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Kliniken

Investitionsstau bei Krankenhäusern liegt bei 12 Milliarden Euro

Die Finanzen der meisten Krankenhäuser sind schlecht. Dadurch bleiben auch wichtige Investitionen noch mehrere Jahre lang auf der Strecke. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft rechnet mit einem Investitionsbedarf im Wert von 12 Milliarden Euro. Jedes Jahr fehlen den Kliniken weitere fünf Milliarden Euro.

Experten: Zahlreiche öffentliche Krankenhäuser werden schließen

Die geplante Krankenhausreform soll die Schließung wirtschaftlich unrentabler Kliniken auf den Weg bringen. In erster Linie werden kommunale, öffentliche Häuser betroffen sein. Experten kritisieren, dass die Kommunen diese unwirtschaftlichen Kliniken über Jahre mit Steuergeldern finanziert haben.

Verband: Ärzte müssen bei Überstunden mutiger werden

Assistenzärzte, die ihre Überstunden geltend machen wollen, müssen mit Nachteilen rechnen. Sie werden bei Operationen benachteiligt. Ein finanzieller oder Zeitausgleich für die geleisteten Überstunden entfällt oft.

Wirtschaftsforscher: Rettungshubschrauber machen 200 Klinik-Schließungen möglich

Durch die Anschaffung neuer Rettungshubschrauber könnten 200 verlustschreibende Kliniken in Deutschland geschlossen werden. Wirtschaftsforscher rechneten aus, dass die mobile Notfallversorgung durch die Hubschrauber 500 Millionen Euro günstiger ist, als die insolvenzgefährdeten Kliniken in Deutschland zu erhalten.

Krankenhäuser können beim Material bis zu 14 Prozent sparen

Der Kostendruck in Krankenhäusern kann durch Einsparungen bei den Materialkosten um bis zu 14 Prozent gesenkt werden. Je größer die Klinik, desto höher ist die Kostensteigerung pro Bett. Private Kliniken sind beim Material deutlich sparsamer als öffentliche Häuser.

Krankenkasse will Daten aus Gesundheits-Apps einsehen

Die Schwenninger Krankenkasse fordert eine Weitergabe der Daten aus persönlichen Gesundheits-Apps an Ärzte und Versicherer. Die Bürger seien bereit, ihre Daten weiterzugeben. Die elektronische Gesundheitskarte solle dazu verwendet werden.

Ländliche Kliniken sind in ihrer Existenz bedroht

Nur jedes dritte Krankenhaus auf dem Land erzielt positive Ergebnisse. Die meisten müssen fusionieren, reformiert oder geschlossen werden. Die Gründe sind Kostendruck, Investitionsstau, Fachkräftemangel und der demografische Wandel.

Bundesregierung will Pflege im Krankenhaus besser finanzieren

Der Pflege-Gesetzentwurf der Bundesregierung sei unzureichend, warnen Sozialverbände. Wer heute Angehörige selbst pflegt, habe ein erhöhtes Armutsrisiko. Die Bundesregierung will im Rahmen der Krankenhausreform sicherstellen, dass finanzielle Mittel für die Pflege nicht zweckentfremdet werden.

Kostendruck: Teure Medizintechnik verlangt nach alternativer Finanzierung

Der Kostendruck im Gesundheitssystem verlangt nach intelligenten Finanzierungsmöglichkeiten für Ärzte und Kliniken. Die Individualisierung der medizinischen Gerätedurch eingebettete Softwaresysteme ist teuer. Hinzu kommen Anschaffungskosten, Betriebskosten, Wartungen und Ugrades.

Behandlungsfehler nehmen trotz steigender Patientenzahlen ab

Die Bundesärztekammer meldet eine steigende Anzahl an Sachentscheidungen, die im Hinblick auf mögliche Behandlungsfehler getroffen werden müssen. Offenbar stehen die Mediziner unter verschärfter Beobachtung. Die Zahl der festgestellten Fehler ist jedoch im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

Neuausrichtung der Kliniken: Starke sollen für Schließung schwacher Häuser aufkommen

Die Umgestaltung der Kliniklandschaft sollen die Krankenhäuser zahlen, die von einem Marktaustritt anderer profitieren.

Studie: Kostendruck auf Ärzte schränkt Patientewohl ein

Leitende Ärzte müssen zunehmend ökonomische Entscheidungen treffen, um die Kliniken profitabel zu halten. Einer Studie zufolge schränkt der ökonomische Druck der Ärzte das medizinische Wohl der Patienten ein. Die Ärzte beklagen, dass zwischen der kaufmännischen und der medizinischen Seite der Kliniken keine partnerschaftliche Zusammenarbeit existiert.

Finanzielle Not in Niedersachsen: Kliniken fehlen 170 Millionen Euro

Niedersachsens Krankenhäuser sind finanzielle so schlecht aufgestellt, wie nirgendwo sonst in der Bundesrepublik. Das Bundesland macht daher 170 Millionen Euro verfügbar, um den Investitionsstau in den Kliniken aufzulösen. Dabei schreibt Niedersachsen den Kliniken vor, wie viel Geld sie erhalten und was damit zu tun ist.

Viel zu hohe Schadenssummen: OPs können nicht mehr versichert werden

Die Folgekosten nach fehlgeschlagenen Operationen sind enorm gestiegen. So auch die Versicherungskosten für die Kliniken. Chirurgen müssen angesichts explodierender Haftpflichtprämien die Risiken bei Operationen minimieren. Passgenaue Prophylaxe-Instrumente sollen ihnen dabei helfen

Ärztemangel in Deutschland: Studie widerlegt hartnäckigen Mythos

Eine Studie des IW Köln hat ergeben, dass es in den kommenden Jahren nicht zu wenig Ärzte geben werde. Es gebe genug Absolventen und Einwanderer, um die aus dem Berufsleben scheidenden Ärzte zu ersetzen. Lediglich die regionale Verteilung der Ärztedichte sei ein Problem. Der Ärztemangel sei damit ein Mythos der Lobbygruppen der Mediziner.

Gegen Selektivverträge: DKG will faire Krankenhausfinanzierung

Die DKG hat ihre Forderungen an die Gesundheitspolitik der nächsten Legislaturperiode vorgestellt. Eine Reform der Krankenhausfinanzierung sei dringend nötig. Die Kliniken bräuchten mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen.

Durchbruch in Indien: Chirurg macht Herzoperation bezahlbar

Eine Herzoperation für 600 Euro – was in den Ohren vieler westlicher Ärzte utopisch klingen mag, ist für Devi Shetty ein realistisches Ziel. Schon heute bietet er in seinen indischen Krankenhäusern kardiologische Eingriffe zu einem Bruchteil der im Westen üblichen Preise an.

Deutschland: Akuter Personalmangel in Krankenhäusern

Die immer höhere Durchschnittsalter der Mitarbeiter mindert die Produktivität der deutschen Krankenhäuser. Besonders im Pflegebereich kleinerer Kliniken spitzt sich die Lage zu.

OECD: Deutsche Ärzte operieren zu häufig

In Deutschland wird zu viel operiert, sagt die OECD. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft weist dies zurück und warnt davor, falsche Schlussfolgerungen zu ziehen.

Altenheime und Kliniken: Pfleger sollen aus Asien kommen

Kliniken und Altenheimen fehlt das Personal. Dabei sind in einigen EU-Staaten 50 Prozent der Jugendlichen arbeitslos. Während die Bundesagentur für Arbeit neues Personal in China und auf den Philippinen sucht, wirbt die EU damit, Umschulungen und Zusatzausbildungen für Jugendliche in den EU-Ländern anzubieten.