Alle Artikel zu:

Medien

Identitätskrisen in der Einwanderungsgesellschaft: Muslimfurcht, Romahass und negative Integration in Deutschland

Der Berliner Migrationsforscher Klaus J. Bade sagt, dass die Sarrazin-Debatte weitreichende negative Folgen für die deutsche Gesellschaft nach sich gezogen hat. So richte sich die ‚Islamkritik‘ gegen ‚den‘ Islam, ‚die islamische Kultur‘ und ‚die‘ Muslime als ‚kulturelle‘ Fremdkörper, die ‚nicht integrierbar‘ seien in ‚die‘ demokratische Kultur in Deutschland.. Doch auch Roma sind betroffen und in Deutschland herrsche mittlerweile eine ‚Zigeuner‘-Hysterie.

Türkischer Journalist: Selbstzensur treibt Medien in die Unglaubwürdigkeit

Für den türkischen Journalist Can Dundar ist das Gebaren seiner Kollegen derzeit kaum erträglich. Im Land hat sich eine ungeheuerliche Selbstzensur breit gemacht. Es droht der totale Vertrauensverlust in die Redakteure und die Verlagshäuser.

Olympia-Absage für Istanbul: Britischer Werbeguru Martin Sorrell macht BBC verantwortlich

Nach Ansicht des britischen Werbegurus Sir Martin Sorrell hat die BBC den Gezi-Park-Protesten zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. Die Folge: Die Berichterstattung beeinflusste die IOC-Vollversammlung, die im September über die Olympischen Spiele 2020 entschied und den Zuschlag an Tokio vergab. Ganz neu ist die Gezi-Park-Theorie nicht. Auf der Suche nach einem möglichen Sündenbock reagierte EU-Minister Egemen Bağış quasi „präventiv“.

Gespaltene Gesellschaft: 250 Millionen Proteste in über 30 Jahren

Eine neue Karte zeigt: Der Dissens in den Gesellschaften der Erde wurde in den vergangenen 30 Jahren nicht geringer. Auch in den Demokratien ist es nicht gelungen, harmonische Lebensverhältnisse zu schaffen.

Medien & Entertainment 2013: Türkei nimmt fast 12 Milliarden Dollar ein

Die türkische Entertainment- und Medienbranche hat mächtigen Aufwind. Bis Ende dieses Jahres soll der Sektor 11,6 Milliarden Dollar einbringen. Und der Trend nach oben setzt sich fort: In den nächsten fünf Jahren sollen es jährlich 11,4 Prozent mehr werden. Das geht aus einem Bericht von PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor.

Klatsche der Bürger: Sie halten deutsche Medien für korrupt

Erstmals werden Medien in Deutschland als korrupter wahrgenommen als die öffentliche Verwaltung und das Parlament. Damit rangieren die Medien nur noch knapp hinter den politischen Parteien und der Privatwirtschaft. Weltweit hat die Korruption branchenübergreifend zugenommen.

Ägypten: Militär inhaftiert 28 Mitarbeite​r von Al-Jazeera

Auch die Medien stehen im Fokus der neuen Machthaber Ägyptens. Die Sicherheitskräfte sollen 28 Mitarbeiter des Nachrichtensenders Al-Jazeera inhaftiert haben. Die Nichtregierungsorganisation (NGO) „Reporter ohne Grenzen“ fordert eine sofortige Einstellung der Übergriffe gegen Journalisten.

Unangenehme Fragen an den WDR: Journalist wartet sieben Jahre auf Antwort

Der WDR hat vor Gericht eine Niederlage einstecken müssen: Die GEZ-Sender dürfen nicht pauschal jede Auskunft verweigern. Damit können die Sender jetzt auch dazu verpflichtet werden, über ihre Finanzen Auskunft zu erteilen. Der WDR spielt jedoch auf Zeit: Auf die Beantwortung seiner einfachen, aber unangenehmen Frage, wartet der vor dem Gericht siegreiche Journalist bereits seit 7 Jahren.

Gezi Park Proteste: EU kritisiert Selbstzensur türkischer Medien

Die türkischen Massenmedien haben sich im Zuge der landesweiten Proteste einer Selbstzensur unterzogen. Das jedenfalls meint EU-Erweiterungskommissar Stefan Füle. Deshalb sei die Pressefreiheit ein wichtiges Kriterium für den EU-Beitritt der Türkei.

Proteste in der Türkei: Das deutsche Freund-Feind-Schema funktioniert hier nicht

Deutsche Deutungsmuster eignen sich nicht um die seit Tagen andauernden Auseinandersetzungen in der Türkei zu erklären. Die Folge: Eine neutrale Berichterstattung, so der Blogger René Sternberg, wird dadurch unmöglich. Ein Blick in die türkische Geschichte hält er für unerlässlich.

Empörung über NSU-Platzvergabe: FAZ und taz wollen klagen

Namhafte deutsche Medien werden am NSU-Prozess nicht teilnehmen können. Stattdessen wurden eine Reihe von deutschen Lokalzeitungen in den Prozess gelost. Die FAZ und die taz sind unzufrieden über die Vergabe der Presseplätze, zumal sie leer ausgehen mussten. Juristische Schritte gegen die neue Platzvergabe werden derzeit geprüft. Doch über die Teilhabe türkischer Medien am Prozess zeigen sich beide Zeitungen erfreut.

NSU-Prozess: Diese türkischen Medien sind mit dabei

Das Los hat entschieden. Namhafte türkische Medien werden dem NSU-Prozess beiwohnen können. In der Zwischenzeit hat sich der türkische Vizepremier Bekir Bozdağ mit Maria Böhmer getroffen und seine Hoffnung geäußert, dass die „Wahrheit“ ans Tageslicht kommen müsse.

Die „Flatrate“ war einmal: Telekom schiebt schnellem Internet den Riegel vor

Die Deutsche Telekom schafft als erstes Unternehmen die „Flatrate“ ab. Mit automatischen Sperren werden Programme gestoppt, die nicht von der Telekom sind. Vodafone & Co. werden dem Beispiel folgen. Die meisten unabhängigen Websites werden damit extrem langsam. Der Staat wird dann mit einem kleinen Oligopol das Internet in Deutschland beherrschen. Genießen Sie die letzten Monate der Freiheit im Internet.

Vizepremier Bozdağ stellt fest: OLG München ist nicht neutral

Erdoğan-Stellvertreter Bekir Bozdağ sagt: Das OLG-München und der gesamte NSU-Prozess habe seine Glaubwürdigkeit verloren. Das Gericht ist nicht neutral. Doch auch die deutsche Öffentlichkeit verliert ihr Vertrauen in die Unabhängigkeit der Justiz. Denn die Zeitung Sabah kannte die Einzelheiten über die Verschiebung des Prozessbeginns, schon bevor die Entscheidung überhaupt gefallen war.

Bericht über NSU-Prozess: ZDF heute-Journal greift in die Trickkiste

Das heute-Journal hat am Freitag einen Bericht gebracht, in dem ein Redakteur der Zeitung Sabah die Entscheidung über die Prozess-Verschiebung lobte. Eine Uhr im Hintergrund verriet das ZDF jedoch: Das Interview fand statt, als die Entscheidung noch gar nicht gefallen war.

NSU-Skandal: Tausende protestieren in München gegen Rassismus

Kurz vor dem NSU-Prozessauftakt ist es in München zu einer Großdemonstration gegen Rassismus und Rechtsradikalismus gekommen. Zahlreiche deutsch-türkische Vereine und linke Gruppen hatten zu dieser Demo aufgerufen. Nükhet Kıvran, Chefin des Ausländerbeirats München, zeigte sich erfreut über die Teilnahme zahlreicher Menschen. Doch Kıvran hat in München einen schweren Stand.

Wall Street Journal: Medium bringt türkische Webseite an den Start

Das Wall Street Journal hat sein Angebot um eine türkische Internetseite erweitert. Die Präsenz The Wall Street Journal Türkiye erhöht die Zahl der Websites, die unter dem Dach des Titels laufen, damit auf zwölf. Derzeit gibt es die Publikation in neun Sprachen, darunter Deutsch, Koreanisch und Indonesisch.

NSU-Prozess: Türkische Vereine warnen deutsche Justiz vor Vertrauensverlust

Türkische Organisationen sprechen im NSU-Vergabeverfahren von einem „Skandal“. Das Verhalten des Gerichts werde das Vertrauen in die deutsche Justiz erschüttern.

SVR-Studie: Medien schüren Vorurteile gegen Muslime

An diesem Dienstag hat der Forschungsbereich beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) die 30-seitige Kurzstudie: „Muslime in der Mehrheitsgesellschaft: Medienbild und Alltagserfahrungen in Deutschland“ veröffentlicht. Das gemeinsam mit der Stiftung Mercantor erarbeitete Ergebnis: Nach wie vor herrscht eine „große Kluft zwischen negativem Medienbild von Zuwanderern und weitgehend positiver Alltagserfahrung in der Einwanderungsgesellschaft“. Bewegen sich die Redaktionsstuben allerdings nicht, könnten negative Einstellungen bald auch auf den Alltag überschwappen.

Dokumenten-Affäre: Die BDP weist jede Verantwortung zurück

Die Affäre um in den türkischen Medien veröffentlichte Gesprächsdokumente reißt nicht ab. Jetzt meldet sich die Oppositionspartei BDP zu Wort und weist jede Verantwortung von sich. Von ihrer Seite seien keine Inhalte, die zwischen dem PKK-Chef Abdullah Öcalan und drei BDP-Abgeordenten auf İmralı besprochen wurden, durchgesickert.