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Minenunglück

Gutachten: Am Minenunglück von Soma hat der Betreiber Schuld

Ein Gutachten hat festgestellt, dass die Firma, die das Kohlebergwerk in Soma betrieben hat, zu 100 Prozent für das Grubenunglück im vergangenen Jahr verantwortlich zu machen ist. Die Experten werfen dem Unternehmen Fahrlässigkeit vor. Damals kamen insgesamt 301 Menschen ums Leben.

Arbeitssicherheit in der Türkei: Jeder dritte Arbeitsplatz fällt durch

Katastrophen wie das Minenunglück von Soma haben die türkischen Behörden aufgerüttelt. Die Zahl der Inspektionen ist deutlich gestiegen. Damit wurde aber auch offenbar. Fast ein Drittel der untersuchten Arbeitsplätze hielten die Arbeitssicherheits- und Arbeitshygienevorschriften nicht ein. Um das Leben er Arbeiter zu schützen hilft nur eines: Ein Mentalitätswandel.

Bergwerksunglück in der Türkei: Die vergessenen Kumpel von Soma

301 Bergarbeiter starben vor einem Jahr in einer Grube im westtürkischen Soma. Noch immer ist die Ursache des Unglücks nicht aufgeklärt. Bergleute kämpfen mit psychischen Problemen und leiden unter Existenzangst.

Minenunglück in der Türkei: Ein Toter und zwei Verletzte in Zonguldak

Knapp ein Jahr nach dem Minenunglück von Soma ist es an diesem Dienstag an der türkischen Schwarzmeerküste erneut zu einem Zwischenfall in einem Kohlebergwerk gekommen. Ein Kumpel wurde getötet, zwei wurden verletzt.

Teures Minenunglück von Soma: Fast 3000 Kumpel verlieren ihre Arbeit

Gut ein halbes Jahr nach dem verheerenden Minenunglück von Soma wurden dort nun 2800 Arbeiter entlassen. Die Betreiber der Unglücksmine, in der vergangenen Mai 301 Arbeiter starben, erklärten, dass man die Gehälter für die Kumpel nicht mehr aufbringen könne. Die Menschen wurden am Sonntag schlicht per SMS informiert.

Erinnerung an Minenunglück von Soma: Mausoleum für 301 Todesopfer wird bis 2015 fertig

Die Türkei will das Gedenken an das bis dato schlimmste Minenunglück der Geschichte des Landes wachhalten. Ein Mausoleum für die 301 Opfer soll bereits im kommenden Jahr fertig gestellt sein. Zu finden sein werden darin auch Gräber für die Toten anderer Katastrophen dieser Art.

Minen-Unglück in der Türkei: Hoffnung für 18 eingeschlossene Kumpel schwindet

Knapp ein halbes Jahr nach dem Minen-Unglück von Soma bangt die Türkei erneut um das Leben von Kumpels. Einen Tag nach dem Wassereinbruch in einem Bergwerk im Südwesten des Landes schwinden die Hoffnungen der Rettungskräfte, die Eingeschlossenen noch lebend zu bergen.

Schweres Trauma: Kumpel von Soma können nicht zur Arbeit gezwungen werden

Gerade einmal eine Woche ist das verheerende Minenunglück von Soma her. Doch schon bald sollen die Kumpel anderer Gruben wieder unter Tage. Für viele von ihnen ein absoluter Graus. Nun kocht eine neue Debatte in der Türkei hoch. Darf man die traumatisierten Arbeiter zur Fahrt in die Tiefe zwingen?

Hilfe für Hinterbliebene von Soma: Fußballstar Didier Drogba spendet eine Million Dollar

Das dramatische Minenunglück von Soma lässt auch die hiesige Fußballwelt nicht unberührt. Besonders hervor tut sich derzeit Didier Drogba. Der ivorische Fußballspieler, der seit Januar 2013 für Galatasaray Istanbul auflief, spendete den Hinterbliebenen der Opfer eine Million Dollar.

Minenunglück von Soma: Mittlerweile acht Verantwortliche festgenommen

Die türkischen Ermittlungsbehörden im Minenunglück von Soma haben am Montag zwei weitere Verantwortliche des privaten Grubenbetreibers festgenommen. Damit steigt die Zahl der hochrangigen Unternehmensmitglieder in Haft auf acht. Nun wird sich offenbar gegenseitig die Schuld in die Schuhe geschoben.

Unglück von Soma: Türkische Polizei nimmt fünf Verantwortliche fest

Im Zuge der Ermittlungen im Grubenunglück von Soma hat die Polizei fünf Vertreter des Betreiberunternehmens verhaftet. Eine entsprechende gerichtliche Entscheidung am späten Sonntagabend. Ihnen wird der Tod von 301 Kumpel durch Fahrlässigkeit zur Last gelegt.

Letztes Opfer geborgen: Unglück von Soma fordert 301 Menschenleben

Vier Tage nach der verheerenden Explosion in einer Kohlemine in Soma sind die Rettungsarbeiten dort abgeschlossen. Die Regierung benannte die abschließende Zahl der Opfer mit 301. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass sich nun keine Leichnahme mehr unter Tage befinden.

Trauer um mehr als 300 Tote: Türkische Polizei schreitet weiter unerbittlich ein

Vier Tage nach der verheerenden Grubenexplosion hat sich die Prognose des türkischen Energieministers bestätigt: Die Zahl der Todesopfer von Soma ist auf 301 geklettert. Nach wie vor halten die landesweiten Proteste an. Am Unglücksort schritt die Polizei nun erneut massiv mit Tränengas und Wasserwerfern ein.

Trotz Katastrophe: Minenbetreiber will weitermachen

Der Betreiber der Kohlemine in Soma hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach er fahrlässig gehandelt haben soll. Gleichzeitig wurde zugegeben, dass lebensrettende Schutzräume noch nicht fertiggestellt worden seien. Trotz der Katastrophe soll der Betrieb weiter gehen.

Cem Özdemir: Erdoğan verliert den Draht zu den Menschen

Grünen-Chef Cem Özdemir hat den Umgang des türkischen Premiers Recep Tayyip Erdoğan mit dem Minenunglück von Soma kritisiert. Er habe in seiner Anfangsphase Erstaunliches geleistet. Nun hat sich die Stimmung ins Gegenteil verkehrt. Erdoğan sei gerade dabei, den Draht zu den Leuten zu verlieren. Der 48-Jährige mahnt: Man dürfe jetzt kein Öl ins Feuer gießen.

Katastrophe von Soma: Türkische Geschäftswelt startet Hilfsmaßnahmen

Die Anteilnahme nach dem Grubenunglück in Soma ist immens. Viele Unternehmen unterstützen die Betroffenen vor Ort mit Hilfsgütern und technischen Mitteln. Die größte Hilfe kommt von den Finanzinstituten und Kommunikations-Unternehmen.

Amnesty International: Grubenunglück hätte verhindert werden können

Während die Zahl der toten Kumpel in der Türkei mittlerweile auf 284 gestiegen ist, erhebt nun auch die internationale Menschenrechtsorganisation Amnesty International schwere Vorwürfe. Zu dieser Katastrophe hätte es nicht kommen müssen. Die Regierung habe mit dem Leben der Leute gespielt.

Massenprotest in Izmir: Polizei geht gegen 20.000 Demonstranten vor

Die türkische Polizei ist am Donnerstag abermals mit Tränengas und Wasserwerfern gegen Demonstranten vorgegangen. Schauplatz der heftigen Auseinandersetzungen ist Izmir. Mehrere Tausend Menschen gedenken dort in einer 24-Stunden-Kundgebung der Opfer des Grubenunglücks von Soma.

Fast 300 Tote: Soma wird zum schlimmsten Minenunglück der türkischen Geschichte

Noch nie hat ein Grubenunglück in der Türkei so viele Tote gefordert wie in Soma. Dabei sind die Bergungsarbeiten noch nicht beendet. Ein Vergleich mit den beiden größten Kohleförder-Ländern zeigt: Die türkischen Minen sind sogar gefährlicher als die in China.

Alleingang: Türkei lehnt ausländische Hilfe beim Minenunglück ab

Die türkische Katastrophenschutzbehörde (AFAD) hat offenbar ausländische Hilfe beim Minenunglück in Soma zurückgewiesen. Es macht den Anschein, als sei man davon überzeugt, die Situation allein bewältigen zu können. Eine Einschätzung, die sich bereits bei vergangenen Unglücken als Trugschluss herausstellte.