Alle Artikel zu:

Kernenergie

EU-Gericht: Subventionen für Atomkraftwerke sind zulässig

Das Gericht der Europäischen Union hat eine gegen die Subventionen für das britische Atomkraftwerk Hinkley Point abgewiesen. Das Urteil könnte für einen neuen Boom bei der Kernenergie sorgen - auch, weil die Ökostrom-Umlage erneut stiegen dürfte.

Zweites Türkisches AKW: Wird Anlage in Sinop günstiger als gedacht?

Das zweite türkische Atomkraftwerk wird offenbar weniger kostspielig, als ursprünglich angenommen. Die Anlage in Sinop an der Schwarzmeerküste wird jüngsten Schätzungen zufolge Kosten in Höhe von 16,3 Milliarden US-Dollar verusachen. Ursprünglich war von Ausgaben zwischen 22 und 25 Milliarden US-Dollar die Rede.

Spekulation: Bayern soll Atommüll-Lager werden

Die vier Atom-Konzerne sollen sich mit der Bundesregierung verständigt haben, den aus dem Ausland nach Deutschland zurückkehrenden Atommüll in Bayern zu lagern. Im Gegenzug würde die Unternehmen auf eine Klage gegen den von Angela Merkel verfügten Atom-Ausstieg verzichten.

Stanford-Forscher: Erneuerbare Energien können Klimawandel nicht stoppen

Die erneuerbaren Energien sind unzuverlässig und zu teuer, sagen Stanford-Wissenschaftler. Selbst wenn man die erneuerbaren Technologien weiterentwickelt, können sie den Klimawandel mit Sicherheit nicht stoppen. Um die übermäßige Ansammlung von CO2 in der Atmosphäre aufzuhalten, bedarf es gänzlich neuer Technologien. Ein Plädoyer gegen die Ideologie und für echte Innovationen.

Trotz Fukushima: Türkische Regierung unterzeichnet AKW-Deal mit Japan

Ungeachtet der jüngsten Schreckensmeldungen aus dem havarierten AKW in Fukushima haben der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan und sein japanischer Amtskollege Shinzo Abe am Dienstag eine offizielle Vereinbarung über den Bau des zweiten türkischen Kernkraftwerks in der Schwarzmeer-Provinz Sinop unterzeichnet. Seit Jahren schlägt die türkische Regierung sämtliche Warnungen in den Wind. Unabhängigkeit in Energiefragen geht hier vor Sicherheit.

Japan: Reaktor-Rettung in Fukushima ist nahezu unmöglich

Der deutsche Physiker Sebastian Pfugbeil ist äußerst pessimistisch, dass eine elementare Katastrophe in Fukushima abgewendet werden kann. Die Folgen würden die gesamte Nordhalbkugel der Erde zu spüren bekommen. Pflugbeil: „Die Menschheit könnte bei Scheitern der Versuche, die gebrauchten Brennelemente des KKW Fukushima zu bergen, in einer bisher nicht gekannten Weise durch Strahlen geschädigt werden.“

Japan: Taifun „Danas“ steuert auf Atom-Ruine Fukushima zu

Japanische Meteorologen haben die Ankunft des tropischen Wirbelsturms Danas für das Gelände des Atomkraftwerks von Fukushima für den 10. Oktober vorhergesagt. Die Sicherungsmaßnahmen auf dem Gelände sind dilettantisch. Als Arbeiter sind in Fukushima Billig-Löhner eingesetzt. Die Betreiber-Firma Tepco ist nicht in der Lage, den Reaktor unter Kontrolle zu bringen. Im beschädigten Gebäude lagern 1.300 hochgefährliche Brennstäbe.

Europäische Energie-Politik: Chaos durch Manipulation

Die EU will auf Drängen der Atomstrom-Konzerne die Kernenergie fördern lassen. Die Deutschen sind empört - müssen sich jedoch vorwerfen lassen, dass sie die Erneuerbaren Energien begünstigt haben. Der Streit zeigt, dass staatlicher Interventionismus faire Märkte zerstört.

Erstes türkisches AKW: Rosatom sieht sich nach Partnern um

Der russische Rosatom-Konzern, der bereits 2010 den Zuschlag für den Bau des ersten Atomkraftwerks in der Türkei erhalten hat, schaut sich offenbar nach möglichen Kooperationspartnern um. Zehn Vorgespräche sollen derzeit stattfinden, unter anderem mit der türkischen Tekfen Gruppe und der spanischen Técnicas Reunidas.

Strikter Atomkurs: Türkei will drittes AKW selbst bauen

Die Türkei hält unbeirrt an ihrem Atomkurs fest. Ein drittes AKW soll offenbar in weitestgehender Eigenregie durch vorwiegend nationale Ressourcen entstehen. Derartige Pläne, so macht Energieminister Taner Yıldız deutlich, hingen allerdings davon ab, wie sich die ersten beiden Kernkraftwerke des Landes entwickeln.

Unbeeindruckt von Fukushima: Japaner bauen zweites türkisches AKW

Schon am vergangenen Dienstag hatte es der türkische Premier Erdoğan durchblicken lassen. Jetzt ist es gewiss: Eine japanisch-französische Allianz, bestehend aus Mitsubishi Heavy Industries Ltd und der französischen Firma Areva, wird den Bau des zweiten türkischen Kernkraftwerks stemmen.

Zweites türkisches AKW: Jetzt steigt Frankreich in den Bieter-Ring

Das französische Unternehmen GDF Suez hat offiziell ein gemeinsames Angebot mit den japanischen Unternehmen Itochu und Mitsubishi für den Bau des zweiten türkischen Kernkraftwerks abgegeben. Die Kosten für das umstrittene Vorhaben sollen sich nach derzeitigen Schätzungen auf satte 25 Milliarden US-Dollar belaufen.

Deutschland setzt im Ausland weiter auf Kernenergie

„Atomkraft – Nein Danke“ in Deutschland ist für die Bundesregierung in Ordnung. Mit Bürgschaften und Förderung von AKW-Neubauten im Ausland will das Wirtschaftsministerium dennoch die Atomenergie weiter unterstützen. Deutschen Firmen soll so geholfen werden, weiter Komponenten für Kernkraftwerke zu liefern.

Atomkraft: Rosatom will zwei weitere Akws in der Türkei bauen

Das staatlich organisierte russische Atomkraftunternehmen Rosatom, welches das erste türkische Atomkraftwerk in Akkuyu baut, hat Interesse am Bau eines zweiten und dritten Akws in der Türkei signalisiert. Unterdessen wurden die Pläne für das erste Bauvorhaben öffentlich.

Vorstoß: Erster Teilchenbeschleuniger für die Türkei

Genf hat einen, in Stanford und Chicago steht ein solches Gerät und sogar in Hamburg können die Forscher damit arbeiten. Jetzt wurde von der türkischen Atomenergiebehörde (TAEK) auch in der Nähe von Ankara ein Teilchenbeschleuniger seiner Bestimmung übergeben.

Greenpeace International Chef Kumi Naidoo: Türkei sollte mehr auf Solar- und Windenergie setzen

Kumi Naidoo, internationaler Direktor der Umweltorganisation Greenpeace, empfahl bei seiner Türkei-Visite hiesigen Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, dass ihr strategisch günstig gelegenes Heimatland ein Exempel statuieren und statt in Atomenergie, Öl und Kohle, lieber in Solar- und Windkraft investieren sollte.

Energiebedarf auf Zypern: Ist ein AKW die Lösung?

Der Bau einer Kernkraftanlage im Norden Zyperns könnte helfen den Energiebedarf der Insel zu decken, so die hiesigen Behörden. Sie sind nicht die einzigen, die sich Gedanken über die Zukunft des geteilten Eilands machen. Auch die türkische Regierung arbeitet an einem Masterplan - für beide Seiten.

Atomausstieg: Türkei hält an japanischer Skandalfirma fest

Die türkische Regierung will ihre Gespräche mit Tepco, Betreiber des Unglücksreaktors von Fukushima, trotz aller Bedenken von außen fortsetzen. In Deutschland ist die Marschrichtung eine ganz andere. Hier legen sich die Grünen zum Atomausstieg fest.