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Libyen

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. (Foto: Flickr/ Jens Stoltenberg besøker Kongsbakken VGS by Troms Arbeiderparti CC BY 2.0)

NATO schickt Schiffe und Flugzeuge ins Mittelmeer

Die NATO will Schiffe ins Mittelmeer entsenden, um die EU-Marine-Mission „Sophia“ zu unterstützen. Unklar ist, inwieweit die Entsendung eine Reaktion auf die russische Flotte ist, die sich ebenfalls auf dem Weg ins Mittelmeer befindet.

Internationale Energiekonzerne in Libyen. (Grafik: Stratfor)

Energie-Krieg: Putschversuch und Chaos in Libyen

In Libyen ist es zu einem Putschversuch gekommen. Die Lage ist unklar. In dem Land tobt seit Monaten ein erbitterter Energie-Krieg.

Das Flüchtlingscamp 'Camp Choucha' in libyen. (Foto: EU-Kommission)

Libyen lehnt Rücknahme von Flüchtlingen aus der EU ab

Rückschlag für Angela Merkels Flüchtlingspolitik: Libyen hat es abgelehnt, Flüchtlinge aus der EU zurückzunehmen. Merkel wollte mit Libyen einen Deal wie jenen mit der Türkei schließen.

Chaos und Krieg: Libyer bereiten sich auf die Flucht nach Europa vor

Die UN berichtet, dass etwa 230.000 Libyer auf Listen stehen, wonach sie nach Italien auswandern wollen. Das Land ist seit dem Sturz von Gaddafi zerstört. Viele Libyer sagen, es sei ihnen früher wesentlich besser gegangen.

Öl-Preis unter Druck: Nigeria und Libyen kehren auf den Markt zurück

Nigeria und Libyen werden nach Unterbrechungen in der Förderung bald auf den Ölmarkt zurückkehren. Dies könnte zu einer Verdreifachung des globalen Überangebots führen. Ein Anstieg der Preise über die Schwelle von 50 Dollar rückt in immer weitere Ferne.

Libyen warnt Italien vor Schläferzelle des IS nahe Mailand

Die libyschen Behörden haben Italien vor einem Netzwerk der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in der Nähe von Mailand gewarnt. Die Zelle soll einem Tunesier nahestehen, der lange in Italien lebte und später für den IS in Libyen kämpfte.

Frankreich beginnt Militär-Operationen in Libyen

Frankreich hat mit Militär-Operationen in Libyen begonnen. Die Regierung in Tripolis hat gegen die Verletzung ihrer Souveränität protestiert. Es ist unklar, in welchem Ausmaß Frankreich in Libyen intervenieren will. Offizieller Grund des Einsatzes ist der Kampf gegen den IS.

Libyen-Bericht erhebt schwere Anschuldigungen gegen Hillary Clinton

Hillary Clinton gerät wegen eines neuen Berichts zum Chaos in Libyen unter Druck. Der Bericht enthüllt nicht nur, dass das Außenministerium unter Clinton seine Leute nicht befreien konnte. Clinton setzte damals auf lokale Milizen. Schließlich wurden die US-Bürger von einer Gruppe von Soldaten des gestürzten Präsidenten Ghaddafi gerettet, die sie unter Anleitung der CIA in Sicherheit brachten.

USA und Russland einig: Waffen für Kampf gegen IS in Libyen

Die USA und Russland kooperieren im Kampf gegen den IS in Libyen. Im Rahmen eines Beschlusses der fünf Veto-Mächte des UN-Sicherheitsrats wurde beschlossen, die neue Regierung mit Waffen zu unterstützen. Das Problem: Im Land selbst hat die Regierung kaum Rückhalt, weshalb die EU neue Flüchtlingsbewegungen fürchtet.

Ab Dienstag sollten Menschen, die nach einem illegalen Grenzübertritt innerhalb von acht Kilometern hinter der Grenze in Ungarn aufgegriffen werden, zur Grenze zurückgebracht werden. (Foto: Flickr/ Elige vestra religio sapienter by Randy Heinitz CC BY 2.0)

EU erwägt Internierungslager für Flüchtlinge in Libyen

Die EU erwartet in den Sommermonaten einen verstärkten Zustrom von Migranten über das Mittelmeer. Der Auswärtige Dienst denkt deshalb über die Einrichtung von Internierungslagern in Libyen nach. Nicht zuletzt aufgrund des im Land herrschenden Machtvakuums wird die Idee kritisiert.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenaberg am 6. April 2016 beim Atlantic Council in Washington. (Screenshot YouTube)

Nato will Militär-Strukturen in Libyen aufbauen

Die Nato will Libyen helfen, Militärstrukturen aufzubauen. Die Strukturen waren weitgehend zerstört worden, nachdem die Nato mit Luftangriffen die Regierung von Gaddafi aus dem Amt gebombt hatte. Die EU stellt Libyen 100 Millionen Euro in Aussicht, obwohl es in dem Land noch längst keine verlässlichen oder gar transparenten Strukturen gibt.

Kevin Dawes, laut Independent in einem Video in Libyen im Jahr 2011. (Foto: The Independent)

Syrien lässt US-Bürger frei, der zuvor in Libyen gekämpft hatte

Russland hat die Freilassung eines US-Bürgers in Syrien erwirkt. Der Mann hatte zuvor nach eigener Aussage in Libyen gegen Gaddafi gekämpft. Er war offenbar ein Söldner, was ein bezeichnendes Licht auf die US-Aktivitäten in Libyen und Syrien wirft.

Ägypten ruft die USA gegen IS-Vormarsch zu Hilfe

Ägypten bittet die USA um eine schnelle militärische Intervention im Land. Die Terror-Miliz drohe, sich auf dem Sinai festzusetzen. Sollten die USA der Bitte nicht Folge leisten, könnte sich Ägypten an Russland wenden.

Schlepper und Terror-Miliz IS wollen über Libyen nach Europa

Nach der Schließung der Balkan-Route wollen Schlepper ab April neue Routen für Flüchtlinge und Migranten über Libyen eröffnen. Diese Entwicklung ist nach Ansicht von Sicherheitsexperten besonders bedenklich: In Libyen kontrolliert die Terror-Miliz IS die Schlepper-Branche.

Die europäischen Sicherheitsbehörden und Nachrichtendienste stehen dem Phänomen unvorbereitet gegenüber. (Foto: Flickr/by Emmanuel Digiaro CC BY 2.0)

Sicherheits-Behörden haben Überblick über Terroristen in Europa verloren

Der ehemalige Chef des österreichischen Verfassungsschutzes warnt vor möglichen eingeschleusten Terroristen im Zuge der Flüchtlings-Krise. Europa befände sich in einem sicherheitspolitischen Blindflug von bisher unbekanntem Ausmaß. Es gehöre zur Strategie des IS, Schläfer nach Europa zu entsenden. In Libyen kontrolliert der IS bereits den gesamten Menschen-Schmuggel.

In Libyen kommt es immer wieder zu Kämpfen zwischen rivalisierenden Regierungen. (Screenshot YouTube)

Schwere Gefechte: Bürgerkrieg in Libyen flammt auf

In Libyen gab es schwere Gefechte zwischen Regierungsanhängern und IS. Auch vier Jahre nach dem Sturz von Machthaber Gaddafi herrscht im Land ein politisches Vakuum. Der Bürgerkrieg in Libyen könnte die Flüchtlingskrise in Europa weiter verschärfen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: Consilium)

Sicherheits-Behörden haben Überblick über Terroristen in Europa verloren

Der ehemalige Chef des österreichischen Verfassungsschutzes warnt vor möglichen eingeschleusten Terroristen im Zuge der Flüchtlings-Krise. Europa befände sich in einem sicherheitspolitischen Blindflug von bisher unbekanntem Ausmaß. Es gehöre zur Strategie des IS, Schläfer nach Europa zu entsenden. In Libyen kontrolliert der IS bereits den gesamten Menschen-Schmuggel.

Kriege sind kein Schicksal: Sie können und müssen verhindert werden, wenn der Welt wirklich am Schicksal der Flüchtlinge gelegen ist. (Foto: Flickr/ Syrian Refugee by MaximilianV CC BY 2.0)

Flüchtlinge: Stoppt endlich den Wahnsinn der globalen Wirtschafts-Kriege!

Die Flüchtlings-Welle ist nicht mit moralischen Appellen an die Rechtsextremen zu stoppen. Europa muss endlich außenpolitisch erwachen und die verbündeten USA zwingen, ihre willkürlich angezettelten globalen Wirtschafts-Kriege zu beenden. Sonst fällt die Welt in ein finsteres Mittelalter zurück. Krieg ist kein Schicksal. Er wird von Menschen gemacht. Er muss von Menschen verhindert werden.

Zentralrat der Muslime: Flüchtlingskrise ist die Quittung für eine falsche EU-Politik

Der Zentralrat der Muslime macht für die derzeitige Flüchtlingskrise auch eine geopolitische Kurzsichtigkeit Europas verantwortlich. Die Politik der EU im Zuge des Arabischen Frühlings in Nordafrika und Nahost sei fehlerhaft und zögerlich gewesen. Es hätte eines Marshall-Plans bedurft. Stattdessen gab es Ignoranz.

Wegen de bevorstehenden Schließung der Balkanroute fürchtet Griechenland chaotische Zustände durch einen Rückstau von Flüchtlingen.(Screenshot)

Griechenland: Polizei geht mit Schlagstöcken gegen Flüchtlinge vor

Auf Kos ging die Polizei unter Einsatz von Schlagstöcken und Feuerlöschern gegen Flüchtlinge vor. Täglich kommen hunderte Migranten auf die griechische Ferieninsel. Die Situation droht zu eskalieren. Der Bürgermeister von Kos warnt Athen vor einem Blutvergießen.