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Koza Ipek Holding

Die türkische Opposition zeigte sich von den Vorgängen entsetzt. (Screenshot YouTube)

Erdoğans harte Hand: Türkische Redakteure wegen kritischer Titelseite verhaftet

Die türkische Polizei ist kurz nach der Wahl erneut gegen kritische Journalisten vorgegangen. Stein des Anstoßes war ein provokantes Cover, das den türkischen Präsidenten mit einem vermeintlich drohenden Bürgerkrieg im Land in Verbindung bringt. Die aktuelle Ausgabe wurde inzwischen beschlagnahmt und der Titel auf der Internetseite wurde zensiert.

Kritische Medien in der Türkei auf Regierungskurs gezwungen

Eben noch waren die Sender und Zeitungen der Koza-Ipek-Gruppe in der Türkei regierungskritisch. Nachdem sie staatlicher Kontrolle unterworfen worden, schwenken sie auf ein Wohlfühlprogramm um. Die Regierung will damit kurz vor der Wahl nichts zu tun gehabt haben.

Dem Konzern wird nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu vorgeworfen, die «Terrororganisation» der Gülen-Anhänger finanziert und unterstützt zu haben. (Screenshot YouTube)

Türkische Polizei stürmt regierungskritischen Fernsehsender

Vier Tage vor der Neuwahl in der Türkei hat die Polizei das Gebäude der regierungskritischen Koza Ipek Mediengruppe in Istanbul gestürmt. Am Mittwochmorgen verschaffte die Feuerwehr den Sicherheitskräften mit einem Metallschneider Zugang zum Gelände, wie auf Fernsehbildern zu sehen war.

Vor dem Gebäude der Koza Ipek Holding in Istanbul gab es Solidaritätskundgebungen. (Screenshot YouTube)

Kurz vor den Neuwahlen: Türkei stellt Medienkonzern unter staatliche Aufsicht

Die Türkei hat einen regierungskritischen Medienkonzern unter staatliche Aufsicht gestellt. Die Koza Ipek Holding stehe im Verdacht der Geldwäsche und der Unterstützung einer Terrororganisation. Die Koza Ipek Holding gibt unter anderem die regierungskritische Zeitung «Bugün» heraus.