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Mindestlohn

Ökonom: Die Löhne in Deutschland müssen steigen

Nicht nur Lohndumping ist ein Problem der deutschen Gesellschaft, vielmehr müssten die deutschen Löhne generell in den kommenden fünf bis zehn Jahren wachsen, warnt der Ökonom Heiner Flassbeck. Die Versuche, bei Flüchtlingen eine Ausnahme des Mindestlohns zu machen, betrachtet er zudem als weiterer Schritt in Richtung Lohn-Dumping.

Wirtschaftsweise schlagen Umgehung des Mindestlohns für Flüchtlinge vor

Die Bundesregierung sucht nach Wegen, den Mindestlohn für Flüchtlings zu umgehen. Die Wirtschaftsweisen schlagen nun vor, Flüchtlinge als Langzeitarbeitslose zu qualifizieren. Damit würde in der Praxis ein Prozess des Lohndumpings eingeleitet.

Ifo-Institut will Mindestlohn für Flüchtlinge absenken

Das Münchner Ifo-Institut schlägt vor, den Mindestlohn abzusenken, damit Flüchtlinge in deutschen Betrieben beschäftigt werden können. Er befürchte, dass viele von ihnen bei einem Mindestlohn von 8,50 Euro keine Beschäftigung finden, weil ihre Produktivität zu gering sei.

OECD: Einkommen in Deutschland wachsen zu wenig

Die Einkommensentwicklung in Deutschland bleibt laut OECD-Bericht unterdurchschnittlich. Während das Pro-Kopf-Einkommen demnach in den Industrieländern im Schnitt um 8,1 Prozent zulegte, wuchs es in Deutschland nur um 6,7 Prozent. Lediglich in der Niedriglohnbranche stieg das Niveau durch den Mindestlohn leicht, so die Bilanz von Arbeitsministerin Nahles.

Türkei: Armutsgrenze für einzelnen Arbeiter liegt bei 760 US-Dollar

Die Armutsgrenze für einen einzelnen türkischen Arbeiter liegt aktuell bei 2112 Türkischen Lira, umgerechnet 760 US-Dollar. Diesen Betrag benötigt er monatlich, um Miete zu bezahlen und Grundbedürfnisse zu bedienen. Der Mindestlohn liegt jedoch bei gerade einmal 949,07 Türkischen Lira, etwa 339,90 US-Dollar.

Türkische Mega-Hochzeiten: Schon in jungen Jahren wird die Basis für Familienschulden gelegt

Es sind rauschende Feste, meist mit hunderten Gästen. Der Start ins Eheleben ist für türkische Paare ein Großereignis. Doch die Kosten für eine solche Mega-Party steigen mittlerweile ins Unermessliche. Die Folge: Ein Mindestlohnempfänger verschuldet sich schon in jungen Jahren für den Rest seines Lebens.

Apotheker beklagen Bürokratie-Aufwand durch Mindestlohn

Der Bürokratieaufwand und die Personalkosten steigen für Apotheker infolge des Mindestlohns. Die Zahl der Minijobber hingegen nimmt ab. Da sie wesentlich weniger Stunden steuerfrei arbeiten dürfen, wird der Minijob für Arbeitnehmer unattraktiver.

Mindestlohn treibt Kosten für Pflegebedürftige in die Höhe

Pflegebedürftige und deren Angehörige müssen künftig mehr für Pflegeheimen dazu bezahlen. Der Mindestlohn treibt die Personalkosten der Einrichtungen nach oben. Die Zuzahlungen für Pflegeplätze steigen um bis zu 72 Euro pro Monat.

Ankommen in der Fremde: Türkische Regierung regelt Arbeitsbedingungen für syrische Flüchtlinge

Die türkische Regierung will den 1,6 Millionen syrischen Flüchtlingen im Land zu mehr Arbeitssicherheit verhelfen. Das Problem: Sie werden immer noch als Gäste und nicht als Flüchtlinge betrachtet. Diesen Menschen soll nun zumindest ein garantierter Mindestlohn zugesichert werden.

Praktikanten im Bundestag müssen unter Mindestlohn arbeiten

Praktikanten im Bundestag oder den Bundestags-Parteien erhalten keinen Mindestlohn. Obwohl dieser seit dem 1. Januar 2015 gilt. Stattdessen wird mit Tricks die Lohnuntergrenze unterschritten.

Koalitions-Verhandlungen: SPD stellt zehn Kernforderungen

Die SPD hat ihr Koalitions-Programm beschlossen. Das Programm im Wortlaut.

Kernthemen der SPD sind Mindestlohn und Spitzensteuersatz

Die SPD will einen deutschlandweiten Mindestlohn einführen und den Spitzen-Steuersatz anheben. Das zumindest waren die Kernthemen des Wahlkampfs. 50 Prozent dieser Forderungen hat die CDU schon fast zugestimmt: der Anhebung des Spitzen-Steuersatzes. Beim Mindestlohn gibt es noch keinen Kompromiss. Mittelständler würden dann jedoch gleich doppelt gestraft.

Es kann weitergehen: SPD-Führung offen für eine Koalition mit Merkel

Beim Partei-Konvent am Freitagabend hat sich die erweiterte SPD-Führung für eine Koalition unter Angela Merkel ausgesprochen. Damit ist klar, wie es weitergeht: Man kann sich den Koalitionsvertrag anhand einiger, bisher nur Insidern bekannten Indizien zusammenreimen.

Hollande wirft Merkel Lohn-Dumping vor

Der französische Sozialminister hält es für unfair, dass Deutschland Niedriglöhne zulasse. So verschaffe sich das Land einen unfairen Wettbewerbsvorteil. Wettbewerb dürfe nicht auf niedrigen Löhnen basieren.

Höhere Pensionen für Abgeordnete: Gül legt Veto ein

Der türkische Präsident Abdullah Gül hat ein vom Parlament befürwortetes Gesetz, welches vorsieht die Pensionen der Abgeordneten zu erhöhen, per Veto abgeschmettert. Der Grund: In seinen Augen würde ein solcher Schritt für "Unbehagen im öffentlichen Bewusstsein" sorgen.