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Krebs

Viele sehen in der Chemotherapie die einzige Möglichkeit, den Krebs doch noch zu besiegen. Haarausfall ist dabei nur eine der Folgen einer solchen Behandlung. (Foto: Flickr/ oftotheside by this lucid moment CC BY 2.0)

Chemotherapie: Das falsche Versprechen der Heilung vom Krebs

Eine Chemotherapie wird oft als letzte wirksame Behandlung zur Bekämpfung von Krebszellen angesehen. Eine Studie zeigt jedoch das genaue Gegenteil. Demnach beschädigt die Chemotherapie die gesunden Zellen nachhaltig und kann sogar den Tumor stärker wachsen lassen.

Mit Infrarot und Mikrochips: Digitale Verfahren sollen die Krebsdiagnostik verbessern. (Foto: Uni Bremen)

Krebsforschung: Infrarot und Mikrochips gegen Fehldiagnosen

Ein neues Diagnoseverfahren mit Infrarotlicht soll künftig Fehldiagnosen vermeiden helfen. Krebszellen werden erkannt, da sie Licht anders absorbieren als gesunde Zellen. Ein entsprechendes Gerät zur Untersuchung von Gewebeproben wird nun entwickelt und soll zwischen zehn und zwanzigtausend Euro kosten.

Künstliche Haut hilft Google bei der Erforschung der Nano-Medizin. (Foto: Flickr/ Fibonacci sequence, the Golden Mean by fady habib CC BY 2.0)

Unter der Haut: Googles Nano-Medizin leuchtet bei Krebsalarm

Um die eigene Nano-Medizin zu testen, entwickelt Google künstliche menschliche Haut. Die Nanopartikel aus den Google-Pillen sollen im Körper aufleuchten, wenn sie Krebszellen aufgespürt haben. Ein Armband liest das Licht-Signal durch die Haut hindurch.

Den stärksten Anstieg der Krankheit gibt es bei Lungen- und Bronchialkrebs, der im Zusammenhang mit dem Rauchen entsteht. (Foto: Flickr/ Smoking Hand by Tela Chhe CC BY 2.0)

Sterbealter für Patienten mit Krebs steigt

Krebs ist nach den Herz-Kreislauferkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Doch das Sterbealter steigt. Anteil an Patienten über 85 Jahre ist in den vergangenen 32 Jahren um neun Prozent gestiegen.

Für ihre neue Nano-Medizin testet Google derzeit alle erdenklichen Eigenschaften von menschlicher Haut (Foto: Flickr/Veins in my Right Arm 22. Mai 2009 by Colin Davis CC BY 2.0).

Unter der Haut: Googles Nano-Medizin leuchtet bei Krebsalarm

Um die eigene Nano-Medizin zu testen, entwickelt Google künstliche menschliche Haut. Die Nanopartikel aus den Google-Pillen sollen im Körper aufleuchten, wenn sie Krebszellen aufgespürt haben. Ein Armband liest das Licht-Signal durch die Haut hindurch.

Übergewicht kann zu Krebs führen. (Foto: Flickr/ Full Figured by Tony Alter CC BY 2.0)

Studie: Zusammenhang zwischen Übergewicht und Krebs entdeckt

Fast eine halbe Million aller neuen jährlichen Krebsfälle geht auf Übergewicht zurück. Besonders in hochentwickelten Ländern und dort bei Frauen lässt sich diese Entwicklung beobachten. Brust- und Nierenkrebs sind hier die häufigsten Krebsarten.

Bei einer Befragung von Krebspatienten kommen interessante Aspekte der Behandlung ans Tageslicht. (Foto: Flickr/ talking to theGolfer by Erich Ferdinand CC BY 2.0)

Befragung von Krebspatienten enthüllt Nachholbedarf bei Therapie

Die Bedürfnisse von Krebspatienten fließen nicht ausreichend in die aktuellen Therapien ein. Einer Befragung zufolge brechen Patienten gern das Tabu: Sie wollen über ihre Krankheit sprechen und erwarten mehr Akzeptanz und Zuwendung von der Gesellschaft.

Türkische Mediziner fürchten: Exakte Zahlen zur Lebenserwartung könnten die Motivation der Patienten gefährlich dämpfen. (Foto: Flickr/ RE:Union - A story of cancer in the family by Erik Söderström CC BY 2.0)

So lange leben Krebs-Patienten: Türkische Gesundheitsbehörde verstört mit knallharten Statistiken

Das türkische Gesundheitsministerium hat mit einer Veröffentlichung über Krebspatienten für Diskussionstoff gesorgt. Die zuständige Abteilung zeigte in ihrem Report „Krebsbekämpfung in der Türkei 2014“ die durchschnittliche Lebenserwartung von Krebspatienten in Form von Überlebensspannen auf. In Fachkreisen wird das als Verstoß gegen die Würde der Patienten gewertet.

Selbst Rauchen, UV-Strahlung und Veranlagung haben statistisch gesehen auf die meisten Krebsarten – hier ein Bild eines Lungenkarzinoms – keinen Einfluss. (Foto: Flickr/ Yale Rosen/CC BY-SA 2.0)

Studie: Krebs kann nicht durch Vorbeugung vermieden werden

Ein gesunder Lebenswandel hat auf die meisten Krebsarten keinen Einfluss. Entscheidend ist die Früherkennung.

Ist Googles Nano-Technologie bereits veraltet?

Google will mit Nano-Teilchen Krebs aufspüren. Doch die Medizintechnik bedient sich lieber anderer Verfahren. Forscher kritisieren, dass das Schlucken von Nanoteilchen nicht effektiv und zu invasiv sei. Es sei längst möglich, Krankheiten vor ihrem Ausbruch aufzuspüren.

Der zerstörte Reaktor 4 des Atomkraftwerks von Tschernobyl. Mit einem Milliarden-Investment wollte die Ukraine einen neuen Sarkophag bauen, weil der alte bereits brüchig geworden war. (Screenshot: YouTube)

28 Jahre nach Tschernobyl: Ukraine hat die Folgen nicht im Griff

Im Zuge der Tschernobyl-Katastrophe wurden hunderttausende Menschen in zahlreichen Ländern verstrahlt. Tausende sind bisher an Leukämie oder Krebs gestorben. Die Ukraine will bis 2015 einen neuen Sarkophag um die Atomruine errichtet haben.

Cannabis hemmt Neubildung von Gefäßen in Tumoren

Pharmakologen entdecken, dass Cannabinoide eine Anti-Krebs-Wirkung entfalten können, indem sie deren Wachstum hemmen. Die Gefäße in den Tumoren entwickeln sich nicht mehr weiter. Auch die Metastasierung werde durch Cannabinoide gehemmt.

Apfelbeeren verbessern Ergebnisse der Chemotherapie

Forscher untersuchen die Wirkung von Apfelbeeren auf Bauchspeicheldrüsenkrebs. In Kombination mit einer Chemotherapie führen die Beeren dazu, dass mehr Krebszellen absterben. Die Forscher arbeiten an neuen Therapien zur Behandlung.

Gentechnik in der Pille: Anteil von Biopharmazeutika am Arzneimittelmarkt wächst

Der Umsatz gentechnisch hergestellter Medikamente wächst doppelt so schnell wie der Gesamtmarkt der Pharmazeutika. Die maßgeschneiderten Medikamente sind erfolgreich gegen verschiedene Krebsarten, Rheuma, Diabetes und auch seltene Krankheiten.

Krafttraining kann krebsbedingte Erschöpfung lindern

Krafttraining während der Strahlentherapie verbessert Lebensqualität und lindert Fatigue-Symptome von Brustkrebs-Patienten.

Neuartige Technik: Mikrochip kann Krebs diagnostizieren

Eine Erfindung aus Kassel könnte die Diagnostik von Krebserkrankungen und anderen Leiden vereinfachen und beschleunigen. Der neue Sensor ist kostengünstiger und exakter als bisherige Verfahren. Ziel ist die Entwicklung eines Batteriebetriebenen Chips, den jeder selbst bedienen kann.

Krebsforschung: GSK investiert 350 Millionen

GlaxoSmithKline hat sich mit der britischen Biotechfirma Adaptimmune auf eine langjährige Partnerschaft geeinigt. Der Konzern hat die Krebsforschung offenbar nicht aufgegeben hat. Im April hatte GSK seine Krebssparte für 16 Milliarden Dollar verkauft.

Krebsrisiko verheimlicht: Milliardenstrafe für japanischen Pharmakonzern

Takeda muss 6 Milliarden Dollar Strafe zahlen, weil es die mögliche Verbindung zwischen der Einnahme seines Diabetesmedikaments und dem Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken, geheim hielt.

Krebs: Sterberisiko fällt in reichen Regionen geringer aus

Der Wohnort spielt für Krebspatienten eine entscheidende Rolle. Patienten aus wirtschaftlich schwachen Regionen haben in den ersten drei Monaten nach der Diagnose ein um 33 Prozent höheres Sterbe-Risiko.

Hilfe von Fruchtfliegen: Insekten können den Krebs riechen

Erstmals ist es Forschern gelungen, dem Geruch von Krebszellen auf die Spur zu kommen. Wegen ihres Geruchssinns können Fruchtfliegen zwischen gesunden und Krebszellen unterscheiden. Die Fliegen konnten auch einzelne Abweichungen zwischen den Krebszellen erkennen. Dies könnte dazu führen, dass man Krebszellen schneller nachweisen kann.