Alle Artikel zu:

Meinungsfreiheit

Gefeuerter Ex-Daily Star Kolumnist: Türkische Regierung erstickt jede Kritik im Keim!

Jede Art von Kritik an der Regierung wird sofort unterbunden. Doch das gilt nicht nur für Einzelstimmen. Der Einfluss der Regierung ist viel größer. Auch die Finanzierer von Werbung werden regierungskonform geschaltet, so Mehmet Altan.

EU: Unterstützung für Türkei im Kampf gegen „PKK-Terror“

Ria Oomen-Ruijten, Mitglied des EU-Parlaments, verlangt einerseits Hilfe für die Türkei im Kampf gegen Terrorismus. Andererseits kritisiert sie entschieden die mangelnde Presse- und Meinungsfreiheit im Land.

Türkei: Minister entscheiden über „Aktionsplan zur Meinungsfreiheit“

Die Türkei will die längst überfälligen Veränderungen im Justizsystem angehen. Dazu gehören die Verkürzung der Untersuchungshaft und der Ausbau der Presse- und Meinungsfreiheit.

Meinungs- und Pressefreiheit: EU-Minister in Bedrängnis

Egemen Bagis macht sich sorgen über die Stellungnahme der EU-Kommission. Diese soll harte Kritik wegen mangelnder Pressfreiheit in der Türkei enthalten. Er selbst hatte behauptet, die inhaftierten Journalisten seien nicht unschuldig.

Türkei: Verfassungsentwurf bereits Ende 2012

Die Arbeiten an der neuen Verfassung laufen auf Hochtouren. In vier Schritten soll diese erstellt werden und noch bis Ende 2012 fertig sein. Die Kommissionsmitglieder sind sich jedoch nicht einig, was ihre Aufgaben sind.

Gouverneurin von Arizona: Facebook entfernt Kritik an Obama

Die Gouverneurin von Arizona kritisierte auf Facebook öffentlich die Einwanderungspolitik von US-Präsident Barack Obama, die Nachricht wurde allerdings von Facebook gelöscht. Ein Fehler, behauptet das Unternehmen.

UN: Gotteslästerung ist ein Menschenrecht

In einer Stellungnahme zur freien Meinungsäußerung im Rahmen internationaler Gesetze hat die UN festgestellt, dass Gesetze, die die Blasphemie einschränken, mit den geltenden Menschenrechtsstandards inkompatibel seien.

Ende der Anonymität im Netz: Was Innenminister Friedrich wirklich will

Die Anonymität im Internet soll abgeschafft werden, Blogger sollten "mit offenem Visier" argumentieren, fordert der Bundesinnenminister.

„Ich zweifle, dass die Türkei die Bedingungen der EU erfüllen kann“

Der Europaabgeordnete Elmar Brok (CDU) äußert sich im Interview skeptisch darüber, ob die Türkei die Bedingungen für einen EU-Beitritt erfüllen kann und will. Zugleich äußert er Kritik am Umgang Erdogans mit ethnischen oder religiösen Minderheiten. Die Tür zu einem Beitritt würde er aus geostrategischen Gründen jedoch nicht zuschlagen.

Erdogan darf nicht Putin werden!

Recep Tayyip Erdogan wird die Parlamentswahl am Sonntag vermutlich klar gewinnen. Einen Freibrief zum Umbau der Türkei in eine präsidiale Veranstaltung à la Putin darf das nicht bedeuten. Die Werte, die er zum Programm machen sollte, lauten: Menschenrechte, Toleranz und nationale Versöhnung.

Mit dem Freiheitszug quer durch die Türkei reisen

Vom 10. Mai bis 10. Juni fährt der Freiheitszug quer durch die Türkei um im Dienste der Presse- und Meinungsfreiheit zu informieren und Informationen zu sammeln.

Tausende protestieren gegen Netz-Filter in der Türkei

Nicht nur im Internet, auch auf den Straßen der Türkei ist es am Wochenende zu zahlreichen Protestaktionen gegen die geplanten Web-Filter gekommen, die ab dem 22. August aktiv werden sollen. Gegner des Vorhabens befürchten, dass das Land so zu einem der meist zensierten Plätze der Welt werde.

Amnesty: Schlacht um das Internet hat begonnen

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat den enormen Stellenwert des Internets für die Protestbewegungen im Nahen Osten betont. Gleichzeitig fordert sie die westliche Welt dazu auf, den freien Zugang zum Netz weiter zu fördern.

22. August 2011: So können die Netz-Sperren umgangen werden

Die türkische Internetbehörde BTK will am 22. August 2011 mehrere elektronische Filter einbauen, um so Kinder und Jugendliche vor Gewalt oder Pornographie zu schützen. Gegner befürchten einschneidende Zensurmaßnahmen und geben Tipps, wie die Netz-Sperren künftig zu umgehen sind.

„Wer schreibt, lebt gefährlich“

Vier der 20 erfolgreichsten türkischen Autoren befinden sich derzeit in Haft - teils bereits seit acht Jahren. Das ergab ein Abgleich mit der im Mai erschienen Ausgabe von „Forbes“, in der eine Liste der erfolgreichsten türkischen Bücher und Schriftsteller auf dem türkischen Markt im Jahr 2010 abgedruckt ist.

22. August 2011 – Tod des freien Internets in der Türkei?

Ab dem 22. August 2011 könnten den türkischen Internetnutzern "chinesische Verhältnisse" drohen. Die Internetbehörde BTK sieht an diesem Datum die Einführung mehrerer Filter vor. Der arabische TV-Sender "Al Jazeera" wie auch Facebook wollen das verhindern und solidarisieren sich mit den rund 40 Millionen betroffenen Usern.

Ahmet Sik: Einige Anmerkungen aus "Armee des Imams" sind nicht von mir

Ahmet Sik, Autor des Buches "Die Armee des Imams", sagt, dass einige der Notizen auf seinem Manuskript von einer anderen Person gemacht worden seien, deren Identität er jedoch nicht preisgeben will. Zuvor hatte er noch behauptet, diese stammten ausschließlich von ihm und sich damit den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft widersetzt, die Anmerkungen rührten aus der Feder der Anführer der terroristischen Organisation Ergenekon.

Gülen-Anwalt: "Die Öffentlichkeit wird bewusst falsch informiert"

In einer Presseerklärung reagiert Orhan Erdemli, Rechtsanwalt des islamischen Gelehrten Fethullah Gülen, auf Verdächtigungen in den deutschen Medien, es gäbe eine Verbindung zwischen dem Ergenekon-Verfahren bzw. der letzten Verhaftungswelle von Journalisten zu Fethullah Gülen und der nach ihm benannten Bewegung. Wir dokumentieren diese Pressemitteilung nachfolgend im Wortlaut.

Der Dieb: Ich schrieb über die Gülen-Bewegung!

Der Dieb wird beim Diebstahl erwischt. Seine Ausrede: "Ich schrieb über die Gülen-Bewegung..."

Verbotenes Anti-Gülen Buch verbreitet sich rasend schnell über das Netz

Das Buchmanuskript des kürzlich verhafteten Journalisten Ahmet Sik, "Die Armee des Imams", hat sich trotz Verbots seinen Weg ins Internet gebahnt und ist dort mittlerweile tausendfach heruntergeladen worden. Noch ist unklar, wer für die Verbreitung verantwortlich ist.