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Kernschmelze

Fukushima: Tepco sucht fieberhaft nach geschmolzenen Brennstäben

Die Zeit in Fukushima drängt: Die Skandal-Firma Tepco kann die Ruine nicht stabilisieren. So fließen Millionen radioaktives Wasser in den Pazifik. Nun will Tepco mit Hilfe von kosmischen Strahlen die kaputten Brennstäbe finden.

Nuklear-Experte Mycle Schneider: „Die Lage in Fukushima ist katastrophal“

Der Nuklear-Experte Mycle Schneider sieht die Atom-Ruine von Fukushima eine große Gefahr für die Bevölkerung Japans. Die Nahrungsmittelsicherheit ist nicht garantiert. Die bevorstehende Bergung der Brenn-Elemente sei ein hochriskantes Unterfangen. Er ärgert sich jedoch, dass sich die Sorgen vieler Menschen in Nordamerika und Europa vor allem um den eigenen Bauchnabel drehen. Er fordert eine internationale Task-Force, die versuchen muss, das völlige Entgleiten der Situation zu verhindern.

Fukushima: Zwei tote Arbeiter gefunden

Zwei seit dem Erdbeben am 11. März vermisste Arbeiter des Kernkraftwerks wurden, nach Angaben von Tepco, nun tot in der Anlage aufgefunden. Es handelt sich um zwei Männer im Alter von 21 und 24 Jahren. Sie sind die ersten bestätigten Toten aus dem Unglücksreaktor.

Meerwasser vor Fukushima immer stärker radioaktiv verseucht

Die radiaktive Strahlung im Meerwasser nimmt nahe des AKW Fukushima zu.

Fukushima: Regierung bestätigt "teilweise Kernschmelze"

Was den Experten bereits seit einigen Tagen als höchstwahrscheinlich galt, hat jetzt auch Japans Regierungssprecher Yukio Edano bestätigt. Nach Einschätzung der japanischen Regierung hat in Reaktor 2 eine vorübergehende Kernschmelze eingesetzt.

Fukushima: Millionenfach erhöhte Strahlenwerte

Rund um das außer Kontrolle geratene Atomkraftwerk Fukushima I haben die japanischen Behörden nun eine millionenfach erhöhte Strahlung gemessen. Im Umfeld von Reaktor 2 soll die Belastung tödliche Dimensionen erreicht haben. Sämtliche Arbeiten wurden unterbrochen. +++UPDATE+++ Die Betreiberfirma Tepco hat die millionenfach erhöhten Messwerte als "nicht glaubwürdig" widerrufen.

Katastrophe in Japan: Zahl der Toten auf 10.000 angestiegen

Zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben und Tsunami in Japan hat die Zahl der Todesopfer die 10.000er-Marke erreicht. Das teilt die hiesige Polizei mit. Mehr als 17.440 gelten seit dem 11. März als vermisst. 2.775 Menschen wurden verletzt.

Rauch über Fukushima I

Die Sorge um eine radioaktive Verseuchung wächst erneut. Am Dienstag wurde aufsteigender Rauch aus Reaktor 3 sowie Dampf aus Reaktor 2 gesichtet. Kurzfristig wurden die Arbeiter abgezogen.

Nach Fukushima: Wirtschafts-Ethik muss neu buchstabiert werden

Warum es überhaupt kein Know-How gibt, wie man die Lage in den Griff bekommen kann.

Wasserwerfer bringen minimalen Teilerfolg

Japan unternimmt weiterhin Anstrengungen, um die Lage im Kernkraftwerk Fukushima unter Kontrolle zu bringen. Aktuell werden neben Helikoptern auch Wasserkanonen des Militärs eingesetzt, um eine Kernschmelze zu verhindern.

Wassertropfen auf heiße Reaktoren

Hubschrauber versuchen weiterhin, die überhitzten Reaktoren des AKW Fukushima mit Wasserladungen zu kühlen. Ob die abgeworfenen Ladungen tatsächlich eine kühlende Wirkung haben, ist jedoch unklar. Das Video zeigt, wie sich ein Großteil des Wassers bereits in der Luft zerstreut.

Arbeiter ringen verzweifelt um AKW Fukushima

Etwa 50 Arbeiter versuchen weiterhin, die Brennstäbe des durch mehrere Explosionen beschädigten Kraftwerks Fukushima 1 zu kühlen und so eine Kernschmelze zu verhindern.

„Es ist unmöglich, sich gegen das Volk zu stellen“

Greenpeace-Mitarbeiter Cenk Levi über die Pläne der türkischen Regierung, das erste AKW des Landes in einem erdbebengefährdeten Gebiet zu errichten und seinen Ratschlag an Recep Erdogan, auf die Stimme seines Volkes zu hören, dieses Unterfangen zu beenden. (Lesen Sie hier das Interview auf Türkisch.)

Weitere Explosionen – Warnung vor Strahlen

Im AKW Fukushima 1 ist es in der Nacht (MEZ) zu weiteren Explosionen in den Reaktorblöcken 2 und 4 gekommen. Dabei soll der Schutzmantel des Reaktors 2 beschädigt worden sein. Die Regierung spricht nun von einer möglichen Strahlenbelastung.

Fukushima: Betreiber befürchten Kernschmelze

Die Betreiber des AKW Fukushima gehen davon aus, dass sich im Reaktor 2 eine Kernschmelze ereignen könnte, nachdem das Kühlsystem zusammengebrochen ist.

Japans Regierung spricht von Kernschmelze

In zwei Reaktorblöcken des beschädigten Atomkraftwerks Fukushima 1 ging die japanische Regierung erst von einer Kernschmelze aus, der Regierungssprecher Edano gab aber zu einem späteren Zeitpunkt an, es habe keine Kernschmelze gegeben und die Bevölkerung sei trotz erhöhter radioaktiver Strahlenwerte nicht in Gefahr. Entwarnung oder gezielte Vertuschung, das ist bislang unklar.

"Das Ausmaß des Leidens und der Schäden ist nicht fassbar."

Nach den dramatischen Ereignissen in Japan hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am Samstagabend eine Krisensitzung im Kanzleramt einberufen. Neben Außenminister Guido Westerwelle und Innenminister Hans-Peter Friedrich waren auch Umweltminister Norbert Röttgen zugegen. Sie stellte heraus: "Atomkraft ist nur eine Brückentechnologie"

Kernschmelze im AKW Fukushima

Einen Tag nach der Tsunami-Katastrophe steht Japan offenbar der nächste Super-Gau bevor. Ob nun eine Kernschmelze vorliegt, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen. Auf twitter gehen sekündlich Meldungen ein. Umweltminister Röttgen nimmt an, dass es bereits zu einer Kernschmelze gekommen ist, die japanische Regierung weist aber derartige Berichte zurück.

Explosion in japanischem Atomkraftwerk

Im durch das Erdbeben beschädigten japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat es offenbar eine Explosion gegeben. Dach und Mauern des Reaktorgebäudes sind zerstört. Der Radius der Evakuierung wurde auf 20 km erweitert. Eine Gefahr für Deutschland besteht nicht.

AKW in Japan von Kernschmelze bedroht

In einem durch den Tsunami beschädigten Atomkraftwerk in Fukushima droht wegen des Ausfalls der Kühlung der Brennstäbe im schlimmsten Fall eine Kernschmelze.