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Ministerium für Familie und Soziales

Experiment gescheitert: Türkischer „Panic Button“ kann Frauen nicht beschützen

Das 2012 mit viel Enthusiasmus gestartete türkische Projekt „Panic Button“ ist offenbar gescheitert. 2012 wurde von Familien- und Sozialministerin Fatma Şahin die erste Testphase in den Regionen Bursa und Adana gestartet. Wie nun aber aus einem Bericht der Generaldirektion für Sicherheit hervorgeht, konnte es bedrohte Frauen kaum schützen.

Zu geringer Aufwand: Türkei kann Armut nicht mit einem Prozent des BIP bekämpfen

Die Armutsquote in der Türkei liegt immer noch über dem EU-Durchschnitt. Entsprechend ist auch der Bedarf an sozialen Diensten und finanzieller Zuwendung. Aber: Das hierfür zuständige Ministerium für Familie und Soziales gibt derzeit nicht mehr als 1,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) hierfür aus. Für die türkische Regierung git es noch jede Menge zu tun.

Testphase gestartet: Türkische Frauen werden mit „Panic Buttons“ ausgestattet

Mit etwas Verzögerung wurde jetzt in Bursa das Projekt „Panic Button“ vorgestellt. Die Idee, die sich an weibliche Opfer häuslicher Gewalt richtet, ist durch eine Zusammenarbeit des Familien-und Sozialpolitik Ministeriums mit dem Innenministerium, der Generaldirektion für Sicherheit und dem Mobilfunkunternehmen Avea umgesetzt worden.

„Panic Button“: Training für türkische Frauen startet in Kürze

Das türkische Ministerium für Familie und Sozialpolitik wird in Kürze mit dem Training für die so genannten „Panic Buttons“ beginnen. Das neue System soll türkischen Frauen, die einem erhöhtem Risiko von häuslicher Gewalt ausgesetzt sind, künftig ermöglichen, unmittelbar polizeiliche Unterstützung rufen.

Schutz vor Missbrauch: Türkei verteilt „Panic buttons“

Im Zuge ihrer jüngsten Bestrebungen Gewalt gegen Frauen in der Türkei weiter einzudämmen, haben zwei türkische Ministerien beschlossen ein ungewöhnliches Pilotprojekt zu starten. Um Frauen künftig besser zu schützen, sollen zunächst in zwei Provinzen so genannte „Panic buttons“ verteilt werden, die an ein Call-Center-System angeschlossen sind.

Geschlechtsbezogene Gewalt: Haupttodesursache für Frauen zwischen 15 und 44

Die Zahl der Frauen, die auf Grund von geschlechtsspezifischer Gewalt sterben, übersteigt mittlerweile die Anzahl der Frauen, die durch Krebs, Verkehrsunfälle, Kriege oder etwa Malaria ihr Leben verlieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, auf die jetzt das türkische Ministerium für Familie und Soziales hinweist.

Türkischer Lebenswandel im Visier: Kaum Alkohol und überhaupt kein Sport

Eine Studie über den Status der Familienstruktur in der Türkei hat interessante Zahlen zu Tage gefördert. Demnach gaben 82.5 Prozent der Befragten an, noch nie Alkohol getrunken zu haben. Gleichzeitig sagen 68.4 Prozent, dass Sport so gar nicht zu ihrem Leben gehört. Eine Sache haben aber alle gleich gern: das TV.

Erdogan gibt nach: Keine Internet-Filter in der Türkei!

Nach anhaltender Kritik am geplanten Filtersystem in der Türkei, wird dieses nun nicht im August erscheinen. Im November kommt eine stark veränderte Version, die Nutzung ist optional.