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Mittelmeer

UN: Hunderte Flüchtlinge ertrinken im Mittelmeer

In den vergangenen Tagen sind im Mittelmeer mindestens 700 Flüchtlinge bei der Überfahrt von Libyen nach Italien ertrunken. Im Ärmelkanal wurden Flüchtlinge aus einem sinkenden Schlauchboot gerettet.

e Integrationsministerin von Norwegen, Sylvi Listhaug, lässt sich am 19.04.2016 in einem Kälteschutzanzug in der Nähe der griechischen Insel Lesbos ins Wasser fallen. (Screenshot YouTube)

Lächerlich: Politikerin spielt mit High-Tech-Anzug Flüchtling im Mittelmeer

Die norwegische Migrationsministerin Sylvi Listhaug ist vor der griechischen Insel Lesbos ins Mittelmeer gesprungen. Mit einem Kälteschutzanzug, wie ihn kein Flüchtling je gesehen hat, wollte die Politikerin ihr Mitgefühl demonstrieren.

EU will nur noch symbolisch Flüchtlinge aufnehmen

Die EU will monatlich nur noch 1.100 Flüchtlinge aus der Türkei aufnehmen. Uneinigkeit herrscht über den Verteilungsschlüssel. Einem Fahrplan zufolge soll Deutschland 100 Flüchtlinge pro Monat aufnehmen. Polen, die Slowakei und Ungarn sind kategorisch gegen eine Aufnahme.

Russland schickt Flugzeugträger ins Mittelmeer

Russland schickt seinen einzigen Flugzeugträger ins östliche Mittelmeer. Ab Herbst soll es das Flaggschiff des russischen Marine-Verbunds im Mittelmeer werden. Welche Aufgaben das Flaggschiff übernehmen soll, ist noch nicht bekannt.

Flüchtlinge kommen trotz EU-Pakt mit der Türkei weiter über das Mittelmeer

Trotz des zwischen der EU und der Türkei beschlossenen Pakts zur Abschiebung aller Flüchtlinge in die Türkei kommen weiter Flüchtlinge und Migranten über das Mittelmeer. Am Sonntag kamen 837 Menschen auf den griechischen Inseln an. Die Regierung in Athen weiß noch nicht, wie sie die Vereinbarung umsetzen soll.

Ertrunken geglaubter Flüchtlingsjunge trifft Familie wieder

Auf dem Weg nach Deutschland verliert eine afghanische Familie ihren zehnjährigen Sohn aus den Augen. Die Sorge ist, dass er bei der Bootsüberfahrt ertrunken ist. Nach mehr als einem Jahr gibt es nun ein Wiedersehen in Hannover. Wo war Mahdi in der Zwischenzeit?

17 Flüchtlinge bei Bootsunglück in türkischer Ägais ertrunken

Bei einem erneuten Bootsunglück in der türkischen Ägäis sind 17 Flüchtlinge auf dem Weg zur griechischen Insel Kos ertrunken. 20 Flüchtlinge seien von der türkischen Küstenwache gerettet worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf den Gouverneur der Provinz Mugla.

«Ich will nicht ertrinken»: Flüchtlinge in der Türkei hoffen auf den Landweg

Hunderte Flüchtlinge harren am Busbahnhof in Istanbul aus, obwohl ihnen die Weiterreise verwehrt wird. Sie wollen über den Landweg nach Europa - statt die lebensgefährliche Überfahrt übers Meer zu wagen.

Ungewöhnlicher Plan: Ägyptischer Milliardär will Flüchtlingen eine Insel kaufen

Ein ägyptischer Milliardär will Flüchtlingen mit einer großzügigen Geste einen Neuanfang vor den Toren Europas ermöglichen. Die Migranten sollen sich auf einer Mittelmeerinsel niederlassen, die er Griechenland oder auch Italien abkaufen möchte. Die Kosten dafür schätzt er auf etwa 90 Millionen Euro.

EU-Mitgliedsstaaten wollen Militär gegen Flüchtlinge einsetzen

Nach Ungarn und Bulgarien will jetzt auch Tschechien mithilfe seines Militärs gegen Flüchtlinge vorgehen. Tschechiens Präsident fordert außerdem eine EU-Armee, die die Schengen-Grenzen gemeinsam mit der Nato schließen soll.

Die Suche geht weiter. Sollten sich die Befürchtungen bestätigen, wäre es eins der schlimmsten Unglücke der vergangenen Monate. (Screenshot YouTube)

Nach Kentern von Flüchtlingsboot: Hunderte Tote befürchtet

Es könnte eines der schlimmsten Flüchtlingsunglücke im Mittelmeer sein: Ein Boot mit Hunderten Migranten ist vor der Küste Libyens gekentert. Etwa 400 Menschen bringen die Einsatzkräfte in Sicherheit.

Bitte nur Christen – Europas Osten tut sich schwer mit Flüchtlingen

Bei der Aufnahme von Flüchtlingen zeigen sich die Länder im Osten der EU sperrig: Muslimische oder dunkelhäutige Flüchtlinge seien «zu fremd» für ihre Gesellschaften, heißt es vielerorts. Wenn schon Migranten, dann sollen es Christen sein.

Türkei nimmt Flüchtlinge auf, EU zerstört Schlepper-Boote

Die EU-Grenzschutzbehörde Frontex meldet, dass sich die Flüchtlingsströme vom zentralen Mittelmeer in Libyen in das östliche Mittelmeer in Griechenland und der Türkei verlagern. Doch die Regierung in Ankara hat sich offenbar darauf eingestellt, dass die meisten Syrer die Türkei nicht mehr verlassen werden. Deshalb erhalten die Flüchtlinge Sprachkurse, Aufenthalts- und Niederlassungsgenehmigungen und dürfen von allen öffentlichen Gütern profitieren.

Erdoğan: Europa muss mehr Flüchtlinge aufnehmen

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat am Mittwoch seine Forderung gegenüber Europa erneuert, künftig mehr Flüchtlinge aufzunehmen. Dem Sterben der Menschen im Mittelmeer dürfe nicht länger zugesehen werden. Die Industrieländer sollten endlich ihre Pflicht tun.

Nato gegen Flüchtlinge: Das Mittelmeer wird zum Kriegs-Gebiet

Die Nato will die EU beim Kampf gegen Flüchtlingsboote unterstützen. Die EU hat sich auf ein militärisches Vorgehen gegen Schleuser als bevorzugten Umgang mit den Flüchtlingen festgelegt. Ein geheimes Strategie-Papier sieht sogar militärische Operationen in Libyen vor. Die Erklärung des Mittelmeers zum Kriegsgebiet ist eine moralische und politische Bankrotterklärung.

Nach den Schiffsunglücken: Rat für Migration fordert konsequentes Bekenntnis zur Einwanderung

Der Rat für Migration (RfM) empfiehlt in Anbetracht der jüngsten Katastrophen im Mittelmeer dringende Reformen: Europa müsse Dublin abschaffen und einen fairen Lastenausgleich schaffen. Deutschlands Aufgabe sei es, sich endlich konsequent zu Einwanderung zu bekennen und einen überparteilichen Konsens finden.

EU plant militärische Aktionen gegen Flüchtlings-Schlepper

Die EU will Militär-Aktionen gegen Flüchtlings-Schlepper im Mittelmeer durchführen. Nach Angaben der Kommission sollen die EU-Staaten nach dem Vorbild der Piraten-Bekämpfung vor der Küste Somalias verfahren. Schiffe von Schleppern sollen gezielt versenkt werden.

Drama auf hoher See: Warfen Muslime Christen über Bord?

Dicht gedrängt auf kleinen Booten begeben sich viele Flüchtlinge auf den gefahrvollen Weg von Afrika über das Mittelmeer gen Norden. Doch statt in Solidarität übten sich die Menschen auf einem Schiff nun in Hass. Auslöser soll ein unterschiedlicher Glaube gewesen sein.

Mit Steuergelden: EU setzt Drohnen zum Abdrängen von Flüchtlingen ein

Die EU verwendet 31 Millionen Euro für die Drohnen-Forschung. Die Drohnen sollen zur Überwachung von Migranten, die über das Meer anreisen, eingesetzt werden. Die Flüchtlinge sollen so aufgespürt und in Staaten zurückgedrängt werden, in denen die Menschenrechte nicht geachtet werden.

Abschottung gegen Illegale: Türkei verstärkt massiv ihren Küstenschutz

Die Investitionen in Kriegsschiffe und Schnellboote sind in der Türkei stark gestiegen. Der Staat versucht, verstärkt gegen Illegale vorzugehen. Ein Hinweis darauf, dass das Abkommen zwischen der Türkei und der Europäischen Union Wirkung zeigt.