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Kenan Kolat

Wulff-Urteil: Deutsch-Türken erleichtert über Freispruch

Ex-Bundespräsident Christian Wulff ist rehabilitiert. Das Landgericht Hannover sprach ihn vom Vorwurf der Vorteils-Annahme frei. Die Türkische Gemeinde in Deutschland ist erleichtert über das Urteil. Sie will auch weiterhin mit Wulff zusammenarbeiten.

NSU-Bericht: Türkische Gemeinde will ständigen Anti-Rassismus-Ausschuss im Bundestag

Die Türkische Gemeinde in Deutschland begrüßt den Antrag der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien zur Umsetzung der Empfehlungen des NSU-Untersuchungsausschuss, sieht jedoch noch Diskussionsbedarf über die Flankierung der Umsetzung im Bund und in den Bundesländern. Der Bundestag hat am Donnerstag dazu beraten. Die Abgeordneten forderten zügig Lehren aus der NSU-Affäre zu ziehen.

Deutschland: Türkische Gemeinde verteidigt Bulgaren und Rumänen

Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, stellt sich auf die Seite der Einwanderer aus Rumänien und Bulgarien. Es werde eine Neuauflage der „Sarrazin-Debatte“ durchgeführt. Dabei seien alle Menschen in der EU von denselben Problemen betroffen. Die EU müsse eine Debatte über soziale Grundrechte in Europa führen.

SPD-Türken lehnen Koalitions-Vertrag ab

Die Deutsch-Türken fühlen sich von der SPD betrogen. Vor den Bundestagswahlen hatte die SPD-Spitze der Türkischen Gemeinde in Deutschland eine Garantie für die doppelte Staatsbürgerschaft gegeben. Doch die wird es nun nicht geben. Beim SPD-Mitgliedervotum werden eine Reihe von Deutsch-Türken gegen den Koalitions-Vertrag stimmen.

Wortbruch bei Koalitionsvertrag: Türkische Gemeinde ist enttäuscht von SPD

Die Türkische Gemeinde in Deutschland muss erneut feststellen, dass sie der SPD mit falschen Versprechungen nur als Stimmen-Bringer diente. Die doppelte Staatsbürgerschaft wird nicht kommen. Lediglich der Optionszwang für Jugendliche fällt weg.

Appell an Brüssel: Türkische Gemeinde in Deutschland verlangt Justizreform in der Türkei

Die Fortführung der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei wird von der Türkischen Gemeinde in Deutschland begrüßt. Doch die Gemeinde fordert von Brüssel eine rasche Reform des Justizsystems des Beitrittskandidaten. Das sei angesichts der Vorkommnisse während der Gezi Park-Proteste unerlässlich.

Ein Jahr nach dem Tod von Johnny K.: Türkische Gemeinde besucht Gedenkveranstaltung

Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, hat an einer Gedenkveranstaltung für den getöteten Johnny K. teilgenommen. Der Berliner wurde vor einem Jahr Opfer eines Gewaltverbrechens auf dem Alexanderplatz.

Neue Bundesregierung: Türken erwarten eine klare Botschaft

Gut eine Woche nach der Bundestagswahl hat die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) ihre Erwartungen an die neue Regierung formuliert. Bundesvorsitzender Kenan Kolat sprach sich für mehr Teilhabe und Partizipation der Menschen mit Migrationshintergrund aus: Am besten mit einem neuen Ministerium.

Wahl 2013: Das Thema ethnische Gruppen fand bei den Parteien nicht statt

Die Politiker der Volksparteien haben ihren potentiellen Wählern mit Migrationshintergrund auch diesmal viele Versprechungen gemacht. Insbesondere die SPD verspricht der deutsch-türkischen Gruppe Gleichbehandlung auf allen Ebenen.

Türkische Gemeinde: Deutsche Bürger haben Behörden-Rassismus mitfinanziert

Die Türkische Gemeinde Deutschland fordert die Abschaffung des Verfassungsschutzes. Zur Aufklärung der NSU-Morde habe dieser in keiner Weise beigetragen. Die deutschen Bürger hätten „mit ihren Steuergeldern rassistische Strukturen indirekt finanziert“.

Polizeigew​alt: Türkische Gemeinde begrüßt Ermittlung​en gegen Beamte

Die Türkische Gemeinde in Deutschland ist empört über den jüngsten Vorfall von Polizeigewalt am Flughafen Köln-Bonn. Dort wurde vergangene Woche der 51-jährige Yaşar Albayrak von mehreren Polizisten bewusstlos geschlagen. Grund soll eine verbale Auseinandersetzung mit einer Angestellten am Schalter gewesen sein. Sie soll Albayrak beim Check-In die Hilfe verweigert haben.

Kenan Kolat zu Protesten: „Ich befürchte, Erdoğan hat nichts verstanden​“

Hat Erdoğan die Botschaft der türkischen Bürger verstanden? Kenan Kolat, Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD), hat seine Zweifel. Denn er könne bei Erdoğan keine Veränderung feststellen.

Ausschreitungen in Istanbul: Polizisten werden zur Rechenschaft gezogen

Das rigorose Vorgehen der türkischen Polizei gegen die Demonstranten auf dem Istanbuler Taksim-Platz soll nicht ungestraft bleiben. Zuvor hatten der türkische Premier Erdoğan als auch Präsident Abdullah Gül das Vorgehen als unverhältnismäßig bezeichnet. In Deutschland zeigt man sich mit den Demonstranten solidarisch. Von hier wurden sogar Rücktrittsforderungen gegen die AKP-Regierung laut.

Polizeigewalt in Türkei: Proteste weiten sich aus

Kenan Kolat befindet sich derzeit in Istanbul und beobachtet die regierungskritischen Proteste. Türkische Bürger aus allen politischen Lagern seien an den Demonstrationen beteiligt. Sogar ehemalige AKP-Wähler sollen dabei sein.

Gleichstellung von Migranten: Türkische Gemeinde legt Gesetzesentwurf vor

Die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) will mit einer Gesetzesvorlage zur Gleichstellung von Migranten im öffentlichen Leben eine nachhaltige öffentliche Diskussion auslösen. TGD-Vorsitzender Kenan Kolat verlangt keine Integrationsmaßnahmen, sondern Rahmenbedingungen zur aktiven Teilhabe.

USA: Muslime sind besser integriert, als in Europa

Das in New York ansässige „Council on Foreign Relations“ sagt: US-Muslime sind - trotz der vorübergehenden Vorurteile - weitaus besser integriert, als europäische Muslime. US-Diplomaten sagen: Muslime in Europa werden bewusst ausgegrenzt. Minderheitenrechte und politische Repräsentationen seien nicht existent. Doch auch in puncto islamistische Terrorbekämpfung seien die Europäer schwach.

NSU-Verfahren: Sevim Dağdelen fordert großen Saal und mehr internationale Presse

Die Bundestags-Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE, Sevim Dağdelen, sagt, dass der NSU-Prozess ein großes internationales Aufsehen errege. Das OLG München müsse jenem Umstand gerecht werden. Einen größeren Verhandlungs-Saal und mehr internationale Medien beim Prozess, fordert sie. Der Generalsekretär der AABF, Ali Doğan, schließt sich dem Vorschlag Dağdelens an. Denn nur so könne man verloren gegangenes Vertrauen wieder gewinnen.

NSU-Prozess: Kenan Kolat fordert Veröffentlichung der Anmeldungen

Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland sagt: Türkische Medien haben sich für die Sitzplätze zum NSU-Prozess rechtzeitig angemeldet. Er fordert: Die Veröffentlichung der Eingänge der Anmeldungen. Die gesamte Vorgehensweise sei „skandalös“.

Diskriminierung: Türkische Gemeinde bietet kostenlose Rechtsberatung an

Die Türkische Gemeinde in Berlin (TGD) macht sich stark gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Eine kürzlich eingerichtete Stelle zur Rechtsberatung von Diskriminierungs-Opfern soll für Aushilfe sorgen.

NSU-Terror​: Türkische Gemeinde will eigenen Untersuchu​ngsbericht veröffentl​ichen

Die türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) möchte der Öffentlichkeit in den kommenden Monaten einen eigenen Bericht zur NSU vorlegen. Offenbar misstraut man der skandalbehafteten deutschen Politik in der Aufklärung der Morde.