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Massenproteste

Proteste in der Türkei: Unternehme​r baut Geschäfte in Bürger-Laz​arette um

Der größte Textilunternehmer der Türkei erwartet eine Neuauflage der Gezi Park Proteste. Deshalb lässt er seine Geschäfte in Istanbul in „Lazarette“ umfunktionieren. Diesmal sollen die Regierungsgegner auf den Straßen nicht alleine gelassen werden.

Wegen Kritik an Erdoğan: Abgeordneten droht der Partei-Ausschluss

Kritik am türkischen Premier Erdoğan kommt einem Abgeordneten der Regierungspartei teuer zu stehen. Ihn erwartet ein Partei-Ausschluss. Der Politiker Idris Bal hatte Erdoğan für sein Vorgehen bei den Gezi Park-Protesten angeprangert. Doch Bal selbst ist alles andere als ein Liberaler.

Polizeigewalt: EGMR verurteilt Türkei zur Zahlung von Schmerzensgeld

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Türkei in vier Fällen verurteilt. Alle Fälle sollen im Zusammenhang mit Demonstrationen und Polizeigewalt stehen.

Ägypten: Straßenschlachten, Chaos und 30 Tote

Die Lage in Ägypten ist in der Nacht zum Samstag eskaliert. Die Auseinandersetzungen zwischen Anhängern und Gegnern des gestürzten Präsidenten Mursi sollen mittlerweile 30 Tote und mehr als 1100 Verletzte gefordert haben. Ein Ende der Gewalt scheint nicht absehbar.

Ägypten: Übergangs-​Präsident Adli Mansur löst Parlament auf

Der ägyptische Präsident Mansur hat das Parlament auflösen lassen und den Geheimdienstchef ausgewechselt. 368 von insgesamt 508 Abgeordneten gehörten politisch-islamischen Parteien an.

Bürgerkrieg in Ägypten droht: Mindestens 30 Tote und über 1000 Verletzte

Nun ist eine Situation in Ägypten eingetreten, die befürchtet wurde. Bei Zusammenstößen zwischen den Anhängern und Gegnern Mursis sind mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 1000 wurden verletzt. Zuvor hatten Sicherheitskräfte im Zuge der Massenproteste das Feuer auf Mursi-Anhänger eröffnet.

Gezi-Park Proteste: Erdoğan will rechtlich gegen türkischen Komiker vorgehen

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan geht weiterhin gegen Regierungskritiker vor. Jetzt möchte er den Künstler Levent Kırca verklagen. Während der Türkei-Proteste hatte Kırca gesagt, dass das türkische Volk sich erhoben habe und die „Republik zurückerobern“ werde.

Gezi-Park Proteste in Türkei: BDP-Politiker fordert „gewaltsame Unterdrückung“

Sırrı Sakık, Kurdenpolitiker der BDP und Abgeordneter des türkischen Parlaments, fordert ein hartes Durchgreifen gegen die regierungskritischen Demonstranten in der Türkei. Er vermutet einen Putschversuch gegen die AKP. Das Ziel sei es den PKK-Friedensprozess zu untergraben.

Ägypten: 200.000 protestieren gegen Mursi

In Ägypten ist es erneut zu Massenprotesten gegen Präsident Mohammed Mursi gekommen. Im Fokus der Kritik der säkularen Opposition steht die neue Verfassung des Landes. Diese habe zunehmend islamistische Elemente. Mursi und den Muslimbrüdern wird eine bewusste Unterwanderung der Gesellschaft und die Errichtung eines islamisch-autoritären Staats vorgeworfen.

EU-Beitritt der Türkei: CDU-Vize Laschet sieht in Protesten europäische „Freiheitsbewegung“

Die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei werden im Oktober weiterlaufen. Der Türkei steht offenbar noch ein langer Weg bevor. Doch CDU-Vize Armin Laschet erkennt in den Taksim-Demonstranten einen pro-europäischen Geist. Zugleich sei das Vorgehen der AKP-Regierung uneuropäisch.

Einbußen durch Proteste: Türkischer Einzelhandel hofft auf Ramadan-Aufschwung

Vom 9. Juli und bis 7. August 2013 feiern Muslime weltweit den heiligen Fastenmonat Ramadan. Diese Zeit soll dann auch den Einzelhandel des Landes wieder ankurbeln. Durch die Proteste hatten die Lebensmittelketten teils heftige Einbußen hinzunehmen.

Gewalt bei Türkei-Pro​testen: US-Kongress macht Erdoğan verantwortlich

Im Rahmen einer Anhörung von Türkei-Analysten, hat der US Kongress den türkischen Ministerpräsidenten Erdoğan scharf kritisiert. Er habe die türkische Gesellschaft polarisiert. Doch einige Kongressabgeordnete teilten diese Ansicht nicht. Denn auch die USA haben in der Vergangenheit „sehr turbulente Zeiten“ durchgemacht.

DIE LINKE kritisiert Brüssel: Eröffnung neuer EU-Beitrit​tskapitel mit Türkei falsch

Die Bundestagsfraktion DIE LINKE kritisiert die Fortsetzung der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei. Ihre Sprecherin für Internationale Beziehungen, Sevim Dağdelen, hatte zuvor angesichts der Polizeigewalt einen sofortigen Stopp der Verhandlungen gefordert.

Polizei-Ra​zzia in Ankara: 20 Festnahmen im Zusammenha​ng mit Protesten

Die Razzien und Untersuchungen im Zusammenhang mit den Massenprotesten in der Türkei laufen weiter. In der Hauptstadt Ankara wurden in den frühen Morgenstunden 20 Personen festgenommen. Ihnen wird „Mitgliedschaft in einer Terrororganisation“ vorgeworfen.

Rudert Deutschland zurück? Kein Zusammenha​ng zwischen Türkei-Pro​testen und EU-Beitrit​tsblockade

Die Bundesregierung rudert offenbar im Streit mit der Türkei zurück. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts sagt, dass die deutsche Blockade bezüglich der EU-Beitrittskonferenz technischer Natur sei. Es gäbe keinen direkten Zusammenhang zwischen den Massenprotesten in der Türkei und der Haltung Berlins.

Spanien: Demonstranten gehen trotz Verbot auf die Straße

Trotz des Verbots von Demonstrationen am Wochenende gingen wieder Zehntausende auf die Straße um für mehr Demokratie im Land zu kämpfen. Die größte Kundgebung fand in Madrid statt, wichtigster Punkt ist der zentrale Platz Puerta del Sol. Die Polizei lässt die Demonstranten gewähren.

Gaddafi ist eingekesselt

Die Aufständischen sollen Gaddafis Soldaten aus Bengasi vertrieben und außerhalb der Stadt eingekesselt haben. Das Kommando in Libyen könnte in britische oder französische Hände fallen, auch die Nato kommt weiterhin als kontrollierende Instanz in Frage.

Nato soll Kommando in Libyen übernehmen

Wenn es nach Großbritannien geht, dann sollte die Nato baldmöglichst die Kontrolle in Libyen übernehmen. Dies könnte bald Wirklichkeit werden.

Libyen: Raketenangriff in der Nähe von Brega

Nur wenige Meter neben Evan Hill, dem Online-Produzenten von Al Jazeera, schlug die Rakete eines Armeejets Gaddafis ein. Der Anschlag fand in der Nähe der Hafenstadt Brega statt, wo Anhänger und Gegner der Regierung am Mittwoch einen langwierigen Kampf führten.

USA bezeichnen Gaddafi als "wahnhaft"

In einem Interview mit der BBC demonstrierte der libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi erneut seine harte Linie. Noch immer ist er der Überzeugung, dass die Bürger Libyens ihn lieben und für ihn kämpfen würden. Von den Vereinigten Staaten erntet er dafür Kopfschütteln.