Alle Artikel zu:

Medien

Türkei: Deutsche Medien sind fremdgesteuert

Dem türkischen Außenminister Cavusoglu zufolge sind die meisten Medien in Deutschland in ihrer Berichterstattung nicht frei. Sie würden fremdgesteuert. Wer die Kontrolle ausübe, sagte Cavusoglu nicht.

Kreml-Chef Wladimir Putin. (Foto: Flickr/Global Panorama)

Kreml entschuldigt sich bei Süddeutscher Zeitung

Der Sprecher von Russlands Präsident Putin hat sich bei der Süddeutschen Zeitung entschuldigt. Putin hatte bei einem TV-Auftritt gesagt, die Zeitung gehöre Goldman Sachs. Diese falsche Aussage habe Putin auf Grundlage ungeprüfter Informationen getan.

ARD verdreht Assad-Aussagen aus eigenem Interview

Die ARD hat ein interessantes Interview mit dem syrischen Präsidenten Assad geführt. Das ist lobenswert und ein Scoop. Doch leider entwertet der ARD-Reporter sein eigenes Interview, indem er in einer Interpretation für den Sender Assad eine Aussage in den Mund legt, die dieser nicht getätigt hat.

Livestream aus Istanbul: Das tun Medien für den deutsch-türkischen Dialog

Am kommenden Donnerstag und Freitag dreht sich in Istanbul alles um die Nutzung und Wirkung von Medienangeboten im deutsch-türkischen Kontext. Via Livestream können Interessierte Debatten und Vorträge verfolgen. Ein Thema der Konferenz wird auch die Mediennutzung von in Deutschland lebenden türkischen Migranten sein.

Didi Hallervorden: ZDF hat mein kritisches Video nicht gesendet

Das ZDF hat die Ausspielung eines Musikvideos von Dieter Hallervorden bei der Spendengala für Flüchtlinge abgelehnt. Hallervorden sagt, dass ZDF wollte das Video wegen seines kritischen Inhalts nicht senden.

Griechenland: Deutsche Medien sind populistischer als das Volk

Trotz einer massiven öffentlichen Kampagne gegen "die Griechen" haben sich die Deutschen ihre Meinung gebildet: Je mehr viele Medien für den Grexit trommelten, desto stärker waren die Deutschen dagegen.

Welche Rolle spielen arabische Medien?

Facebook-Revolution, Twitter-Jihad und Al-Jazeera-Effekt – diese leeren Schlagwörter tauchen häufig in westlichen Medien und in Forschungspublikationen auf. Aber welche Rolle spielen arabische Medien wirklich? Zwei Wissenschaftler sind dieser Frage in einem aktuellen Buch auf den Grund gegangen. Es will einen Beitrag zum tieferen Verständnis der Medien der einzelnen Länder leisten.

Der kurdische Erdoğan: HDP-Chef attackiert fünf Zeitungen

Der türkisch-kurdische HDP-Chef Selahattin Demirtaş hat am Samstag gleich fünf Zeitungen attackiert. Er äußerte seinen Unmut über die Überschriften und Inhalte der Zeitungen. Diese würden insbesondere nicht ausgewogen genug, über seine Partei berichten.

«Hassprediger»-Urteil: Dieter Nuhr plant eigene Shownummer

Für den Kabarettisten Dieter Nuhr (54) könnte sich eine Niederlage vor Gericht doch noch lohnen. Er war am Stuttgarter Landgericht mit dem Versuch gescheitert, dem Osnabrücker Muslim Erhat Toka verbieten zu lassen, Nuhr im Internet wegen dessen Islam-Kritik als «Hassprediger» zu bezeichnen. Jetzt will er aus der Urteilsbegründung vielleicht sogar eine eigene Nummer machen.

„Hass-Prediger“: Komiker Nuhr scheitert mit Klage gegen Meinungsfreiheit

Der Islam-Gegner und Kabarettist Dieter Nuhr darf „Hassprediger“ genannt werden. Das hat das Stuttgarter Landgericht entschieden. Zuvor wollte Nuhr den Bürgern genau diese Umschreibung seiner selbst verbieten lassen. Der Kabarettist fordert für sich die Meinungsfreiheit, will diese aber seinen Kritikern nicht zugestehen.

„In zehn Jahren wird Facebook etwas für alte Leute sein“

Die Dominanz des Internet durch große US-Firmen muss nicht dauerhaft sein: Kleine und lokale Unternehmen erreichen die Nutzer oft besser und können Trends vorhersehen. Dadurch werden sie relevant und zu echten Alternativen zu den Giganten.

Deutschland: RTL blockiert Interview mit Erdoğan-Fan

Das RTL führte ein Kurzinterview mit einem Erdoğan-Fan aus Deutschland. Die Reporterin wurde offenbar mit Antworten konfrontiert, die sie nicht erwartet hatte. Prompt entschied sich das RTL, das Kurzinterview nicht zu veröffentlichen.

Stolze Türken: Reichtum ist keine Schande

Für gut die Hälfte der türkischen Bevölkerung gehören wirtschaftliche Fragen zu den drängendsten Problemen in ihrem Leben. Wie eine aktuelle Umfrage ergab, sorgen sich die Bürger vor allem um ihren Arbeitsplatz und ihre finanziellen Mittel. Überraschend: Das Thema Terrormiliz Islamischer Staat (IS) spielt eine eher untergeordnete Rolle.

International Press Institute: Verleumdungen und Journalisten-Verhaftungen bedrohen die Demokratie der Türkei

Das in Wien ansässige International Press Institute (IPI) hat sich besorgt über die aktuelle Entwicklung in der Türkei geäußert. In einem am 27. März veröffentlichten Sonderbericht warnt die älteste Organisation zur Stärkung der Pressefreiheit: Verleumdungsklagen und Verhaftungen von Journalisten bedrohen die türkische Demokratie.

Regierungskritik unerwünscht: Türkischer Enthüllungsjournalist Mehmet Baransu verhaftet

In der Türkei ist der bekannte Enthüllungsjournalist Mehmet Baransu festgenommen worden. Dem Mitarbeiter der regierungskritischen Tageszeitung «Taraf» würden Gründung einer kriminellen Vereinigung und Geheimnisverrat vorgeworfen. Die Istanbuler Staatsanwaltschaft habe Haftbefehl beantragt.

China, Indien und Russland sind die Zukunftsmärkte für Online-Medien

Das größte Wachstums-Potential für Online-Medien und Unterhaltung liegt in China, Indien, Russland und Mexiko. Die Schwellenländer bieten in Zukunft die größten Verdienst-Möglichkeiten, so eine Analyse von Ernst & Young. Grund ist der zügige Ausbau des Breitband-Internets.

Neuer Anlauf: Türkische Regierung will verschärfte Internet-Zensur durchsetzen

Gefährdet eine Internetseite die «nationale Sicherheit» oder die «öffentliche Ordnung» könnte diese in der Türkei schon bald ohne Gerichtsbeschluss dicht gemacht werden. Derzeit versucht die Regierungspartei AKP erneut eine Verschärfung der Internetzensur durchzusetzen. Zuletzt stellte sich das Verfassungsgericht gegen diese Pläne.

Lesbische Küsse: Türkische Medienaufsicht straft TV für erotische Musikvideos ab

Die türkische Medienaufsicht hat zwei Musikkanäle wegen der Ausstrahlung eines vermeintlich anstößigen Musikvideos abgestraft. Gezeigt werden darin zwei sich küssende Frauen. Die Behörde beruft sich bei ihrer Entscheidung auf die jüngsten umstrittenen Aussagen zur Homosexualität des Vorsitzenden des Instituts für Sexualität und Gesundheit.

Druck auf Medien: Türkei verwehrt langjährigen Journalisten den Presseausweis

Die Türkei hat 94 langjährigen einheimischen Journalisten eine Verlängerung ihres Presseausweises verweigert. Die Erneuerung sei von der zuständigen Behörde ohne Begründung abgelehnt worden. Betroffene kritisieren: Noch nie war der Druck auf Journalisten in der Türkei derart offen.

„Charlie Hebdo“ in der Türkei: Mohammed-Karikatur trotz Gerichtsverbot weiter im Internet

Trotz eines gerichtlichen Verbots ist das neue «Charlie Hebdo»-Titelbild mit einer Mohammed-Karikatur in der Türkei auch in der Nacht zu Donnerstag im Internet abrufbar gewesen. Schon vor dem Gerichtsbeschluss hatte die linksnationalistische Zeitung «Cumhuriyet» am Mittwochmorgen in ihrer Druckausgabe eine vierseitige «Charlie Hebdo»-Beilage verbreitet.