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Medikamente

Pflege: Deutsche haben Vertrauen verloren

Die Mehrheit der Deutschen glaubt, dass die Qualität von Pflegeeinrichtung stark variiert. Personalmangel, Überlastung und Berichte über den bewussten Einsatz von Tranquilizern haben die Bürger stark verunsichert.

Einmal im Handel lässt sich immer noch schwer nachvollziehen, woher Medikamente genau stammen. (Foto: flickr/ Net Doktor/ cc by 2.0)

Medikamentendiebstahl: Behörde warnt vor Schmuggelware

Gestohlene und womöglich manipulierten Medikamente aus Italien könnten in den deutschen Handel gelangen.

Auf dem Handy sieht der Nutzer, ob das Spektrum der untersuchten Tablette dem des Originalpräparats entspricht. (Foto: Stratio)

Handys sollen zukünftig gefälschte Medikamente erkennen

Ein US-Unternehmen verspricht, jedes Handy zum Detektiv in Sachen gefälschter Medikamente zu machen. Ein mobiles Spektrometer hilft dabei. Dabei werden die Infrarotstrahlen und das Licht aus dem sichtbaren Wellenlängenbereich gemessen.

Ein Großteil des Umsatzes im Arzneimittelversand wird in Deutschland generiert. (Foto: Flickr/ pills-prescription-drugs.jpg by r. nial bradshaw CC BY 2.0)

Medikamente: Versandhandel wird sich verdoppeln

Der Versandhandel von Medikamenten nimmt stetig zu. Immer mehr Kunden kaufen ihre Produkte und Arzneimittel im Netz. Bis 2018 soll sich der Umsatz auf fünf Milliarden Euro verdoppeln. Die größten Märkte sind dabei Deutschland und Großbritannien.

Eine falsche Medikation kann im höheren Alter schnell zu einem Besuch im Krankenhaus führen. (Foto: Flickr/Roger W/CC by sa 2.0)

Senioren erhalten oft falsche Medikamente

Fast jeder fünfte Rentner wird heute oft falsch therapiert. Oft sind die verschriebenen Arzneimittel nur für jüngere Patienten geeignet oder rufen gefährliche Nebenwirkungen hervor. Ungenügendes Wissen und Zeitmangel der Ärzte kann so schnell lebensgefährlich werden.

Das Medikament erhöht die geistige Leistungsfähigkeit – Nebenwirkungen konnten bislang nicht festgestellt werden. Foto: Flickr/sonictk/CC by 2.0

„Intelligenz-Pille“ erhöht Hirnleistung

Das Medikament Modafinil, das eigentlich für die Behandlung von Narkolepsie vorgesehen ist, kann noch mehr als ursprünglich gedacht. Es macht nicht nur wacher, sondern steigert die allgemeine Hirnleistung und Konzentration deutlich.

Die meisten Arzneimittelrückstände im Abwasser lassen sich letztlich auf Privathaushalte zurückführen und eben nicht auf Krankenhäuser oder Psychatrien. (Foto: Flickr/Matthew Ragan /CC by sa 2.0)

Haushalte verschmutzen Abwasser mit Medikamenten

Medikamenten-Rückstände im Abwasser sind gesundheitsschädlich und können zur steigenden Antibiotikaresistenz beitragen. Doch wie eine aktuelle Studie zeigt, sind es nicht Krankenhäuser und Pflegeheime, die dafür zur Verantwortung gezogen werden sollten. Vielmehr sind Privathaushalte größtenteils selbst dafür verantwortlich.

Die Grafik zeigt, welchen großen Anteil Generika mittlerweile in Deutschland und in anderen europäischen Ländern am Medikamentenmarkt haben. (Grafik: IMS Health)

Zahl der auslaufenden Patente auf Arzneimittel sinkt

In den kommenden fünf Jahren werden wieder zahlreiche Patente auf Arzneimittel auslaufen. Das macht den Weg für Generika frei und senkt in der Regel die Behandlungskosten. Allerdings geht die Zahl der auslaufenden Arzneimittel-Patente zurück, das könnte das deutsche Gesundheitssystem vor neue Herausforderungen stellen.

Auch ohne Verpackung können Patienten künftig per App überprüfen, ob ein Medikament gefälscht ist (Foto: flickr/ epSos.de / cc by 2.0)

Nano-Gravur auf Pillen verhindert Medikamenten-Fälschung

Ein eingravierter Code auf jeder Pille soll die Milliardenschäden durch Medikamenten-Fälschung eindämmen. Britische Ingenieure haben einen 3D Barcode entwickelt, der während der Herstellung direkt auf die Pillen gestanzt wird. Das komplexe Nano-Verfahren macht ein Kopieren nahezu unmöglich.

Potenzpräparate machen einen Großteil der beschlagnahmten Medikamente aus (Foto: Zollfahndungsamt Essen)

Millionen-Schäden durch Medikamenten-Fälschungen

Anfang des Monats wurden rund 3,5 Millionen gefälschter Tabletten beschlagnahmt. Die Möglichkeit der rezeptfreien Bestellung macht das illegale Geschäft auch für Käufer immer attraktiver.

Wirkstoffe aus Medikamenten können dank des neuen Herstellungs-Prozesses besser aufgenommen werden (Foto: Flickr/Net Doktor/cc by 2.0)

Schallgeschwindigkeit erhöht die Wirksamkeit von Medikamenten

Mit einem neuen Herstellungs- Prozess können Nano-Partikel aus medizinischem Wirkstoff hergestellt werden, die eine deutlich höhere Löslichkeit aufweisen. Das wird durch ein Verfahren erreicht, bei dem die Wirkstoffe mit Schallgeschwindigkeit versprüht werden. Dieses Herstellungs-Verfahren sorgt dafür, dass die Medikamente besser vom Körper aufgenommen werden.

Das Medikament erhöht die geistige Leistungsfähigkeit – Nebenwirkungen konnten bislang nicht festgestellt werden. Foto: Flickr/sonictk/CC by 2.0

„Intelligenz-Pille“ erhöht Hirnleistung

Das Medikament Modafinil, das eigentlich für die Behandlung von Narkolepsie vorgesehen ist, kann noch mehr als ursprünglich gedacht. Es macht nicht nur wacher, sondern steigert die allgemeine Hirnleistung und Konzentration deutlich.

Die Intelligenz-Pille ist da: Medikament erhöht Hirnleistung

Forscher haben eine universelle „Intelligenz-Pille“ entwickelt. Das Medikament Modafinil ist eigentlich für die Behandlung von Narkolepsie gedacht. Es macht jedoch nicht nur wacher, sondern steigert die allgemeine Hirnleistung und Konzentration deutlich. Nebenwirkungen sind bisher nicht bekannt.

Das spezielle 3D-Druckverfahren ermöglicht auch eine schneller Auflösung des Medikaments im Körper: Links das neue Medikament, rechts das herkömmliche. (Foto: Screenshot: Aprecia)

Erstmals erhält Medikament aus 3D-Drucker eine Zulassung

Der Medikamenten-Markt wird sich in den kommenden Jahren neu ordnen müssen. Die 3D-Technologie hat nun erfolgreich den Einstieg in die Produktion von Medikamenten erreicht. Damit besitzt das Verfahren das Potential, die Produktionskosten zu senken und gleichzeitig dem Trend der personalisierten Medizin zu entsprechen.

Das Implantat ermöglicht einen viel genaueren Einsatz von Medikamenten im Gehirn. (Foto: Flickr/brain lobes by Allan Ajifo CC BY 2.0)

Gehirn: Winziges Implantat soll Hirnkrankheiten behandeln

Forscher haben ein Implantat entwickelt, dass zur Heilung von Hirnkrankheiten eingesetzt werden könnte. Kaum dicker als ein Haar wird das Implantat ins Gehirn eingesetzt. Bestückt mit Medikamenten kann es diese auf Knopfdruck freigeben.

Das griechische Gesundheitssystem ist bereits am Rande seiner Belastbarkeit. (Foto: Flickr/ Sascha Kohlmann/CC by sa 2.0)

In Griechenland droht Arzneimittel-Engpass

Das griechische Gesundheitssystem hat in den vergangenen Jahren die Sparauflagen erheblich abgebaut. Doch das Nein im Referendum verschärft die Situation. Die Krankenhäuser sind hoch verschuldet, Zahlungen ins Ausland sind aufgrund der Kapitalkontrollen massiv eingeschränkt.

Ein Fall für den Bundesgerichtshof: Eltern bringen schwerkrankes Kind jahrelang nicht zum Arzt

Trotz unheilbarer und schwerer Krankheit bekam ein Kind von seiner Mutter und ihrem Lebensgefährten keine Medikamente. Auch zum Arzt gingen sie nicht mit ihm. Drei Jahre sollen die beiden dafür ins Gefängnis. Nun beschäftigt sich der Bundesgerichtshof mit dem Fall.

Das Logo ersetzt das Sicherheitslogo des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation (DIMDI). (Foto: EU)

Eigenes Logo: EU will E-Commerce mit Arzneimitteln sicher machen

Wer seine Medikamente im Internet kauft, läuft Gefahr, gefälschte Ware zu enthalten. Die EU will daher den E-Commerce mit Arzneimitteln in Europa sicherer machen: Mit einem eigenen Logo.

Gesundheit geht vor: Zwei Kliniken in NRW schaffen pharmakologische Hotline zum Ramadan

Der gerade begonnene Fastenmonat Ramadan stellt viele Krankenhäuser vor besondere Herausforderungen. Im neunten Monat des islamischen Mondkalenders sollen Muslime von Tagesanbruch bis Sonnenuntergang auf den Verzehr von Essen und Trinken, Rauchen und Geschlechtsverkehr verzichten. Wenn sich gläubige Muslime gleichzeitig gegen die Einnahme von Medikamenten entscheiden, kommt es zwischen Arzt und Patienten immer wieder zu Diskussionen. Die HELIOS Kliniken in Wuppertal und Schwelm schaffen deshalb per Ramadan-Pharma-Hotline ein Beratungsangebot für ihre Ärzte.

„Pille danach“ beschert HRA Pharma riesen Absatzwachstum

Die Freigabe der Pille danach ohne Rezept führt zu Absatzsteigerungen des Medikamentes. HRA Pharma profitiert am meisten. Doch Mediziner warnen vor einem sorglosen Umgang mit dem stark dosierten Hormon-Präparat. Es sei immer noch ratsam, einen Arzt vor der Einnahme zu Rate zu ziehen.