Alle Artikel zu:

Mavi-Marmara

Israel kritisiert Weltstrafgericht wegen «Mavi Marmara» scharf

Israel hat den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag wegen des Verfahrens zur blutigen Enterung des Gaza-Hilfsschiffs «Mavi Marmara» scharf kritisiert. Die Beschäftigung des Gerichts mit Israel habe zynische, politische Gründe, so der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Bei der Enterung des Schiffes 2010 waren neun Türken ums Leben gekommen.

Sicherheitskonferenz in München: Türkischer Außenminister sagt Teilnahme wegen Israel ab

Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu will bei der Münchner Sicherheitskonferenz nicht an einer Diskussionsrunde mit israelischen Vertretern teilnehmen und der Veranstaltung daher fernbleiben. Gleichzeitig versucht er zu beschwichtigen: Seine Absage will er nicht als gegen die Bundesrepublik gerichtet wissen.

Mavi Marmara-Vorfall: Ägypten soll Falsch-Information an Israel gegeben haben

Ein ehemaliger türkischer Diplomat beschuldigt die ehemalige Mubarak-Regierung für den Mavi Marmara-Vorfall. Der frühere ägyptische Geheimdienst-Chef habe die Israelis mit Falsch-Informationen gefüttert, um einen Überfall auf die Flotilla zu provozieren.

Twitter-Sperre: Israelisches Unternehmen leistete türkischen Usern Schützenhilfe

Zwei Wochen herrschte in der Türkei eine Twitter-Blockade. Die User waren jedoch findig und umgingen die Sperre auf vielerlei Wegen. Einer von ihnen heißt GreenTeam. Sitz des Unternehmens ist Israel. Und dort zeigte man sich trotz der angespannten politischen Situation solidarisch.

Türkei stellt Bedingungen für bessere Beziehungen zu Israel

Israel habe nicht alle Bedingungen erfüllt, um die Beziehungen zur Türkei zu verbessern, meint der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu. Es könne allenfalls von „einigen Fortschritten“ die Rede sein.

Entschuldigung zeigt Wirkung: 111 Prozent mehr israelische Touristen in der Türkei

Der Zahl der israelischen Urlauber in der Türkei steigt wieder. Dieser Trend wird in direktem Zusammenhang mit der kürzlichen Entschuldigung des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu für den Überfall auf die Mavi Marmara im Jahr 2010 gesehen. Für die kommenden Monate wird noch einmal ein deutlicher Schub erwartet.

Mavi Marmara-Flotilla Aktivist: „Wir fordern mindestens eine Milliarde Dollar von Israel“

Der Chef der islamischen Organisation IHH, Bülent Yıldırım, verlangt eine Milliarden Dollar schwere Entschädigung für alle Mavi Marmara-Aktivisten. Doch Tel-Aviv erwartet nach der geleisteten Entschuldigung ein Entgegenkommen von Ankara.

Türkisch-israelische Beziehungen: Bülent Arınç will zurück zum Zustand vor 2010

Der stellvertretende türkische Premier Bülent Arınç blickt nach der Entschuldigung durch den israelischen Premier Benjamin Netanjahu optimistisch in die Zukunft. Die Türkei wolle auf jeden Fall wieder zurück zu den türkisch-israelischen Beziehungen wie sie vor dem Vorfall auf der Mavi Marmara im Frühjahr 2010 waren.

Türkisch-israelische Beziehungen: Jetzt kommen auch die russischen Touristen wieder zum Zug

Noch sind die türkisch-israelischen Beziehungen ein zartes Pflänzchen. Doch schon jetzt profitieren auch Touristen aus einem Drittstaaten von den jüngsten Annäherungen. Russische Türkei-Urlauber können nun wieder religiöse Tagestrips gen Israel starten.

Lang erwartete Visite: Erdoğan reist am 16. Mai nach Washington

Der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan und der US-Präsident Barack Obama werden am 16. Mai offenbar zu einem lange erwarteten Treffen zusammenkommen. Das türkische Außenministerium soll am vergangenen Dienstag eine entsprechende Einladung erhalten haben.

Mavi-Marmara: Wie viel Entschädigung muss Israel zahlen?

Nach der offiziellen Entschuldigung Israels für den Tod von neun türkischen Staatsbürgern muss nun eine Summe für die Entschädigungszahlungen für die Familien der Opfer festgelegt werden. Um darüber zu sprechen, werde am 12. April eine israelische Delegation in die Türkei reisen, erklärte der türkische Ministerprädient Recep Tayyip Erdoğan.

Minister: „Israel hätte sich vor drei Jahren entschuldigen müssen“

Die Entschuldigung Israels für den Mavi Marmara Vorfall war längst überfällig, erklärt Yuval Steinitz, israelischer Minister für Strategie, Geheimdienst und Internationale Angelegenheiten. Nun erhofft er sich, dass die Klagen gegen israelische Soldaten fallen gelassen werden.

Nach Netanjahus Entschuldigung: Kommen jetzt auch die israelischen Touristen wieder?

Noch sind die türkisch-israelischen Beziehungen ein zartes Pflänzchen. Die Entschuldigung von Premier Netanjahu wegen des Mavi-Marmara-Vorfalls 2010 ist keine Woche her. Schon jetzt gibt es aber vor allem eine Branche, die hofft, noch in diesem Sommer von den wieder aufkeimenden Verbindungen zu profitieren: Der Tourismussektor.

Erster Kontakt: Türkei und Israel starten zaghafte Annäherung

Nach der Entschuldigung Netanjahus verlieren Israel und die Türkei offenbar keine Zeit, um ihre lange Zeit auf Eis gelegenen Beziehungen wieder zu normalisieren. Bereits drei Tage später soll es nun einen ersten Kontakt gegeben haben, um die in Aussicht gestellten Entschädigungszahlungen an die Familien der Mavi Marmara Opfer auf den Weg zu bringen.

Mavi Marmara: Netanjahu entschuldigt sich bei Türken für den Tod von Aktivisten

Israel soll sich einer Mitteilung der Presse-Stelle des israelischen Premiers Netanjahu zufolge bei Erdoğan für den Mavi-Marmara-Vorfall im Jahr 2010 entschuldigt haben. Bei dem Angriff auf ein Gaza-Hilfsschiff, wurden neun Türken von der israelischen Armee getötet. Seitdem waren die türkisch-israelischen Beziehungen angespannt.

Zweiter Bericht zur Mavi Marmara: Israelische Kommission überraschend kritisch

Nun erscheint der zweite Teil des Berichts der Untersuchungskommission zum Fall Mavi Marmara. Der Ton des israelischen Berichts fällt ungewohnt kritisch aus. Hochrangige Militärs werden zur Verantwortung gezogen.

Stellvertretender Außenminister Ayalon: Israel ist bereit für Versöhnung mit der Türkei

Kommt es nun doch zu einer Annäherung zwischen Israel und der Türkei? Wie ein hochrangiger israelischer Politiker erklärt, sei es derzeit wahrscheinlich, dass Israel sich per Brief an die Türkei wenden werde. Und zwar ähnlich, wie es Washington im Fall der 24 getöteten pakistanischen Soldaten an Islamabad getan habe.

Mavi Marmara: Prozess gegen vier israelische Top-Militärs hat begonnen

An diesem Dienstag hat in der Türkei der Prozess gegen vier ehemalige israelische Befehlshaber begonnen. Bei dem Überfall auf die Gaza-Hilfsflotte im Jahr 2010 kamen neun Türken ums Leben. Jetzt sehen sich die Angeklagten Hunderten Beschwerdeführern aus insgesamt 37 Nationen gegenüber.

Der Wind bleibt eisig: Türkei lehnt Annäherungsversuch von Israel ab

Israel geht zumindest rhetorisch auf die Türkei zu und will bessere Beziehungen. Doch die Türkei winkt ab: Sie erwartet eindeutige Schritte von Israel und nicht nur Worte.

Mavi Marmara: Opferfamilien verklagen Israel auf Entschädigung

Die Familien der Opfer, die bei dem israelischen Angriff auf das Hilfsschiff Mavi Marmara im Jahr 2010 ums Leben kamen, haben am vergangenen Freitag einen Antrag auf Entschädigung gegen Israel gestellt. Der Vorfall kostete acht türkische und einem US-Bürger türkischer Herkunft das Leben.