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Marshall-Plan

Zentralrat der Muslime: Flüchtlingskrise ist die Quittung für eine falsche EU-Politik

Der Zentralrat der Muslime macht für die derzeitige Flüchtlingskrise auch eine geopolitische Kurzsichtigkeit Europas verantwortlich. Die Politik der EU im Zuge des Arabischen Frühlings in Nordafrika und Nahost sei fehlerhaft und zögerlich gewesen. Es hätte eines Marshall-Plans bedurft. Stattdessen gab es Ignoranz.

Der Wirtschaftswissenschaftler Iván H. Ayala ist Mitglied im Wirtschaftsteams von Podemos und Co-Autor des Buches: „Was sollen wir mit dem Euro machen?“. (Foto: Podemos Madrid)

Protest-Partei Podemos: Der Euro ist gescheitert

Der Podemos-Ökonom Iván Ayala hält den Euro in seiner jetzigen Form für gescheitert. Um die gemeinsame Währung zu erhalten, brauche es einen europäischen Marshall-Plan. Dafür müssten die gesamten Schulden der Euro-Zone restrukturiert werden, sagt Ayala den Deutschen Wirtschafts Nachrichten.

Nach Assad: Syrische Opposition fordert einen „Marshall Plan“

Abdelbaset Sieda, Vorsitzender des oppositionellen Syrischen Nationalrats (SNC), hat an diesem Dienstag im Rahmen eines Treffens von mehr als 50 Staatsvertretern in Berlin einen „Marshall Plan“ für Syrien gefordert. Nach dem Fall Baschar al-Assads brauche das Land umfassende Hilfen. Er warnt: Würde sich Syrien wirtschaftlich nicht entwickeln, wären dem Extremismus Tür und Tor geöffnet.

Gül: Hamas muss Existenzrecht Israels anerkennen

In einem am vergangenen Samstag veröffentlichten Interview mit dem "Wall Street Journal" hat der türkische Präsident Adullah Gül die Hamas dazu gedrängt, das Existenzrecht Israels anzuerkennen. Gleichzeitig lobte er US-Präsident Barack Obama. In seiner Grundsatzrede Ende letzter Woche forderte der eine palästinensische Staatsgründung auf Basis der Grenzen von 1967.