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Lagarde

Angela Merkel vertraut in der Euro-Krise weiter auf den Rat von IWF-Chefin Christine Lagarde. (Foto: Consilium)

Troika stimmt Deutschland auf Schulden-Schnitt in Griechenland ein

Die Troika bereitet Deutschland auf einen Schuldenschnitt für Griechenland vor. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist vorläufig nur unter bestimmten Bedingungen zu einem solchen bereit, nachdem sie Verluste für die deutschen Steuerzahler zuvor für inakzeptabel erklärt hatte. Beobachter rechnen jedoch mit der Möglichkeit der weiteren Aufweichung der deutschen Position.

Wäre am Sonntag Bundestagswahl, käme die Union jetzt nur noch auf 34 Prozent und damit 1,5 Punkte weniger als in der Vorwoche. (Foto: Consilium)

Neuer IWF-Ökonom: Deutschland soll Schulden von Süd-Europa übernehmen

Der neue IWF-Chefökonom Maurice Obstfeld ist der Auffassung, dass Griechenland längst pleite ist und stimmt der Auffassung zu, dass Deutschland ohne Auflagen die Schulden der europäischen Schuldenstaaten übernehmen sollte. Er dürfte ein harter Verhandler für Angela Merkel werden.

Der große Bluff mit dem Bank-Run: Griechen überlisten Euro-Retter

Die griechische Regierung hat Wolfgang Schäuble und die Euro-Retter im Schulden-Poker offenbar richtig vorgeführt. Der Bank-Run, den die Griechen seit Monaten veranstalten, wird nämlich zur Gänze von den Euro-Steuerzahlern finanziert. Nun scheint die EZB, die das Spiel möglich gemacht hat, kalte Füße zu bekommen. Die Einigung wird für die Steuerzahler in Europa mit jedem Tag teurer.

Geheimes HSBC-Konto: Sarkozy soll Griechenland zur Troika gezwungen haben

Nicolas Sarkozy habe den früheren Ministerpräsidenten Griechenlands, George Papandreou, gezwungen, die Troika ins Land zu holen. Das zumindest behauptet der ehemalige HSBC-Analyst Herve Falciani in seinem neuen Buch. Die Mutter Papandreou soll ein geheimes Konto bei der HSBC Bank gehabt haben, von dem Sarkozy wusste. Herve Falciani war es auch, der tausende Datensätze der HSBC gestohlen und sie den französischen Steuerbehörden übergeben hat.

Sparer in Alarmbereitschaft: IWF verlangt zehn Prozent „Schulden-Steuer“

Die große weltweite Enteignung wird konkret: Der Internationale Währungsfonds verlangt eine allgemeine „Schulden-Steuer“ in Höhe von 10 Prozent für jeden Haushalt in der Euro-Zone, der auch nur über geringe Ersparnisse verfügt. Das Geld soll für den Schulden-Dienst verwendet werden. Damit sollen die Forderungen der Banken befriedigt und das Schulden-System gerettet werden. Dieses Konzept habe sich bereits nach dem Ersten Weltkrieg in Europa bewährt. Der Vorstoß sollte jeden Sparer in höchste Alarm-Bereitschaft versetzen.

Frankreich will gemeinsame europäische Arbeitsosen-Versicherung

Der französische Finanzminister Pierre Moscovici will eine gemeinsame europäische Arbeitslosen-Versicherung. Die Franzosen haben Schwierigkeiten, die hohen Kosten für die Arbeitslosigkeit zu decken. Auf diesem Weg könnten deutsche Steuergelder ohne Troika nach Frankreich umgeleitet werden. Moscovici will einen „starken supranationalen Haushalt“.

Nach den Bundestagswahlen erhöhen sich die Steuern

Noch bestreiten Angela Merkel und Wolfgang Schäuble, dass die Euro-Krise nach der Wahl zu ersten realen Verlusten für die deutschen Steuerzahler führen wird. Doch die Struktur des Haushalts für 2014 zeigt: Schäuble rechnet im Geheimen mit höheren Ausgaben und will sich Spielräume offenhalten, um Verluste kompensieren zu können. Diese werden schlagend, wenn Deutschland die Schulden Griechenlands schlucken muss. Die Lösung: Der deutsche Steuerzahler wird die Folgen des Euro-Abenteuers mit höheren Steuern finanzieren.

Der Euro funktioniert nicht: Südeuropas Wirtschaft hat das Nachsehen

Die Niedrigzins-Politik von Mario Draghi schadet den Firmen in Südeuropa. Die Unternehmen müssen höhere Zinsen zahlen und verlieren daher ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Deutschland. Die Entwicklung zeigt: Der einheitliche Währungsraum funktioniert nicht.

Griechenland-Bailout: IWF gesteht Lüge ein

Der IWF gibt zu, dass von Anfang an klar war, dass die Schulden Griechenlands nicht tragfähig waren. Dennoch habe man dies in der Öffentlichkeit falsch dargestellt, so ein geheimer IWF-Bericht. Davon hätten letztlich die Euro-Banken und die internationalen Hedge-Fonds profitiert.

Zypern: Türkei ist gegen Ausbeutung von Ressourcen um Schulden zu bezahlen

Die Ambitionen Nikosias, Ressourcen in den Gewässern von Zypern zu suchen, stößt beim türkischen Außenminister auf Ablehnung. Nord-Zypern habe ein gleichberechtigtes Anrecht auf alle Ressourcen der Insel. Ein Alleingang würde die Spaltung beider Teile nur vertiefen. Dann käme nur eine Zweit-Staaten-Lösung in Betracht. Eine föderale Lösung wie es nach wie vor von der UN vorgesehen werde, wäre damit nicht mehr umzusetzen, warnt er.

Zypern-Deal: Bank-Guthaben von über 100.000 Euro sind vogelfrei

Der Deal Zyperns mit der EU bedeutet die Übernahme der Kontrolle aller europäischen Bank-Guthaben durch die EU. Wer sein Geld auf die Bank getragen hat, hat ab sofort keine Sicherheit mehr, dass er es jemals wiedersieht. Ab sofort sind alle Banken in der Euro-Zone offizielle Hausbanken der Bürokraten in Brüssel.

EU versus IWF: Troika tief gespalten über Weg aus der Schuldenkrise

EU-Währungskommissar Olli Rehn widerspricht dem IWF: Der Sparkurs in den Ländern der Euro-Zone habe einen positiven Effekt auf die Finanzmärkte. Für das reale Europa rechnet er dagegen mit einer „schweren Zeit“ und mit „sozialen Spannungen“.

Zypern marschiert in Richtung Staatspleite

Die Ratingagentur S&P hat Zyperns Kreditwürdigkeit um zwei Stufen abgesenkt. Grund dafür sei, dass es noch immer keine Einigung mit der EU über die von Zypern beantragten Notkredite gibt. Asmussen und Juncker stellten aber schon mal klar, dass es keinen Schuldenschnitt für das Land geben werde.

Griechenland: Juncker hofft auf Wunder und brüskiert öffentlich Mme. Lagarde

Der Troika-Bericht über Griechenland ist nicht so positiv wie von Euro-Gruppenchef Juncker dargestellt. Es fehlt ein wesentlicher Punkt: Die Einschätzung darüber, ob Athen von seinen Schulden erdrückt wird. Die EU setzt darauf, dass die EZB nun mit ein paar kleinen Tricks aushilft.

EU will nicht zahlen: Griechenland ist kommende Woche pleite

Trotz beschlossenem neuen Sparpaket gibt es vor Ende November kein Geld für Griechenland. Hinter den Kulissen streiten die EU und der IWF über einen Schuldenschnitt: Vermutlich wird die EU nachgeben - und die europäischen Steuerzahler werden einige Milliarden verlieren. Die EZB bangt schon mal um 5 Milliarden Euro.

IWF: Deutschland muss Banken in Südeuropa retten, sonst zerbricht der Euro

Der Internationale Währungsfonds macht weiter Druck: Er will schnellstmögliche Zahlungen aus dem EFSF und ESM an die südeuropäischen Banken. Sonst werde auch Deutschland von einer sich verschärfenden Euro-Krise erfasst. Es bestünden sehr große Risiken, dass der Euro zerbricht.

Troika zerstritten: Griechen-Rettern droht Verlust von 200 Milliarden Euro

In der offiziellen Griechenland-Rettungstruppe eskaliert offenbar der Streit über die möglichen Verluste: 200 Milliarden Euro an Krediten sind bereits verpulvert - der IWF will, dass die Steuerzahler in Europa über die EU und die EZB einen signifikanten Teil ihrer Forderungen abschreiben.

Wegen Eurokrise: Türkei zahlt fünf Milliarden Dollar an IWF

Der türkische Premier Recep Tayyip Erdogan will bei den HIlfszahlungen im Zuge der Krise nicht abseits stehen. Auch er hat sich bereit erklärt, mehrere Milliarden beisteuern.

IWF-Kredit: Türkei will 2013 schuldenfrei sein

2013 will sich die Türkei endgültig vom IWF unabhängig machen. Ohnehin konnte man sich in den vergangenen Jahren nicht mehr auf Hilfszahlungen einigen. Die Türkei wollte die Auflagen des Internationalen Währungsfonds nicht erfüllen. Derzeit verbleiben nur noch rund zwei Milliarden Dollar an Kreditschulden.