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Koranverteilung

Gehört der Salafismus zu Deutschland? Und was ist mit Yehia Yousif?

Salafisten (Salafi) machen nicht erst seit der Koranverteilaktion auf sich aufmerksam. Die Bewegung existiert schon seit langen Jahren in Deutschland. Wieso aber wird erst jetzt so ausgiebig über diese Gruppierung berichtet? Wieso stürzen sich Politiker, Behörden und Medien gerade zu diesem Zeitpunkt so öffentlichkeitswirksam auf das Thema?

Lamya Kaddor: „Deutschland kann es sich nicht leisten, auf muslimische Fachkräfte zu verzichten“

Die Islamwissenschaftlerin und Religionspädagogin Lamya Kaddor kritisiert im Gespräch mit den Deutsch Türkischen Nachrichten das Verhalten vieler Politiker in Deutschland. Aus Wahlkampfgründen würden diese "Politik auf dem Rücken aller Muslime" machen.

Koranverteilung: Die Verbotsforderung nutzt den Salafisten

Die kostenlose Verteilung des Korans von Seiten der Salafisten schlägt hohe Wellen. Politiker wie Vertreter von Religionsgemeinschaften verurteilen die Tat. Sie wären aber besser beraten, Ruhe zu bewahren. Denn die mediale Aufmerksamkeit nutzt vor allem den Salafisten.

Koranverteilung: Warum auch die Muslime dagegen sind

Auch an diesem Samstag verteilten Salafisten Korane in vielen deutschen Großstädten. Doch damit schaden sie den Muslimen, auch diese sind gegen die Aktion.

„Wir wissen, wo ihr wohnt“: Salafisten bedrohen Journalisten im Internet

Die Muslime salafistischer Strömung, die es sich zum Ziel gesetzt haben 25 Millionen kostenloser Koranexemplare zu verteilen, sind über die Berichterstattung nicht sehr erfreut. Im Internet bedrohen sie namentlich Journalisten mit privaten Fotos und weiteren Informationen.

Kostenlose Koranverteilung: Verfassungsschutz warnt vor Missionierung

Salafisten verteilen im gesamten deutschsprachigen Raum kostenlose Koranexemplare. Der Verfassungsschutz sieht darin eine Missionierungsaktion und befürchtet das Ziel der Extremismusverbreitung. Cem Özdemir kritisiert, dass die Salafisten damit versuchen als "Sprachrohr der Muslime" aufzutreten. Den großen Teil der Muslime repräsentiert die Strömung allerdings überhaupt nicht.