Alle Artikel zu:

Kreml

Russland und Armenien. (Karte: Ktratfor)

Russland: Alarmstufe Rot nach Gefechten in Nachbar-Staaten

Die Sicherheitskräfte in Kasachstan befinden sich nach einem Islamisten-Angriff am Montag in erhöhter Alarmbereitschaft. Doch auch in Armenien dauert eine Geiselnahme von bewaffneten Oppositionellen seit bereits drei Tagen an. Der Kreml befürchtet eine Destabilisierung seiner Grenzregionen.

Gefechte an Russlands Grenzen ausgebrochen

In Kasachstan haben sich Islamisten Gefechte mit der Polizei geliefert. Das Land hat die „Alarmstufe Rot“ ausgerufen. In Armenien haben bewaffnete Männer eine Polizeistation eingenommen und einen Major getötet. Der Kreml ist alarmiert und befürchtet eine Destabilisierung der russischen Grenzgebiete.

Türkei: Erdogan entschuldigt sich bei Putin für Jet-Abschuss

Der Kreml meldet, dass sich der türkische Staatschef Erdogan bei Putin für den Abschuss des russischen Kampfjets schriftlich entschuldigt habe. Auch mit Israel hat die Türkei eine Aussöhnung angekündigt.

Türkei: Putin weist Erdogans Annäherungs-Versuch zurück

Der türkische Staatschef Erdogan hat sich in einem Schreiben an Putin für eine Normalisierung der bilateralen Beziehungen eingesetzt. Doch Putin wies die den Annäherungsversuch zurück. Moskau fordert eine klare Entschuldigung und eine finanzielle Kompensation für den Jet-Abschuss.

Russland: Putin beschränkt Einfluss des Geheimdienstes

Russlands Präsident Putin hat zahlreiche Personal-Rochaden im Sicherheitsapparat vorgenommen. Er bereitet die Sicherheitsbehörden darauf vor, interne Putschversuche oder vom Ausland angezettelte Unruhen einzudämmen.

Nationalgarde soll Putin gegen Feinde von innen und außen schützen

Putin wandelt die bisherigen Truppen des Innenministeriums in eine Nationalgarde, die direkt dem Kreml-Chef untersteht. Er fürchtet von außen gesteuerte Revolutionen ebenso wie Machenschaften des Geheimdienstes FSB, der seinen Sturz betreiben könnte.

2000 Polizisten bei Risikospiel Moskau gegen Istanbul

Beim Risikospiel in der Fußball-Europa League zwischen Lokomotive Moskau und Fenerbahce Istanbul sollen 2000 Polizisten für Sicherheit sorgen. Das teilten die Behörden in Moskau vor der Begegnung vom Donnerstagabend mit.

Russische Polizisten bei Risikospiel Fenerbahce gegen Lokomotive

Zur Sicherung des Risikospiels zwischen Fenerbahce Istanbul und Lokomotive Moskau in der Fußball-Europa-League reisen russische Polizisten an diesem Dienstag in die türkische Großstadt. Die Regierung in Ankara habe um diese Unterstützung gebeten, teilte das Innenministerium in Moskau der Agentur Tass zufolge mit.

Demonstranten vor der türkischen Botschaft in Moskau. (Screenshot YouTube)

Kreml kritisiert anti-türkische Ausschreitungen in Russland scharf

Das Menschenrechtsbüro des Kreml will gegen die anti-türkische Stimmung in Russland vorgehen. Es sei völlig inakzeptabel und gefährlich, wenn Studenten wahllos ausgewiesen und illegale Razzien in türkischen Firmengebäuden stattfinden, so eine Kreml-Sprecherin.

Putin und Erdogan während des G20-Gipfels in Antalya. (Screenshot YouTube)

Affront: Russlands Präsident Putin lädt Erdoğan aus

Russlands Präsident hat aktuell kein Interesse, sich mit dem türkischen Präsidenten Erdoğan zu treffen. Der Kreml sagte eine geplante Begegnung in dürren Worten ab.

USA haben starke Zweifel an russischen Absichten in Syrien

Die Lage im syrischen Bürgerkrieg ist extrem kompliziert. Nun haben russische Kampfjets erstmals Ziele bombardiert. Aber welche? Den Islamischen Staat oder doch Rebellen gegen Russlands Partner Assad?

Kein Scherz: Putin telefoniert mit Elton John

Nach einem Scherz russischer Komiker hat der Kremlchef Wladimir Putin mit dem britischen Sänger Elton John telefoniert. «Diesmal wirklich», sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag bei einem Besuch im südrussischen Gebiet Rostow.

EU-Sanktionen gegen russische Individuen: Eine Lachnummer

Die EU-Sanktionen gegen russische Einzelpersonen waren offenbar ein besserer PR-Gag. Während die Sanktionen gegen Unternehmen die europäische Wirtschaft schwer treffen, sind die Einfrierungen von russischen Privatkonten nur mit der Lupe zu finden. In Schweden etwa wurden 200 Euro gesperrt, in Deutschland waren es 120.000 Euro.

Zypern widersetzt sich der EU und erlaubt Russland Stationierung von Kriegs-Schiffen

Der zypriotische Präsident Nikos Anastasiades hat sich mit Kreml-Chef Wladimir Putin auf die Stationierung von Kriegsschiffen an den Häfen des Insel-Staats geeinigt. Zudem wollen beide Länder ihre wirtschaftlichen Beziehungen intensivieren. Anastasiades meint, dass die Russland-Sanktionen der EU ein Fehler gewesen seien.

London setzt Tausend Soldaten als „Facebook-Warriors“ ein

Das britische Militär bildet „Facebook-Warriors“ aus. Sie sollen False-Flag-Operationen und Desinformations-Kampagnen in den Sozialen Medien betreiben. Die Einheit besteht aus 1.500 Online-Soldaten.

Türkei geht auf Distanz zum russischen Pipeline-Angebot

Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu hat dem Pipeline-Projekt Turkish Stream von Gazprom indirekt eine Absage erteilt. Der Bau der Transanatolischen Pipeline reiche aus, um Europa mit Energie-Trägern zu versorgen. Die Fertigstellung dieses Projekts habe Priorität.

Merkel-Vertrauter verschärft Ton gegen Putin: „Er zerstört alles“

Angela Merkel lässt den Ton gegen Russlands Präsident Putin verschärfen. Ihr Russland-Beauftragter Gernot Erler wirft Putin vor, die europäische Friedensordnung in Frage zu stellen. Im ZDF braucht Merkel die einschlägigen Fragen des Moderators Claus Kleber gar nicht zu beantworten: Sie enthalten alle Klischees, die Merkel immer schon mal zu Putin loswerden wollte.

Neue Medien-Gesetze: CNN stellt Tätigkeit in Russland ein

Der US-Sender CNN wird seinen Vertrieb in Russland bis zum Jahresende einstellen. Moskau hatte zuvor ein Mediengesetz beschlossen, wonach Werbung auf Kabel- und Satellitenkanälen verboten wird. Zudem sollen Beteiligungen von ausländischen Firmen an russischen Medienanstalten auf 20 Prozent begrenzt werden.

Londoner Think Tank warnt vor Eskalation zwischen Nato und Russland

Die Londoner Denkfabrik European Leadership Network hat 40 Vorfälle der vergangenen acht Monate dokumentiert, die sich zwischen der Nato und Russland abgespielt haben. Das Eskalations-Potential dieser Vorfälle sei groß gewesen. Deshalb fordert die Denkfabrik die Errichtung diplomatischer und militärischer Kanäle zwischen Russland und der Nato.

Schutz gegen Russland: Polen verlegt Soldaten an die Grenze zur Ukraine

Polen wird wegen der Sicherheitslage in der Ukraine seine Truppen an der Ostgrenze verstärken. Russland hat angekündigt, bei Kaliningrad Kurzstrecken-Raketen stationieren zu wollen. Die Entwicklung zeigt, dass das Verhältnis zwischen der Nato und Russland noch weit von einer Entspannung entfernt ist.