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Migrationshintergrund

Rekord: Anteil der Ausländer in Deutschland steigt auf 21 Prozent

In Deutschland leben so viele Menschen mit ausländischen Wurzeln wie noch nie. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung liegt nunmehr bei 21,0 Prozent. Die drei wichtigsten Herkunftsländer sind nach wie vor Türkei, Polen und die Russische Föderation.

ifo: Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund wird bis 2030 auf etwa 24,4 Prozent wachsen

Die Zuwanderung wird die deutsche Gesellschaft langsamer schrumpfen und altern lassen. Und auch ohne weitere Zuwanderung würde der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund bis 2030 automatisch auf etwa 24,4 Prozent wachsen, von 20,5 Prozent im Jahre 2013. Mit Zuwanderung wird er 2030 sogar fast 30 Prozent erreichen.

«Seit dem Ausbruch der Finanzkrise 2008 haben sich die Zuwanderungsmotive deutlich verschoben», stellen die Statistiker fest. (Foto: Flickr/ Night Rhythm by Presence Inc CC BY 2.0)

Rekord: Jeder Fünfte in Deutschland hat einen Migrationshintergrund

Deutschland ist das beliebteste Einwanderungsland nach den USA. Die OECD hat dies erstmals für das Jahr 2012 festgestellt. Der Trend hält an: Die Zahl der Zuwanderer erreichte 2014 einen Rekordstand.

„Migrationshintergrund“: Heidelberger präsentieren alternative Begriffe

Heidelberg will einen neuen Begriff für „Migrationshintergrund“. Der Grund: Die Menschen verbinden mit der bisherigen Bezeichnung zu viel Negatives. Ein vorläufiges Ergebnis ist „Diverskulturelle“. Dies klinge „schön und neutral“ und lehne an Diversity – also an Vielfalt- an.

Diplomaten-Nachwuchs: Steinmeier will mehr Migranten fürs Auswärtige Amt

In Deutschlands Fußball gehören ausländische Namen längst dazu. So weit ist man im Auswärtigen Amt noch nicht. Außenminister Steinmeier will das ändern. Der SPD-Mann wirbt um Nachwuchs aus Einwandererfamilien, auch für Spitzenposten.

Spielsucht: Warum haben so viele Zocker ausländische Wurzeln?

In Deutschland sind rund die Hälfte der Spielsüchtigen Migranten. Hinter diesen Zahlen stehen Menschen, die keine Perspektive mehr sehen. Hilfe suchen sie so gut wie nie.

Jugendliche mit Migrationshintergrund: Kaum faire Chancen auf einen Ausbildungsplatz

In einer aktuellen Studie hat die Bertelsmann Stiftung einen Zusammenhang zwischen Herkunft und der Chance auf einen Ausbildungsplatz belegt. Das Fazit: Die Herkunft ist noch immer entscheidend. Für die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. ist das kein neues Phänomen. Sie mahnt: Die deutsche Wirtschaft beklage zwar gerne den akuten Fachkräftemangel, ignoriere die Potenziale dieser Jugendlichen aber konsequent.

Statistisches Bundesamt: Menschen mit Migrationshintergrund stellen ein Fünftel der Bevölkerung

Der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland beträgt mittlerweile mehr als 20 Prozent. Allein im vergangenen Jahr ist diese Bevölkerungsgruppe um fast vier Prozent angewachsen. Das ist der größte Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr seit Beginn der Erhebung durch das Statistische Bundesamt 2005.

Beratungsstelle des Bundes: Mehr Angehörige von Salafisten suchen Hilfe

Zunehmend suchen Angehörige von Salafisten Hilfe und Beratung. Die Beratungsstelle Radikalisierung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BMAF) hat seit ihrer Arbeitsaufnahme 2012 etwa 1.000 Anrufe entgegen genommen. Das teilte ein Sprecher am Freitag mit.

„Migrationshintergrund“: Heidelberger präsentieren erste alternative Begriffe

Heidelberg wollte einen neuen Begriff für „Migrationshintergrund“ suchen. Die ersten Ergebnisse wurden nun vorgeschlagen. Die Suche ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Darauf weist die Geschäftsführerin der Neuen Deutschen Medienmacher hin.

Ein Tag in Türkschland

Zu jeder Zeit und an jedem Ort liest und hört man etwas über Integration. Es wird diskutiert und theorisiert, auf welche Art und Weise ausländische Mitbürger bzw. Mitbürger mit Migrationshintergrund möglichst erfolgreich und angenehm in die deutsche Gesellschaft integriert werden könnten. Doch letztendlich liegt dabei immer der Fokus darauf, wie dieser ausländische Teil unser Gesellschaft am Besten in unserer deutschen Kultur und Gesellschaft zu funktionieren hat. Doch inwieweit lassen wir uns als Deutsche auf diese Kulturen ein?

Der „Migrationshintergrund“ ist Geschichte: Heidelberg sucht einen neuen Begriff

Anlässlich des diesjährigen Diversity-Tags am 3. Juni wird in Heidelberg ein spannendes Ergebnis angekündigt. Gemeinsam mit Bürgern wollen das Interkulturelle Zentrum Heidelberg, die „Neuen deutschen Medienmacher“ und SAP eine Alternative für den Begriff „Migrationshintergrund“ entwickeln. Bei einem bloßen Gedankenspiel soll es aber nicht bleiben. Die Stadt Heidelberg hat bereits zugestimmt, den gewählten Begriff anschließend auch tatsächlich in ihrer Verwaltung zu übernehmen.

Staatsbürger auf Augenhöhe

In Deutschland tut man sich noch immer sehr schwer damit zu akzeptieren, dass hier geborene Kinder mit ausländischen Wurzeln, Deutsche sind. Genauso deutsch wie „Oma Ilse“ von nebenan.

SVR-Studie: Jugendliche mit Migrationshintergrund am Ausbildungsmarkt diskriminiert

Jugendliche mit Migrationshintergrund haben auch bei gleicher Qualifikation schlechtere Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des SVR-Forschungsbereichs. Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) belegt damit erstmals, dass junge Menschen mit Migrationshintergrund bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen diskriminiert werden.

Migrationshintergrund in Deutschland: Statistiker tun sich immer schwerer, Anzahl und Herkunft zu erfassen

Nach Angaben des Statistischem Bundesamts lässt sich ein Teil der Migranten nicht mehr eindeutig einem Herkunftsland zuordnen. Grenzfälle, statistische Ungenauigkeiten und methodische Probleme erschweren eine realitätsgetreue Interpretation des Mikrozensus 2012. Daneben birgt der Bericht vom Mai 2013 große Überraschungen.

Erster Muslim seit 100 Jahren: Türkischstämmiger schafft es ins australische Parlament

Im australischen Parlament sitzt seit Neuestem wieder ein muslimischer Senator. Mehmet Tillem aus dem Bundesstaat Victoria ist der erste türkischstämmige Politiker im Parlament und erst der zweite Muslim. Er folgt Ed Husic nach. Der wurde 1910 als erster Muslim ins australische Repräsentantenhaus gewählt.

Neuer Studiengang: FH Erfurt widmet sich „Management und Interkulturalität“

Seit dem Wintersemester 2013/14 bietet die Fachhochschule Erfurt den neuen Studiengang „Management und Interkulturalität“ an. Der berufsbegleitende Masterstudiengang wird in Kooperation mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland realisiert. Besonders angesprochen werden sollen vor allem Studierende mit Migrationshintergrund.

Deutsches Schulsystem hat „unmenschliche Züge“

Gunter Thielen, Vorsitzender der Walter Blüchert Stiftung, ist gegen das dreistufige Schulsystem in Deutschland. Es sei nicht zeitgemäß und verhindere den sozialen Aufstieg von Kindern, die nicht dem Bildungsbürgertum angehören. Dieser Meinung schließt sich der ehemalige Leiter der Shell-Jugendstudien, Klaus Hurrelmann, an. Das Bildungssystem habe „unmenschliche Züge“ und die leidtragenden seien Straßenkinder und Kinder mit Migrationshintergrund.

Integrationsmonitor 2013: Hessen bei Migranten am beliebtesten

Hessen ist in Sachen Integration offenbar auf dem richtigen Weg. Im aktuellen „Integrationsmonitor 2013“ zeichnet sich auf den meisten integrationspolitischen Themenfeldern ein positiver Trend ab. Die Menschen fühlen sich wohl, strukturelle Ungleichheiten gibt es aber immer noch.

Jugendliche mit Migrationshintergund erkranken häufiger an Diabetes

Überdurchschnittlich oft erkranken Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund an Diabetes Typ II, wie eine aktuelle Studie zeigt. Das soll vor allem sozioökonomische Gründe haben, wie die Verfasser vermuten. Auch in den USA zeigt sich dasselbe Bild.