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Krankenkassen

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: Consilium)

Regierung entnimmt für Flüchtlinge eine Milliarde aus Gesundheits-Fonds

Die Bundesregierung entnimmt im kommenden Jahr rund tausend Millionen Euro zur Versorgung von Flüchtlingen aus dem Gesundheitsfonds. Durch die Maßnahme sollen die Krankenkassen vor zu großen finanziellen Belastungen bewahrt werden.

Ziel sei es, die Qualität der medizinischen Versorgung zu verbessern sowie die Rolle der Patienten zu stärken, so das Ministerium. (Grafik: BMG)

Höhere Beiträge: Kosten für elektronische Gesundheitskarte steigen massiv

Noch bevor die elektronische Gesundheitskarte wirklich den versprochenen Nutzen für alle aufzeigen kann, ist erneut von Mehrkosten die Rede. Kosten, die letztlich durch den Versicherten getragen werden. Die Kassenbeiträge werden erneut steigen. Allein die zusätzliche Telematik-Infrastruktur für Klinikambulanzen und Versorgungszentren soll noch einmal 100 Millionen Euro kosten.

Steigender Behandlungsbedarf: Kassen müssen mit Mehrkosten rechnen

Im kommenden Jahr müssen die Krankenkassen 250 Millionen Euro mehr bereitstellen.

Kassen und Kliniken streiten um Kosten der Krankenhausreform

Die Krankenhaus-Reform spaltet die Lager auch nach der Verabschiedung: Die Krankenkassen beklagen zu hohe Kosten, die Kliniken zu viele Kürzungen. Die Restrukturierung soll etwa die Zahl der Operationen verringern und dafür die Qualität verbessern.

Krankenkasse fordert Budget für Forschung und Entwicklung

Ein Gutachten der gesetzlichen Krankenkasse DAK-Gesundheit kommt zu dem Schluss, dass die Krankenkassen mehr Geld brauchen. Ein neuer Fonds für Forschung und Entwicklung soll die Leistungen der Kassen stärker am Bedarf der Alten und chronisch Kranken ausrichten. Dafür bedarf es einem Betrag von knapp einer Milliarde Euro.

Patienten nutzen Apps für medizinische Therapie

In Deutschland entsteht eine neue Startup-Szene, die die Internetmedizin in Form von Apps für Patienten attraktiv macht. Einer Studie zufolge können Apps die Therapietreue, das Patientenverhalten und die medizinische Versorgung verbessern.

Private Versicherung: Preis und Leistung passen nicht zusammen

Eine Studie ergab, dass der günstigste und teuerste private Krankenversicherer vergleichbare Leistungen erbringen. Beim Wechsel der privaten Kasse können Versicherte bis zu 50 Prozent der Beiträge sparen.

Barmer GEK und AOK Nord sammeln Fitness-Daten der Mitglieder

Die Barmer GEK und die AOK Nord sind mit mobilen Apps auf der Jagd nach den Fitness-Daten ihrer Mitglieder. Die Analyse der Fitness-Tracker spart langfristig Geld: Je mehr Versicherte ihre Daten preisgeben, desto präziser wird die Risikoanalyse der Krankenkassen.

Gesundheitsausgaben wachsen schneller als die Wirtschaft

Die Gesamtausgaben im Gesundheitswesen steigen schneller als das Bruttoinlandsprodukt. Private Haushalte wurden aber trotzdem durch den Wegfall der Praxisgebühr entlastet. Den größten Anteil an den Kosten tragen die Krankenkassen, gefolgt von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen .

Krankenkassen-Beiträge könnten 2016 drastisch ansteigen

Die hohen Ausgaben der Krankenkassen im vergangenen Jahr könnten zu höheren Beiträgen führen. Die Kassen haben mit Prämienzahlungen und Sonderleistungen um Kunden geworben. In 2016 dürfte es dafür um monatlich 50 Euro teurer werden.

Viele Krankenkassen erstatten auch rezeptfreie Medikamente

Den meisten Versicherten ist nicht bewusst, dass Krankenkassen seit drei Jahren Satzungsleistungen wie zum Beispiel rezeptfreie Medikamente erstatten dürfen. 60 Prozent aller Krankenkassen erstatten die sogenannten OTC-Präparate im Rahmen von Satzungsleistungen.

CDU: Medikamente mit Zusatznutzen dürfen mehr Kosten

Gesundheitspolitiker Jens Spahn (CDU) fordert die Krankenkassen im Preisstreit für Medikamente zur Mäßigung auf. Pharmakonzerne dürften hohe Preise für Medikamente verlangen, wenn diese einen Zusatznutzen bieten würden. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Medikamente, die nicht mehr gegen günstigere Präparate ausgetauscht werden dürfen.

Streit um Finanzierung der medizinischen Versorgung bricht aus

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung kritisiert, dass die Krankenkassen die Reform der medizinischen Versorgung in Deutschland nicht genügend mittragen. Die Kosten des geplanten Versorgungsstärkungsgesetztes würden auf die Versicherten umgewälzt. Streit gibt es auch um die Bemessung des Versorgungsbedarfes in bestimmten Regionen Deutschlands.

Versicherte sparen bei Kassenwechsel dreistelligen Betrag

Versicherte bekommen zum Jahreswechsel die Chance, die Krankenkasse zu wechseln und Geld zu sparen. Wer zu einem billigeren Anbieter wechselt, kann einen dreistelligen Betrag im Jahr einsparen. Je höher das Einkommen, desto höher die Ersparnis.

Neues Versorgungsgesetz gefährdet Existenz von Arztpraxen

Ärzte kritisieren das Gesetz zur Versorgungsstärkung: Patienten, die dringend einen Termin bräuchten, könnten benachteiligt werden. Zudem führe das Gesetz zur Schließung von tausenden Arztpraxen.

Gutverdiener sparen am stärksten bei neuen Kassenbeiträgen

Wer viel verdient, spart am meisten, wenn die Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherungen sinken. Bei einem Einkommen von 4.000 Euro Brutto ist die Ersparnis doppelt so hoch, wie bei einem Einkommen von 2.000 Euro Brutto. Die meisten Krankenkassen geben jedoch noch nicht bekannt, ob sie die Beiträge senken oder anheben.

Darf die Krankenkasse Unverheirateten den Kinderwunsch bezahlen?

Das Bundessozialgericht entscheidet, ob gesetzliche Kassen die künstliche Befruchtung für Unverheiratete finanzieren dürfen.

Freie Ärzteschaft warnt vor Datenmissbrauch durch eGK

Durch die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte würden zuerst die Interessen der Krankenkassen und der Gesundheitswirtschaft bedient. Der Verband Freie Ärzteschaft warnt vor einer Vorratsdatenspeicherung und vor den Kosten dieses Mammutprojektes. Die informationelle Selbstbestimmung des Patienten werde vernachlässigt.

Startschuss fällt 2015: Ohne eGK werden Kosten in Rechnung gestellt

Wer im Januar 2015 noch keine elektronische Gesundheitskarte besitzt und verwendet, bekommt die Kosten für die ärztliche Behandlung in Rechnung gestellt. Das betrifft derzeit noch immer sechs bis acht Prozent aller Versicherten.

Gegen den Ärztemangel: Sind Versorgungszentren die Lösung?

Ein Gericht hat medizinische Versorgungszentren gegenüber Arztpraxen gestärkt. Neue MVZ dürfen die gleichen Fallzahlzuwächse haben wie neue Arztpraxen. Damit öffnet sich auch ein möglicher neuer Ansatz zur Bekämpfung des Ärztemangels.