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Löhne

Ökonomen: Unternehmen sollten höhere Löhne zahlen

Deutschland hinkt bei den Lohnzahlungen im europäischen Vergleich hinterher. Um Unsicherheiten wie etwa den Brexit unbeschadet zu überstehen, braucht es jedoch eine kräftige Binnennachfrage. Experten fordern daher, dass die Löhne noch über mehrere Jahre kräftig steigen müssten.

Frauen werden doppelt ausgebeutet: Evrim Sommer fordert die „Hälfte von allem“

Die Politikerin Evrim Sommer sagt, dass die Geschlechterungleichheit im „Kapitalismus“ angelegt sei. Insbesondere Frauen mit Migrations-Hintergrund sind von jener Ungleichheit betroffen. Sommer fordert für alle Frauen die „Hälfte von allem“. Das sei Gleichberechtigung.

Forscher-Kritik: Pflegereform der Bundesregierung ist mangelhaft

Die Anstrengungen Gröhes für eine Reform des Pflegesektors reichen nicht einmal aus, um den Status Quo zu sichern. Kritiker der Pläne des Gesundheitsministers argumentieren, dass die Pflegeberufe in Deutschland zu schlecht bezahlt sind. Fachkräfte verdienen im Ausland mehr. Die Kosten der Pflegereform könnten also noch explodieren, um im Wettbewerb wieder schritthalten zu können.

Fukushima: Rettungsarbeiter wurden massiv ausgebeutet

Die Arbeiter, die versuchen müssen, die zerstörte Atom-Anlage von Fukushima zu retten, werden wie Menschen zweiter Klasse behandelt: Unterirdische Bezahlung, elende Unterkünfte, keine medizinische Betreuung. Die Katastrophe entwickelt sich zur humanitären Schande.

Hollande wirft Merkel Lohn-Dumping vor

Der französische Sozialminister hält es für unfair, dass Deutschland Niedriglöhne zulasse. So verschaffe sich das Land einen unfairen Wettbewerbsvorteil. Wettbewerb dürfe nicht auf niedrigen Löhnen basieren.

Deutschland: Inflation frisst Lohnerhöhungen auf

Die Geldpolitik der EZB zeigt Wirkung: Im ersten Quartal 2013 sind die Reallöhne in Deutschland das erste Mal seit vier Jahren wieder gesunken. Die Lohnerhöhungen wurden komplett von der Inflation aufgefressen. Damit sind die Deutschen sowohl bei den Löhnen als auch bei ihrer Altersvorsorge die großen Verlierer des billigen Geldes von Mario Draghis Dienstleistungen an die Banken.

Schlechteres und ärmeres Leben: Südeuropäer haben ihren Zukunftsoptimismus verloren

Für Südeuropa war der Euro kein nachhaltiges Projekt: Sie erwarten für die Zukunft unsichere, schlecht bezahlte Jobs mit langen Arbeitszeiten. Sie rechnen damit, ein schlechteres und ärmeres Leben zu führen als ihre Eltern. Auch der Rest Europas ist nicht viel optimistischer.

IAB-Studie: Ausländer können beim Lohnniveau aufholen

In Deutschland arbeitende Ausländer holen im Laufe der Zeit beim Lohnniveau auf. Das ergab eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Diejenigen, die neu in den hiesigen Arbeitsmarkt einträten, würden zunächst nur 64 Prozent des deutschen Durchschnittslohns erhalten. Acht Jahre später klettert dieser Wert, zumindest bei den vollzeitbeschäftigten Männern, auf 72 Prozent. Türkische Arbeitnehmer kommen insgesamt jedoch nicht so gut weg.

Deutsche Reallöhne in zehn Jahren um ein Viertel gesunken

Mit niedrigen Löhnen erhofft sich Deutschland Wettbewerbsvorteile im Export. Andere EU-Länder treibt Deutschland damit in die Euro-Krise.

„Deutsche Arbeitslose wollen nicht als Spargelstecher arbeiten“

Der Integrationsforscher Prof. Dr. Klaus J. Bade über die sinkende Attraktivität Deutschlands als Einwanderungsland und unangebrachte Arbeitsmarkthysterie angesichts der Öffnung des Arbeitsmarktes für Bürger mittel- und osteuropäischen Staaten am 1. Mai.

Experten: Arbeitskräfte-Ansturm aus Osteuropa bleibt aus

Bürger aus acht mittel- und osteuropäischen Staaten können seit 1. Mai uneingeschränkt in Deutschland und Österreich arbeiten. Dies könnte dem Fachkräftemangel entgegenwirken, aber es gibt auch Ängste vor einer Massenzuwanderung. Diese seien jedoch unbegründet, so Klaus Bade vom Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration.