

Beim Besuch des Papstes Ratzinger in Spanien hat es Massenproteste gegeben. Diese richten sich vor allem dagegen, dass das Event, das in Verbindung mit dem Weltjugendtag in Madrid steht, aus Steuergeldern finanziert wird.

Papstrede im Bundestag: SPD-Abgeordnete wollen Boykott

Der SPD-Abgeordnete Rolf Schwanitz hat seine Fraktionskollegen dazu auffordert, der Rede des Papstes, die er am 22. September im Parlament halten wird, fernzubleiben. Die SPD-Fraktionsspitze hat den Aufruf jetzt scharf zurückgewiesen.