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Kilicdaroglu

Parlamentspräsident Ismail Kahraman. (Screenshot YouTube)

Türkei: Parlaments-Chef fordert Einführung der Scharia

Der türkische Parlamentspräsident kündigt an, dass die türkische Verfassung fortan islamisch sein soll. Die Trennung zwischen Staat und Religion müsse endgültig aufgehoben werden. Doch dieser Vorstoß würde die zwangsläufige Einführung der Scharia nach sich ziehen.

Opposition: Türkei soll zahlen, damit EU Flüchtlinge übernimmt

Die türkische Opposition warnt vor den Lasten, die die Übernahme der Flüchtlinge aus der EU mit sich bringen würde. Die Opposition fordert, dass der Deal umgedreht werden solle: Die EU soll die Flüchtlinge nehmen, und würde dafür von der Türkei sechs Milliarden Euro bekommen.

Der türkische Oppositions-Chef feuert gegen Brüssel. (Screenshot)

Türkische Opposition: EU hat Schuld an Erdoğans Aufstieg

Die EU hat die Hauptschuld am Aufstieg des türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdoğan. Hätte die EU im Jahr 2010 die AKP nicht unterstützt, wäre weder die AKP noch Erdoğan so weit gekommen. Das meint zumindest der türkische Oppositionschef Kemal Kılıçdaroğlu.

Die türkische Opposition zeigte sich von den Vorgängen entsetzt. (Screenshot YouTube)

Erdoğans harte Hand: Türkische Redakteure wegen kritischer Titelseite verhaftet

Die türkische Polizei ist kurz nach der Wahl erneut gegen kritische Journalisten vorgegangen. Stein des Anstoßes war ein provokantes Cover, das den türkischen Präsidenten mit einem vermeintlich drohenden Bürgerkrieg im Land in Verbindung bringt. Die aktuelle Ausgabe wurde inzwischen beschlagnahmt und der Titel auf der Internetseite wurde zensiert.

Kritische Medien in der Türkei auf Regierungskurs gezwungen

Eben noch waren die Sender und Zeitungen der Koza-Ipek-Gruppe in der Türkei regierungskritisch. Nachdem sie staatlicher Kontrolle unterworfen worden, schwenken sie auf ein Wohlfühlprogramm um. Die Regierung will damit kurz vor der Wahl nichts zu tun gehabt haben.

Dem Konzern wird nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu vorgeworfen, die «Terrororganisation» der Gülen-Anhänger finanziert und unterstützt zu haben. (Screenshot YouTube)

Türkische Polizei stürmt regierungskritischen Fernsehsender

Vier Tage vor der Neuwahl in der Türkei hat die Polizei das Gebäude der regierungskritischen Koza Ipek Mediengruppe in Istanbul gestürmt. Am Mittwochmorgen verschaffte die Feuerwehr den Sicherheitskräften mit einem Metallschneider Zugang zum Gelände, wie auf Fernsehbildern zu sehen war.

Vor dem Gebäude der Koza Ipek Holding in Istanbul gab es Solidaritätskundgebungen. (Screenshot YouTube)

Kurz vor den Neuwahlen: Türkei stellt Medienkonzern unter staatliche Aufsicht

Die Türkei hat einen regierungskritischen Medienkonzern unter staatliche Aufsicht gestellt. Die Koza Ipek Holding stehe im Verdacht der Geldwäsche und der Unterstützung einer Terrororganisation. Die Koza Ipek Holding gibt unter anderem die regierungskritische Zeitung «Bugün» heraus.

Anschlag von Ankara: Erdoğan beschuldigt syrischen Geheimdienst

Dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan zufolge geht der verheerende Selbstmordanschlag von Ankara mit 102 Toten auf das Konto gleich mehrerer Gruppierungen. Zu diesen gehörten unter anderem die Terrormiliz Islamischer Staat (IS), kurdische Militante und der syrische Geheimdienst. Schon kurze Zeit nach dem Anschlag hatte die Regierung IS und PKK im Visier.

Anschlag von Ankara: Zwei Selbstmordattentäter identifiziert

Die beiden Selbstmordattentäter, die für den verheerenden Anschlag in Ankara verantwortlich sein sollen, wurden nun von der türkischen Polizei identifiziert. Einer von ihnen soll Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat gewesen sein. Sein Bruder soll in das Attentat von Suruç mit 33 Toten verwickelt gewesen sein.

Polizeichef von Ankara nach Anschlag suspendiert

Nach dem verheerenden Anschlag von Ankara mit fast 100 Toten hat die türkische Regierung den Polizeichef der Hauptstadt seines Amtes enthoben. Auch die Leiter der Sicherheits- und der Geheimdienstabteilung der Polizei in Ankara seien suspendiert worden.

Unheilige Allianz: Türkische Oppositions-Partei CHP verteidigt die HDP

Der türkische Oppositions-Führer Kemal Kılıçdaroğlu hat auf seiner Holland-Tour die HDP in Schutz genommen. Er deutete an, dass es eine Kooperation zwischen der PKK und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan geben würde, um den Parlamentseinzug der HDP zu verhindern.

Türkei: PKK-Chef will neue Regierung bestimmen

Der PKK-Chef im Kandil-Gebirge, Cemil Bayık, fordert von der türkisch-nationalistischen Partei MHP eine Kooperation mit der HDP und der CHP, um die nächste Regierung zu bilden. Zuvor hatte die MHP eine Koalition mit der HDP, die der politische Arm der Terror-Organisation PKK ist, abgelehnt. Dabei erlebt die Türkei einen Präzedenzfall: Das erste Mal in der europäischen Geschichte will eine Terror-Organisation die neue Regierung bestimmen. Und das offenbar ganz erfolgreich.

Türkei ohne Regierung: MHP-Chef spricht von Neuwahlen

Der türkische MHP-Chef Devlet Bahçeli lehnt Koalitionsverhandlungen mit der HDP und CHP ab. Er ist der Ansicht, dass Prinzipien nicht verhandelt werden können. Zuvor hatte ihm CHP-Chef Kemal Kılıçdaroğlu den Posten des Premiers angeboten. Daraufhin bezeichnete Bahçeli den CHP-Chef als „Posten-Lieferanten“. Der MHP-Chef rechnet mit baldigen Neuwahlen.

Nach der Parlamentswahl in der Türkei: Wer kann mit wem?

Die islamisch-konservative AKP kann in der Türkei nicht alleine regieren. Die Oppositionsparteien halten sich zurück. Nur eine von ihnen bezieht klar Stellung - allerdings gegen die AKP.

Türkei: Oppositions-Chef fordert Rücktritt von Präsident Erdoğan

Die türkischen Oppositions-Chefs Devlet Bahçeli und Selahattin Demirtaş haben einer Koalition mit der AKP klare Absagen erteilt. Bahçeli fügte hinzu, dass Erdoğan der wahre Verlierer der Wahl sei. Er solle sich künftig an die Verfassung halten oder zurücktreten.

Türkei: Erdoğan und AKP planen Minderheits-Regierung

Einem türkischen Medienbericht zufolge plant die AKP eine Minderheitsregierung. Dies hatte Staatschef Recep Recep Tayyip Erdoğan schon vor den Wahlen vorgeschlagen. Doch dafür benötigt die AKP die Zustimmung aller anderen drei Parteien. Erdoğan ist zumindest der Ansicht, dass eine Einigung möglich sei.

Absurder Streit um «vergoldete Klobrillen»: Erdoğan verklagt Oppositions-Führer

Kurz vor den türkischen Parlamentswahlen am kommenden Sonntag nimmt der Wahlkampfkampf immer bizarrere Züge an. Seit dem Wochenende stehen «vergoldete Klobrillen» im Fokus, die im Präsidentenpalast stehen sollen. Erdoğan will diese Behauptung von Oppositionsführer Kemal Kılıçdaroğlu nicht auf sich sitzen lassen und hat ihn auf 100.000 Lira Schadensersatz verklagt.

Türkei: Oppositions-Führer wirft Erdoğan „Ehrlosigkeit“ vor

Der türkische CHP-Chef Kemal Kılıçdaroğlu hat Präsident Recep Tayyip Erdoğan als „ehr- und würdelos“ bezeichnet. Dieser benehme sich immer noch wie der Chef der Regierungspartei. Erdoğan verdiene das Amt des Präsidenten nicht, so der CHP-Chef. Als positives Gegenbeispiel nennt Kılıçdaroğlu den Ex-Präsidenten Abdullah Gül.

Premiere im Mai: Erdoğan bewirft Polizisten mit Molotow-Cocktails

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat sich am 1. Mai unter Demonstranten gemischt und die Polizei mit Molotow-Cocktails beworfen. Bei seiner anschließenden Vernehmung outete er sich und entließ die Beamten. Der Grund: Die Beamten seien nachlässig gewesen. Denn er hätte keine blauen Flecken am Körper.

Türkei: Chef der Opposition vergibt Staats-Jobs an Verwandte

Der Oppositions-Chef der Sozialdemokraten, Kemal Kılıçdaroğlu, steckt offenbar ähnlich wie die Regierungspartei in einem Sumpf von Vetternwirtschaft und Korruption. Er soll 70 seiner Verwandten zu Jobs in staatlichen Behörden verholfen haben.