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Kurdistan

Kurden rufen in nordsyrischer Stadt Tell Abjad Selbstverwaltung aus

Nach ihrem Vormarsch gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) haben die Kurden und ihre Verbündeten in der nordsyrischen Stadt Tell Abjad eine Selbstverwaltung ausgerufen. Der Ort an der Grenze zur Türkei sei nun mit dem autonomen Kanton Kobane verbunden, sagte der Co-Chef der neuen Selbstverwaltung, Mansur Salum, am Mittwoch. Kobane wird ebenfalls von den Kurden beherrscht.

Hoffen auf neues Leben: IS-Opfer finden in Deutschland Zuflucht

Im Nordirak hoffen traumatisierte Opfer der Terrormiliz «Islamischer Staat» auf ein neues Leben in Deutschland. Baden-Württemberg will bis zu 1000 Frauen und Kinder aufnehmen. Niedersachsen beteiligt sich ebenfalls. Doch wie wählen die Beamten die Frauen aus?

USA und Türkei dulden Öl-Schmuggel des Islamischen Staats

Das Terrornetzwerk Islamischer Staat (IS) finanziert sich durch illegale Ölverkäufe und nimmt so rund drei Millionen Dollar am Tag ein. Sowohl das Nato-Mitglied Türkei als auch die US-Geheimdienste dulden den Ölschmuggel stillschweigend. Auch britische Konzerne mit engen Verbindungen ins Parlament sind in die Geschäfte der Islamisten verstrickt.

Türkei-Premiere: CHP und HDP gründen erste „Kurdistan-Universität“

Der stellvertretende Vorsitzende der CHP, Sezgin Tanrıkulu, und neun Abgeordnete der HDP arbeiten gemeinsam an der Gründung der ersten „Kurdistan-Universität“ der Türkei. An der Universität soll ausschließlich auf Kurdisch gesprochen und gelehrt werden. Die Kooperation zwischen der CHP und HDP ist derart eng, dass bei der Türkei-Wahl zahlreiche CHP-Mitglieder für die HDP gestimmt haben, damit diese den Einzug schafft und die AKP Stimmen verliert. Eine besonders raffinierte Strategie.

Europa ist Vergangenheit: Mit Kurdistan soll die Türkei größer werden

Der Finanzanalyst und Erdoğan-Vertraute Yiğit Bulut ist fest davon überzeugt, dass die Türkei nur eine wichtige globalpolitische Rolle spielen könne, wenn sie sich von Europa lossage. Ihre unmittelbare Region sei der Schlüssel zum Erfolg. In diesem Rahmen dürfe die Türkei keine Angst vor der Gründung Kurdistans haben. Denn in solch einem Szenario werde die Türkei der wichtigste Partner der Kurden werden.

Stratfor erwartet Eskalation zwischen Iran und Türkei

Eine großangelegter Konflikt zwischen der Türkei und dem Iran steht vor der Tür. Das jedenfalls ist die Ansicht der US-Denkfabrik Stratfor. Eine neu entstandene türkisch-kurdische Allianz habe den Iran und Bagdad gegen sich. Der Argwohn und die Feindschaft zwischen beiden Seiten sei groß.

15 000 Menschen bei Kurden-Kundgebung in Düsseldorf

Unter dem Motto «Frieden in Kurdistan - Freiheit für Abdullah Öcalan» haben tausende Kurden am Samstag auf den Düsseldorfer Rheinwiesen ein Kulturfestival gefeiert. Die Zusammenkunft blieb nach Polizeiangaben friedlich.

US-Senator lobt Türkei für Unterstützung irakischer Kurden

Die jüngsten Äußerungen der Türkei über einen unabhängigen kurdischen Staat wurden von Senatsführer Harry Reid positiv aufgenommen. Das letzte Wort liege aber noch immer beim irakischen Volk. In letzter Zeit intensivierte die Türkei ihre Zusammenarbeit mit der Autonomen Region Kurdistan (KRG).

Nach technischer Panne: Irakische Kurden beliefern Türkei wieder mit Erdöl

Ab Anfang Mai soll erneut Erdöl aus dem kurdischen Nordirak in die Türkei fließen. Zuvor war die Kirkuk-Ceyhan-Pipeline aufgrund einer Panne zum Erliegen gekommen. Doch die Zentralregierung in Bagdad möchte einen Export-Stopp des Erdöls an die Türkei.

Streit um Erdöl-Exporte: Irak zieht gegen Kurden vor Gericht

Die irakische Zentralregierung heuert eine international renommierte Anwalts-Kanzlei an. Sie will damit die Kontrolle über den Ölhandel zwischen der Autonomen Region Kurdistans und der Türkei zurückgewinnen. Mit der Konsultierung eines weltweit agierenden Unternehmens bekommt der Konflikt eine internationale Dimension.

Syrien vor dem Zerfall: Kurden gründen Autonomie-Regierung

Die syrischen Kurden nutzen das Chaos des syrischen Bürgerkriegs, um eine autonome Provinz Kurdistan auszurufen. Die Deklaration erfolgt ohne jede Zustimmung der in Montreux verhandelnden Staaten. Die wichtigste Kurdenpartei klagt über Behinderung bei der Gründung des Teilstaats durch die Türkei.

Pipeline Kurdistan-Türkei: Iraks Premier droht mit Kürzungen

Iraks Premierminister al-Maliki droht Kurdistan mit der Kürzung finanzieller Hilfen. Anlass für die Drohung sind die Öl-Exporte der autonomen Region an die Türkei via Pipeline. Dieser Export habe nicht die Erlaubnis der Zentralregierung.

Neue Öl-Macht Kurdistan: Türkei beginnt Öl-Import aus der Autonomen Region

Die Türkei hat den Start des Ölimports aus Kurdistan gebilligt. Allerdings bedarf der Handel ins internationale Ausland der vorherigen Zustimmung der irakischen Zentralregierung. Die Annäherung zwischen der Türkei und Kurdistan könnte eine versöhnliche Kooperation zwischen der Türkei und der Autonomen Region einleiten – dank purem türkischen Eigeninteresse.

Stratfor erwartet Eskalation zwischen Iran und Türkei

Eine großangelegter Konflikt zwischen der Türkei und dem Iran steht vor der Tür. Das jedenfalls ist die Ansicht der US-Denkfabrik Stratfor. Eine neu entstandene türkisch-kurdische Allianz habe den Iran und Bagdad gegen sich. Der Argwohn und die Feindschaft zwischen beiden Seiten sei groß.

PKK sabotiert Friedensprozess zwischen Kurden und Türken

Die PKK hat eine Großbaustelle in Südost-Anatolien angegriffen. Offenbar möchten sie den Friedensprozess stören. Denn es ging bei dem Angriff um die Verhinderung des Baus einer Straße. Die kurdischen Bauarbeiter sind entsetzt.

Türkei: Erdoğan trifft Kurden-Präsident Barzani

Premierminister Recep Tayyip Erdoğan hat den nächsten Schritt im Friedensprozess mit den Kurden gewagt. Er traf sich in Diyarbakır mit dem Kurden-Präsidenten des Nordirak, Masud Barzani. Beide beschwörten eine türkisch-kurdische Schicksalsgemeinschaft. Doch die PKK ist unzufrieden. Sie fürchtet, dass Abdullah Öcalan nichts mehr zu sagen hat im Friedensprozess.

Wegen Angriffe auf Dörfer: Türkei muss 2,3 Millionen Euro an Kurden zahlen

Die Türkei muss 41 Personen Schmerzensgelder in Höhe von insgesamt 2,3 Millionen Euro zahlen. Das geht aus einem aktuellen Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte hervor. Türkische Kampfjets sollen 1994 zwei kurdische Dörfer bombardiert haben. Dutzende Menschen kamen ums Leben.

Eine Frage der Identität: İbrahim Tatlıses bekennt sich zum Türkentum

Erneut ist eine Kontroverse um İbrahim Tatlıses ausgebrochen. In einem Tweet hatte er sich bei einem Besuch im Nordirak für die Gastfreundschaft des Premierministers „Kurdistans“ bedankt. Das löste eine Debatte darüber aus, zu wem sich der Sänger nun bekenne. Doch Tatlıses ist schon längst der Sänger aller Völker vom Balkan bis in den Nahen Osten.

Druck auf türkische Regierung wird größer: PKK stoppt den Rückzug

Die PKK unterbricht ihren Rückzug in den Nordirak. Der Waffenstillstand wird jedoch aufrechterhalten. Die Botschaft an die AKP: Falls die versprochenen Reformen ausbleiben, wird die militärische Präsenz der PKK zu erneuten Kämpfen führen.

Zu wenige Grenzübergänge: Handel mit Nordirak könnte doppelt so hoch sein

Der einzige Grenzübergang zwischen der Türkei und dem Irak reicht nicht mehr aus, um dem wachsenden Handel zu begegnen. Mit einem erweiterten Übergang wäre das Doppelte des Handelsvolumens erreichbar. Hierzu bedarf es allerdings Investitionen in Millionenhöhe.