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Kobane

Erdoğan: Europa verwandelt Mittelmeer in «Grab» für Flüchtlinge

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hat den Westen scharf für seine Flüchtlingspolitik kritisiert. Europa habe das Mittelmeer in ein «Grab» verwandelt und trage damit die Mitschuld an dem Tod «jedes einzelnen Flüchtlings, der sein Leben gelassen hat». Das türkische Parlament verlängerte am Donnerstag die Militäreinsätze in Syrien und im Irak.

Kurden-Sprecher: Flüchtlingskind Aylan wird in Kobane beigesetzt

Der auf der Flucht nach Europa ertrunkene dreijährige Aylan wird in seiner nordsyrischen Heimatstadt Kobane beigesetzt. Dies sagte Idriss Nassan von der Kurden-Partei PYD in Kobane. Auch sein ebenfalls ums Leben gekommener Bruder Galip und seine Mutter Rehan sollen demnach dort bestattet werden.

Vom Terror unbeeindruckt: Suruç-Überlebende wollen Kobane wieder aufbauen

32 Tote hat der Anschlag von Suruç gekostet. Die Überlebenden wollen sich davon aber offenbar nicht einschüchtern lassen. Ihren Plan, die zerstörte syrische Stadt Kobane wieder aufzubauen, haben sie nicht aus den Augen verloren.

Nach Anschlag: Türkische Behörden sperren Twitter

Nach dem Anschlag im türkischen Suruç mit 32 Toten haben die Behörden den Zugang zum Kurzmitteilungsdienst Twitter gesperrt. Twitter war am Mittwochmittag aus der Türkei nicht mehr erreichbar. Auch der Zugang zum sozialen Netzwerk Facebook war teilweise eingeschränkt.

Seit der Aufnahme des IS in die Terrorliste im Oktober 2013 seien 1600 Ausländer mit Verbindungen zur Terrormiliz abgeschoben worden, so Kalin. (Screenshot YouTube)

Nach Anschlag: Türkei will Terrormiliz IS resolut bekämpfen

Nach dem tödlichen Bombenanschlag im türkischen Suruç mit 32 Toten will die Türkei die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) weiter unnachgiebig bekämpfen. «Der Kampf gegen Daesh (IS) wird mit Entschlossenheit fortgeführt», sagte Präsidentensprecher Ibrahim Kalin der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu am Dienstagabend....

Ein politischer Wendepunkt? Die Türkei nach dem Anschlag in Suruç

Die türkische Regierung geht von einem Attentat der Terrormiliz IS aus. Doch ein Bekennerschreiben gibt es nicht. Dennoch könnte der Anschlag in Suruç die Politik der AKP-Regierung beeinflussen.

Anschlag in der Türkei: Eine Solidaritätsaktion wird zur Katastrophe

Es ist der schwerste Anschlag seit zwei Jahren in der Türkei. Mindestens 32 Menschen sterben bei einer Explosion nahe der syrischen Grenze. Die Opfer: Jugendliche, die helfen wollten.

Türkei: Demirtaş ruft Kurden zur Selbstbewaffnung auf

Der Chef der türkisch-kurdischen Partei HDP, Selahattin Demirtaş, hat zur Bewaffnung der Kurden aufgerufen. Die HDP und die Kurden müssten von nun an eigenständig für ihre Sicherheit sorgen. Zuvor fand in der Stadt Suruç ein Anschlag statt, bei dem mindestens 27 Menschen starben.

Erdoğan zur Attacke von Suruç: Terror hat keine Religion, Sprache oder ethnische Herkunft

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat die Täter hinter der Attacke in der türkisch-syrischen Grenzstadt Suruç am Montag scharf verurteilt. Noch einmal betonte er in diesem Zusammenhang, dass Terror keine Religion, Sprache oder ethnische Herkunft habe. Der Präsident befindet sich gerade auf einer Visite in Nordzypern.

Drama in Suruç: Explosion tötet mindestens 28 Menschen

In der türkisch-syrischen Grenzstadt Suruç ist es am Montag zu einer schweren Explosion gekommen. Nach bisherigem Kenntnisstand wurden dabei mindestens 28 Menschen getötet und mehrere Personen verletzt. Augenzeugen vermuten, dass es sich um einen Selbstmordanschlag gehandelt hat.

Mausoleums-Räumung: Damaskus sieht Aktion der Türkei als„offenkundige Aggression“

Hunderte türkische Soldaten überqueren am Wochenende in einer nächtlichen Aktion die Grenze nach Syrien. Sie bringen dutzende Wachleute in Sicherheit - und die Gebeine eines wichtigen Ahnen. Das syrische Regime ist erbost.

Teurer Bürgerkrieg: Schlacht um Kobane kostet Türkei eine Milliarde Lira

Der viermonatige Kampf um die besetzte syrische Stadt Kobane hat die türkischen Finanzen mit rund einer Milliarde Lira, umgerechnet 361,5 Millionen Euro, belastet. Verursacht wurden die Aufwendungen durch medizinische Behandlungen und den nicht abreißenden Flüchtlingsstrom. Mehrere Hundert Kämpfer und noch einmal mehrere Tausend Zivilisten suchten im Nachbarland Türkei Hilfe.

Erdoğan: Der Westen hat um Kobane gekämpft  – die Menschen in Aleppo lässt er im Stich

Nach der Befreiung der syrisch-kurdischen Stadt Kobane von der Terrormiliz IS hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan das Vorgehen der internationalen Koalition kritisiert. Während die ganze Welt für Kobane aufgestanden sei, interessiere sich niemand für die nordsyrische Stadt Aleppo.

Unruhen in der Türkei: Zusammenstöße zwischen Kurden fordern fünftes Todesopfer

Die Unruhen von Cizre Ende Dezember 2014 haben nun ein fünftes Todesopfer gefordert. Ein 32-Jähriger, der vor einer Woche bei den Zusammenstößen verletzt wurde, erlag am Sonntag seinen Verletzungen. Die Ärzte konnten trotz zahlreicher Operationen nichts mehr für ihn tun. Erst am Sonntag wurde ein Junge aus Silopi zu Grabe getragen.

100 Tage im Amt: Erdoğan hat international viel Kredit verspielt

Zu Beginn von Erdoğans Amtszeit als Präsident der Türkei standen die Zeichen auf Versöhnung. Hundert Tage später ist das Land jedoch nach wie vor gespalten. Auch international hat das Land an Ansehen eingebüßt. Mittlerweile gilt Erdoğan als kaum berechenbarer Partner.

Kurdische Theorie um Kobane: Hat umkämpfte Stadt deutsche Ursprünge?

Geht es nach den Kurden in der syrischen Stadt Kobane, hat ihre Heimat deutsche Ursprünge. Zurück geht ihre Theorie auf einen kleinen Bahnhof, den eine deutsche Firma wenige Jahre vor Beginn des Ersten Weltkriegs dort errichtete. Wasserdicht ist ihre Idee allerdings nicht. Auch Einwohner der Region kommen infrage.

Zu lockere Visa-Bestimmungen: Flüchtlinge nutzen Türkei verstärkt als Sprungbrett in die EU

Die liberale Visapolitik der Türkei macht das Land zu einem beliebten Transitgebiet für Flüchtlinge aus aller Welt. Diese versuchen über teils gefährliche Wege bis nach Europa zu gelangen. Andere, wie etwa jene aus Syrien, bleiben zu Hunderttausenden in der Türkei.

Deutsche Solidarität für Fußballer Deniz Naki: Attacke ist Armutszeugnis für die moderne Türkei

Der Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland e.V. (BDAJ) stellt sich nach dem tätlichen Angriff gegen Deniz Naki in der Türkei hinter den deutsch-türkischen Fußballer. Die Jugendorganisation bezeichnet die Vorgänge als feigen Angriff und wertet sie als Kritikunfähigkeit einiger Teile der türkischen Gesellschaft. Der Sportler hat mittlerweile seine Konsequenz gezogen und die Türkei verlassen.

Warum ein Autonomiegebiet für die Yeziden in Kurdistan keine Lösung ist

Die Gesellschaft Ezidischer AkademikerInnen (GEA) hat beschlossen, sich für die Autonomie für die Yeziden und andere Minderheiten und insbesondere für die „Autonomie für Schingal“ einzusetzen (1). Diese Forderung scheint wenig durchdacht und zukunftsweisend zu sein.

Konsequenz nach Attacke: Deutsch-Türkischer Fußballer Deniz Naki verlässt die Türkei

Der deutsch-türkische Fußballer Deniz Naki will nicht länger in der Türkei bleiben. Der Gençlerbirliği-Spieler hat beschlossen, seinen Süper Lig-Club zu verlassen. Der Grund ist ein rassistischer Angriff am vergangenen Wochenende. Nun fühlt sich der junge Mann nicht mehr sicher.