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Klaus J. Bade

160 Schüler aus 24 Nationen singen am 11.07.2013 im Theatinerhof in München (Bayern) gemeinsam türkische und bayerische Volkslieder. (Foto: dpa)

„Dass die deutsch-türkische Integration geklappt hat, grenzt an ein Wunder“

Der Migrationsforscher Klaus J. Bade fordert sieht die Deutsch-Türken mehrheitlich gut integriert. Das sei nicht selbstverständlich: Von Helmut Kohl bis Helmut Schmidt gab es wenig Ambitionen, die „Gastarbeiter“ und ihre Familien zu einem Teil der deutschen Gesellschaft zu machen.

Identitätskrisen in der Einwanderungsgesellschaft: Muslimfurcht, Romahass und negative Integration in Deutschland

Der Berliner Migrationsforscher Klaus J. Bade sagt, dass die Sarrazin-Debatte weitreichende negative Folgen für die deutsche Gesellschaft nach sich gezogen hat. So richte sich die ‚Islamkritik‘ gegen ‚den‘ Islam, ‚die islamische Kultur‘ und ‚die‘ Muslime als ‚kulturelle‘ Fremdkörper, die ‚nicht integrierbar‘ seien in ‚die‘ demokratische Kultur in Deutschland.. Doch auch Roma sind betroffen und in Deutschland herrsche mittlerweile eine ‚Zigeuner‘-Hysterie.

Online-Petition: Rat für Migration fordert Integrationsgesetz

Der Rat für Migration erwartet von der neuen Bundesregierung eine umfassende Reform der Integrations-Politik. In den Bereichen der Integration und Migration seien die Zuständigkeiten unübersichtlich. Es herrsche ein „Kompetenz-Wirrwarr“ der Institutionen. Deshalb müsse ein neues Ministerium gegründet werden, welches sich ausschließlich mit dem Thema der Integration beschäftigt.

Klaus J. Bade: Extremismusbekämpfung und Integration gehen Hand in Hand

Der Berliner Migrationsforscher Klaus J. Bade ist der Auffassung, dass die Einberufung eines Extremismusbeauftragten in das Bundeskanzleramt wichtig sei für den Integrationsprozess. Denn sowohl rechte Kulturrassisten als auch islamische Fundamentalisten, versuchen jenen Prozess zu torpedieren.

Klaus J. Bade: Sarrazins Thesen bedienen den Kultur-Rassismus

Bei seiner Buchvorstellung in Berlin hat der Migrationsforscher Klaus J. Bade gesagt, dass sich der Kultur-Rassismus in Deutschland immer weiter ausbreite. Diese Entwicklung halte er für gefährlich. Er wünsche sich mutige Politiker, die positive Botschaften an die Bevölkerung aussenden.

Klaus J. Bade: Integrationspolitik muss als Gesellschaftspolitik für alle verstanden werden

Der Berliner Migrationsforscher Klaus J. Bade ist der Ansicht, dass man die Chance für eine konstruktive Integrationsdebatte in den Jahren 2010/11 verpasst habe. Stattdessen wurde eine Debatte über „Islamkritik“ geführt, bei der es eine Verbindung zwischen Wortgewalt und Tatgewalt gab. „Islamkritik“ sei oft ein Deckmantel für Kulturrassismus.

Aktive Zuwanderungs- und Integrationspolitik: Festschrift für SVR-Gründungsvorsitzenden Klaus J. Bade erschienen

Bereits im August ist der renommierte Migrations- und Integrationsforscher Professor Dr. Klaus J. Bade turnusgemäß als Vorsitzender des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) abgetreten. Jetzt ist die Festschrift anlässlich des Symposiums zu seiner Verabschiedung erschienen. Die Redner würdigen sein jahrzehntelanges Engagement für eine konzeptorientierte, aktive Zuwanderungs- und Integrationspolitik. Während sie also in die Vergangenheit blicken, hat er selbst derzeit schon wieder neue Ziele vor Augen.

Klaus J. Bade: „Hier wabert seit langem ein minderheitenfeindlicher völkischer Sumpf“

Klaus J. Bade ist als Gründungsvorsitzender des Sachverständigenrates Deutscher Stiftungen abgetreten. Doch das ist noch lange kein Grund, das Engagement zu verringern, meint er. Im Gegenteil: Er will seinen „Kampf auch an dieser schmutzigen und gefährlichen Front weiter fortsetzen“. Zumal es in Deutschland noch ausreichend zu tun gibt. Vor allem fremdenfeindliche Gesinnungen seien noch viel zu häufig anzutreffen.

Rückzug und Neustart von Klaus J. Bade: Es war der richtige Zeitpunkt

Klaus J. Bade ist zum 1. Juli 2012 turnusgemäß als Vorsitzender des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration abgetreten. Der Gründungsvorsitzende ist aber auch ganz aus dem Sachverständigenrat ausgeschieden. Doch sogleich meldet er sich zurück – pointierter und schärfer im Tonfall. Im Gespräch mit den Deutsch Türkischen Nachrichten gibt der renommierte Migrations- und Integrationsforscher keinen aalglatten Rückblick. Und auch in Zukunft wird es Wortmeldungen von ihm geben, „die einigen Zeitgenossen nicht gefallen werden“.

Bade zum Integrationsbericht: „Ohrfeige für die Vertreter des Geredes von der ‚gescheiterten Integration‘“

Immer mehr Ausländer machen in Deutschland Abitur. Das geht aus dem aktuellen Integrationsbericht der Bundesregierung hervor. Das Argument der gescheiterten Integration habe deshalb keine Grundlage mehr, sagt Integrationsforscher Klaus Bade. Einen Rückschritt würde dagegen das geplante Betreuungsgeld bedeuten.

Wohin steuert die Islamkonferenz?

Es ist wieder so weit. Am kommenden Donnerstag treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Deutschen Islamkonferenz (DIK) in Berlin.

Fachkräfte und Migration: Experten kritisieren Bundesregierung

Als „zu kurz gesprungen“ bezeichnet der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) die Entscheidung der Bundesregierung zur Fachkräftesicherung an diesem Mittwoch. Der gefasste Kabinettsbeschluss sei lediglich eine "akute Nothilfe". Mittel- und langfristig greife das Konzept aber zu kurz.

Das ist eine „Einladung zum Verfassungsbruch“

Der Migrationsforscher Klaus J. Bade hat die jüngst begangenen Anschläge auf Berliner Moscheen verurteilt. Für den Vorsitzenden des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) kommen sie einer Einladung zum Verfassungsbruch gleich. Er befürchtet, die bisher gezeigte Gleichgültigkeit der Bürger könne Anschlusstäter motivieren.