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Krim

Der jüngste Vorfall in den türkischen Medien. (Screenshot ajanshaber.com)

Russen zwingen türkisches Schiff im Schwarzen Meer zum Abdrehen

Einen Tag nach den russischen Warnschüssen in Richtung eines türkischen Fischerboots haben die Russen nun ein türkisches Boot zum Abdrehen gezwungen. Der Vorfall ereignete sich im Schwarzen Meer. Angeblich habe das Schiff den Weg zweier Schiffe gekreuzt, die Bohrinseln im Schlepptau hatten.

Ängstlicher Sultan: Warum schließt die Türkei die Meerengen nicht für russländische Kriegsschiffe?

Neuerdings ist die Türkei nicht nur durch die russländische Militärpräsenz an den Gegenküsten des Schwarzen Meeres konfrontiert, sondern auch unmittelbar an ihrer eigenen Südflanke. Völkerrechtlich gegebenene Möglichkeiten, in der akuten Konfrontation mit Moskau, das russländische Engagement im Syrien-Krieg logistisch zu blockieren werden nicht genutzt. Erdoğan scheint sich in einer Phase der Orientierungslosigkeit zu befinden. Doch viel Zeit zum Nachdenken bleibt ihm nicht.

Kluger Ratschlag aus Princeton: Europa muss sich von den USA emanzipieren

Stephen F. Cohen von der Princeton-Universität rät Europa, eine neue Orientierung der Außenpolitik vorzunehmen: Diese müsse sich aus der Abhängigkeit der US-Politik lösen, ohne deswegen antiamerikanisch zu werden. Es wäre positiv für den Weltfrieden, wenn eine Allianz zwischen Deutschland, Russland und China entstünde.

In der Ukraine häufen sich die Übergriffe und Attentate auf regierungskritische Journalisten und Bürger. Doch die EU solidarisiert sich nicht demonstrativ mit den Opfern. (Screenshot)

Ukraine: Morde an Regierungskritikern lassen die EU kalt

In der Ukraine wurde der Mord am regierungskritischen Journalisten Oles Busina immer noch nicht aufgeklärt. Angriffe auf Regierungskritiker laufen unvermindert weiter. Die EU schaut weg und will den Krim-Konflikt nutzen, um einen Keil zwischen die Türkei und Russland zu treiben. Dabei sollen die Krim-Türken benutzt werden. Erdoğan und Putin müssen wachsam sein.

Türkei will Beobachtermission auf Krim schicken

Die Türkei will eine Beobachtermission auf die von Russland annektierte ukrainische Halbinsel Krim schicken. Entsendet werden soll eine informelle Mission, die Menschenrechtsverletzungen beobachtet. Sorgen bereitet der türkischen Regierung vor allem die Situation der Krim-Tataren.

Gegen Russland: Dänemark beansprucht offiziell den Nord-Pol

Dänemark macht Ansprüche in der Arktis geltend. Das Land will ein Gebiet über 900.000 Quadratkilometer seiner Wirtschafts-Zone einverleiben. Doch auf dieselben Formationen erhebt auch Russland Gebiets-Ansprüche. Ein dänischer Analyst sagt, dass Moskau seine militärischen Aktivitäten am Nordpol intensivieren werde.

Cyber Berkut: Hacker veröffentlichen Liste von US-Waffen für die Ukraine

Die Hacker-Gruppe Cyber Berkut hat Dokumente veröffentlicht, wonach die USA die Ukraine mit Waffen beliefern soll. Neben Abwehrraketen, Granatwerfern und Scharfschützen-Gewehren will die ukrainische Armee auch Ausrüstung für Kampftaucher und Boote erhalten. Die Nato plant, über Litauen auch offiziell Waffen in die Ukraine zu liefern. Bisher hatten die USA und die EU das militärische Engagement Russlands in der Ukraine als Grund für den neuen Kalten Krieg zwischen den Blöcken genannt.

Menschenrechtler: Religionsfreiheit auf der Krim eingeschränkt

Im Zuge der Regionalwahlen auf der umkämpften Halbinsel Krim an diesem Sonntag beklagt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine zunehmende Beschneidung der Religionsfreiheit. «Die pro-russischen Behörden auf der Krim und der dortige Geheimdienst haben den Druck auf alle erhöht, die als pro-ukrainisch oder anti-russisch gelten könnten», sagte Osteuropa-Referentin Sarah Reinke in Göttingen.

Russland verspricht Türkei Minderheiten-Rechte für Krim-Tataren

Beim Treffen der beiden Außenminister Davutoğlu und Lawrow in Moskau wurden der Türkei Zugeständnisse gemacht. Die Krim-Tataren dürfen weiterhin in vielen Bereichen ihre kulturelle Identität bewahren. Diese Abmachung beruht auf der engen Kooperation zwischen Russland und der Türkei.

NASA: Russland kann ISS-Mission nicht stoppen

Der Konflikt zwischen Russland und dem Westen ob der Ukraine-Krise hat sich in jüngster Vergangenheit auch auf die gemeinsam angeflogene internationale Raumstation ISS ausgeweitet. Nachdem Russland seine Kooperation aufgekündigt hat, stellt die NASA jetzt klar: Eine der weltweit renommiertesten wissenschaftlichen Bemühungen wird auf keinen Fall Opfer von politische Uneinigkeit.

Putin schlägt zurück: Russland will aus ISS-Betrieb aussteigen

Eigentlich war eine Kooperation bis ins Jahr 2024 angedacht. Jetzt hat sich der Kreml umentschieden. Russland will im All offenbar nur noch bis 2020 gemeinsame Sache mit den USA machen. Als Hintergrund des jüngsten Schrittes wird die Ukraine-Krise vermutet.

Energie-Knowhow: Türkei sucht sich Hilfe in Norwegen

Die staatliche türkische Ölgesellschaft TPAO will offenbar den norwegischen Ölkonzern Statoil für eine Partnerschaft gewinnen. Im Blick haben die Türkei dabei die Tiefsee-Ölförderung sowie Produktionsprojekte im Schwarzen Meer und Mittelmeer.

Weltraum-Mission: Jetzt greift Russland den Iranern unter die Arme

Russland und der Iran sollen ein geheimes Abkommen über eine Kooperation in Weltraumfragen geschlossen haben. Die Zusammenarbeit umfasse angeblich alle Facetten von der Ausbildung iranischer Kosmonauten in Russland bis hin zur Entwicklung von Telekommunikationssatelliten für den Iran.

Ukraine-Krise: US-Sanktionen könnten auch ISS-Besatzung treffen

Der stellvertretende russische Ministerpräsident Dmitri Rogosin sagte am Dienstag, dass die jüngsten US-Sanktionen gegen Moskau auch die US-Astronauten auf der Internationalen Raumstation (ISS) gefährden könnten. Die Vereinigten Staaten hatten zuvor angekündigt, die Ausfuhr von bestimmten Hightech-Produkten nach Russland zu beschränken.

Ukraine-Krise: Der Türkei drohen wirtschaftliche Verluste

Je mehr sich die Krise in der Ukraine zuspitzt, desto größer werden auch die Sorgen in der benachbarten Türkei. Nicht wenige befürchten, dass der Konflikt mit Russland auch wirtschaftliche Folgen für die Türken haben könnte. Ankara könnte in dieser Situation aber durchaus auch Chancen sehen.

Nach Rückzug von der Krim: Muss McDonald’s jetzt auch raus aus Russland?

Bereits seit Anfang April hat sich die Fastfood-Kette McDonald's von der Krim zurückgezogen. Nun bläst dem Konzern offenbar auch kalter Wind aus Russland entgegen. Ginge es nach einigen Politikern und Gegnern des Unternehmens, müsste der Burger-Gigant aus ganz Russland abziehen.

Europäische Gasversorgung: South Stream Pipeline könnte durch die Türkei laufen

Falls Moskau einen solchen Antrag stellt, soll Ankara durchaus gewillt sein, die South-Stream-Pipeline, die Erdgas von Russland nach Europa transportiert, durch türkisches Territorium laufen zu lassen. Das signalisierte der türkische Energieminister Taner Yıldız an diesem Mittwoch.

Annexion der Krim: Wirft Russland nun seine Haushaltsdisziplin über Bord?

Die Vereinnahmung der Krim kommt Moskau teuer zu stehen. Um den Beitritt zu finanzieren, will das Land offenbar an seine Reservenfonds. Und das, obwohl Russland bereits am Rande einer Stagnation steht.

Krim-Krise: Turkish Airlines streicht Flüge bis Ende Juni

Die halbstaatliche türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines hat die Aussetzung ihrer Flüge auf die Halbinsel Krim verlängert. Eigentlich sollte die Route Istanbul - Simferopol aufgrund der angespannten Situation bis diesen Dienstag ausgesetzt werden. Nun wurde die Frist bis zum 26. Juni verlängert.

Krim-Krise: Google Maps beugt sich Druck aus Russland

Auch Google scheint sich mitten im Russland-Ukraine- Konflikt zu befinden. Auf Google Maps hat der Internetriese die Krim nun offiziell zu einem Teil der Russischen Föderation gemacht. Zu sehen ist das aber nur für die russischen User.